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Erdogan: "Ihr werdet an Flüchtlingen ersticken!"

"Ihr werden an Flüchtlingen ersticken", so oder ähnlich könnte man den verbal nicht ausgesprochenen Satz mit der Drohung aus Ankara (Türkei) werten, welcher nach dem Votum des EU-Parlaments für ein Einfrieren der Beitrittsgespräche mit der Türkei, durch den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan kommuniziert wurde, er werde die Grenzen für Flüchtlinge in Richtung Europa öffnen. Erdogan sagte hierzu wörtlich bei einer Rede in Istanbul (Türkei) an die Adresse der Europäischen Union (EU): "Passt auf, wenn Ihr noch weitergeht, dann werden diese Grenzübergänge geöffnet. Lasst Euch das gesagt sein!"

Zuvor hatte das Europaparlament empfohlen, die EU-Beitrittsgespräche mit der Türkei einzufrieren, dies begründet in den fast schon diktatorischen Maßnahmen der Erdogan-Administration - gegen angebliche Regimegegner in der Türkei. Zu der EU-Entscheidung sagte Erdogan, er halte nichts von "leeren Drohungen" und erklärte die Empfehlung des Europaparlaments als lächerlich und wertlos. Gleichzeitig war Erdogan der EU vor, nicht aufrichtig zu sein: "Ihr habt euch der Menschheit gegenüber nie ehrlich verhalten".
Die zahllos verbale Antwort der Bundesregierung aus Berlin, ließ dann auch nicht lange auf sich warten, auch wenn diese wie vorgenannt, im Angesicht der Flüchtlingskrise als haltloses Gefasel zu werten sein dürfte. Vize-Regierungs-Sprecherin Ulrike Demmer sagte hierzu in der Bundespressekonferenz: "Die EU-Türkei-Vereinbarung ist ein großer Erfolg." Die Fortsetzung des Abkommens sei "im Interesse aller". "Drohungen helfen nicht weiter." "Wo es Schwierigkeiten gibt, müssen wir miteinander reden und diese ausräumen," führte Demmer weiter aus. Aus den Worten von Demmer lässt sich klar und deutlich ableiten, das die deutsche Regierung um Angela Merkel, regelrecht ANGST vor den Handlungen eines Recep Tayyip Erdoğan hat!
Fest steht auch für ungeübte Politikbeobachter: Merkel und ihre Satrapen dürften wissen, dass es im Wahljahr 2017, zur Bundestagswahl (zwischen Mittwoch, dem 23. August und Sonntag, dem 22. Oktober 2017), mehr als nur ungünstig wäre, wenn Erdogan die Grenzen zu einem neuerlichen Flüchtlingsansturm öffnet...   (L.Barburyev--BTB)