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CAS: Transfersperre für Real Madrid reduziert

Spaniens Fußball-Rekordmeister Real Madrid kann im kommenden Sommer 2017 wie gewohnt auf Einkaufstour für neue Fussballspieler gehen. Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat aktuell die vom Fußball-Weltverband FIFA ausgesprochene Transfersperre gegen die so genannten Königlichen auf eine Transfersaison reduziert. Damit darf Real nur im Januar 2017 keine neuen Kicker für den Spielbetrieb melden. Eigentlich galt die FIFA-Sperre für zwei Transferperioden, also auch im Sommer 2017. Real sollte damit für angeblich massive Verstöße gegen die Wechselbestimmungen für minderjährige Fußballer bestraft werden. Die aktuelle Entscheidung ist auf den Einspruch der Spanier, beim internationalen Sportgerichtshof zurückzuführen.

Das Gericht reduzierte zudem die Geldstrafe gegen den Klub von Weltfußballer Cristiano Ronaldo von 360.000 auf 240.000 Schweizer Franken. Real hatte um die Aufhebung der Sanktionen beim CAS nachgesucht. Der CAS sei in Person des mit dem Fall beauftragten Richters Michele Bernasconi (Schweiz) zur aktuell neuen Auffassung gelangt, dass Real nicht in dem von der FIFA behaupteten Ausmaß schuldig sei, hieß es in der Urteilsbegründung.Deshalb habe die Sperre reduziert werden müssen.
Real begrüßte die Entscheidung, bedauerte in einer Stellungnahme jedoch, dass der CAS „nicht den Mut hatte“, das Urteil „vollständig aufzuheben“, was hierbei Sportjournalisten von Berliner Tageblatt ebenso sehen. In Bezug auf die Geldstrafe von Ronaldo, muss hierbei pures Geldinteresse bei der FIFA vermutet werden...  (W.Shchetkin--BTB)