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Altersarmut ein "Erfolg" von Bundeskanzlerin Merkel?

Es ist ein weiteres "Ruhmesblatt" für fast 12 Jahre Merkel-Politik, die Bundesrepublik Deutschland bekommt ein jämmerliches Problem mit der Altersarmut. Hierbei steigt vor allem für Geringverdiener ohne jede Zusatzvorsorge das "Risiko der Bedürftigkeit im Alter stark an", heißt es dazu in einer Regierungsanalyse der deutschen Regierung.

Das dies ist jedoch wie so oft bei der Regierung unter Bundeskanzlerin Angela Merkel nur ein Teil der bitteren Wahrheit ist, zeigt sich darin, dass auch Selbständige mit Mini-Verdiensten, Dauerarbeitslose und Mini-Jobber, ebenfalls Gefahr laufen, die bedürftigen Rentner von morgen zu werden. Doch gerade denjenigen zu helfen, die es am nötigsten hätten, wird für die Politik äußerst schwierig, besonders da dringende Schritte auf auf dem ruchlosen Altar des Kapitalismus geopfert, oder unter Lobbyeinfluss gänzlich weggelassen wurden.
Da passt es ins "Merkel Erfolgsbild", dass das Versorgungsniveau im Alter ohne zusätzliche Altersvorsorge in den kommenden Jahren deutlich zurückgehen wird. So werden sich wohl im kommenden Wahljahr 2017, die Rentner mit einem geringeren Plus bei ihren Bezügen begnügen müssen als 2016. Selbst wenn die Regierung nun mit Blick auf die Wahlen schnell nachbessern würde, viele Menschen, besonders Frauen, werden auch künftig von Altersarmut bedroht sein.  (I.Vasiliyev--BTB)