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Verdächtige ISIS-Kämpfer aus NRW angeklagt

Die jüngsten Terroranschläge in Nizza, Paris, Würzburg und München sind allen Bundesbürgern noch im Gedächtnis, weshalb es nicht schwer nachvollziehbar ist das nun die Bundesanwaltschaft 22-jährigen deutschen Bundesbürger anklagt, welcher in Syrien angeblich für den Islamischen Staat (ISIS) gekämpft haben soll.

Nach aktuellen Erkenntnissen soll der junge Mann auch in mehreren Internet-Videos für die Terrororganisation geworben und sich hierzu „zu einer bekannten Propagandafigur“ entwickelt haben wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mitgeteilt. In einem der Videos verspotte der Beschuldigte offenbar mit einem anderen angeblichen ISIS Mitglied einen enthaupteten Leichnam eines ermordeten Menschen.

Der Mann war bei seiner Rückkehr in die Bundesrepublik Deutschland im März 2016 am Flughafen Frankfurt am Main (FFM) festgenommen worden und sitzt seit März in Untersuchungshaft. Ihm soll am Oberlandesgericht Düsseldorf nunmehr der Prozess gemacht werden. (SB-BTB)