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Merkel und das Flüchtlings-Geschwätz von Gestern

Man mag seinen Ohren kaum trauen und dennoch gilt in der Politik: "Scheiß drauf, was juckt mich mein Geschwätz von Gestern, wenn Morgen gewählt wird...", so oder ähnlich könnte Bundeskanzlerin Angela Merkel in Bezug ihrer Worte zur Flüchtlingskrise beim CDU-Parteitag gedacht haben. Wie Berliner Tageblatt auf diese Idee kommt, nun ganz einfach, wo "Gestern" von die vollmundige Willkommenskultur einer Kanzlerin Angela Merkel mit der Durchhalteparole: "...wir schaffen das", zu vernehmen war, kommt aktuell das Burka-Verbot von Merkel und der Satz: "Eine Situation wie die des Sommers 2015 kann, soll und darf sich nicht wiederholen"!

Zeitgleich ist von Merkel auf dem CDU-Parteitag in Essen, unter starkem Beifall der rund 1000 Delegierten zu vernehmen: "Bei uns heißt es: Gesicht zeigen, deswegen ist die Vollverschleierung nicht angebracht, sie sollte verboten sein", wo immer dies rechtlich möglich sei. Nachdem die AfD (Alternative für Deutschland) zuletzt bei Landtagswahlen erheblich Stimmen holte, scheint nunmehr die CDU auf Stimmenfang mit den Themen der AfD zu gehen. Ob hingegen dieses fadenscheinige Manöver von Merkel und Co. bei den Bürgern verfängt, dürfte fraglich sein. Eine Abkehr von der Flüchtlingspolitik im Sinne von "...wir schaffen das", ist allemal und zeigt deutlich: "die Politik von Gestern ist bereits Morgen eine sprichwörtliche Hure", je nachdem für wen sie die Beine breit machen soll.
Ob Kanzlerin Merkel jedoch trotz dieser massiven Kehrtwende ein Ergebnis des Jahres 2012, in Höhe von 97,9 Prozent - zur Wiederwahl als CDU-Vorsitzende erreichen kann, ist mehr als fraglich, auch wenn die Richtung des Kreide Fressens, mit einem "Burka-Verbot" vorgegeben ist...  (I.Anatolyevich--BTB)