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Verschwulung oder gar islamische Umvolkung?

Wenn aus Männer Frauen werden und aus Frauen keine Männer, sich gegenseitig lecken und in den Arsch ficken - was hört man nicht alles in diesen Tagen. Die Rede ist von neudeutschen Worten wie: Schuldkult, Toleranzfaschismus, Passdeutsche, Verschwulung und eben Umvolkung. Wer jetzt aber denkt, die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, welche sicher in Teilen begründet, in der massiven Kritik der Bundesbürger, hier wegen ihrer Flüchtlingspolitik, sei auch an der so genannten „Verschwelung“ Deutschlands Schuld, nun der irrt. Ob es eine solche Verschwelung überhaupt gibt, ist ebenfalls umstritten, sofern man sich nicht auf den Straßen des Berliner Bezirks Schöneberg bewegt.

Wie dem auch sei, es gibt viele neue Wortschöpfungen, welche man als Flüchtling und Asylbewerber wohl kaum mit einer Sprachkenntnisnote B2 (eingeteilt in: A – Elementare Sprachverwendung A1 und A2 / B – Selbständige Sprachverwendung B1 und B2 / C – Kompetente Sprachverwendung C1: fortgeschrittenes Kompetenzniveau; C2: nahezu muttersprachliche Sprachbeherrschung), begreifen wird, dies fällt auch Journalisten in Teilen schwer.
Wer jetzt noch mehr vom Versauen lesen will, dem sei von Berliner Tageblatt bedingt das Buch des deutsch/türkischen Autors Akif Pirinçci: „Die große Verschwulung“ empfohlen. Der Ankündigungstext zu dem 410-Seiten-Werks liest sich dann auch so: „Früher war die Homosexualität das Thema einer Minderheit. Heute bewegt sie ganze Massen. Die ‚breite Akzeptanz‘ kennt keine Ränder und keine Differenz. Homosexualität wurde zum Synonym für eine gesellschaftlich benachteiligte, im Kern aber authentische Leidenschaft. Diese Liebe unter Gleichen, präsentiert als ursprünglich, sexy und unkorrumpierbar, wird zum Jungbrunnen der erschöpften westlichen Gesellschaft. Gleichstellung ist die Brücke in eine Zukunft, in der alle Ressentiments beseitigt sind. Dieser idealen Liebe wird es natürlich an nichts fehlen, nicht an Leidenschaft, nicht an ehelichen Banden und nicht an Kindern. Sie ist immun gegen die Fährnisse des Lebens...“  (B.Kadnikova--BTB)