DEDE United-KingdomEN ChinaCN RussiaRU FranceFR Spanien ES Arabic  AR

 

"Dschungel von Calais" - Ende einer Nötigung

Niemand will sie mehr haben, so ist es auch kaum verwundbar das sich die Anteilnahme der Räumung des nicht genehmigten Flüchtlingslager von Calais, welches aktuell in Flammen steht, in Grenzen hält. Mit schwerem Baugerät ist der Abriss der Flüchtlingshütten und Zelte im „Dschungel“ von Calais (Frankreich) fortgesetzt worden. Polizei und Spezieleinheiten sicherten hierzu die Abrissarbeiten mit einem Großaufgebot ab und hielten so marodierende Flüchtlinge auf Abstand. Weiterhin halten sich mehrere hundert Flüchtlinge in der Gegend von Calais auf, hier fürchten die Behörden, dass diese Flüchtlinge alles versuchen werden um wieder auf das Gelände zu gelangen.

Die "Bewohner" dieses Elendslagers hofften zuvor inständig irgendwie nach Großbritannien (England) zu gelangen, dies da dort die Unterstützungszahlungen für Flüchtlinge wesentlich höher liegen als in Frankreich. In Großbritannien sind sie laut Umfragen jedoch alles anderer als "Willkommen...". Das sich mit derlei Verhalten durch die Flüchtlinge, Befürworter einer härteten Flüchtlingspolitik im Recht sehen, welche sagen: "...den Flüchtlingen geht es nicht um Sicherheit sondern in erster Linie um eine persönlich wirtschaftliche Verbesserung", ist hierbei zumindest in Teilen nachvollziehbar. Mit dem Abriss des "Dschungels von Calais" - hat nun auch ein unhaltbarer Nötigungszustand sein jähes Ende gefunden, denn dieses Flüchtlingslager war weder genehmigt noch jemals gewollt.
Unterdessen sind aktuell im Mittelmeer 25 Flüchtlinge tot auf einem Schlauchboot gefunden worden. Im selben Boot wurden 107 andere Menschen gerettet, meldet die Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen".  (O.Aljonev--BTB)