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Business: Ifo-Index steigt - Ölpreise ziehen wieder an

Trotz eines aktuell anhaltend problematisch-weltwirtschaftlichen Umfeldes hat sich die Stimmung in den Geschäftsführungsetagen deutscher Firmen im September 2016 mehr als deutlich verbessert. So stieg der Ifo-Geschäftsklimaindex auf satte 109,5 Punkte von 106,3 Zählern im Vormonat August 2016, wie das Münchner Institut zu seiner Umfrage unter 7000 Managern gegenüber BERLINER TAGESZEITUNG mitteilt.

Zuvor hatte es mehrere Rückgänge in Folge gegeben, wobei von Journalisten befragte Ökonomen nur einen leichten Anstieg des wichtigsten Frühindikators für die Entwicklung der deutschen Konjunktur auf 106,4 Zähler prognostizierte. Nun sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest: "Die deutsche Wirtschaft erwartet einen goldenen Herbst!"
Dazu passt der aktuell leichte Anstieg der Ölpreise, welchen Händler mit einer leichten Gegenbewegung charakterisiere , dies nachdem die Preise erst jüngst deutlich gefallen waren. Derzeit kostet ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 2016 - 46,22 US-Dollar. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI stieg um 29 Cent auf 44,77 Dollar. Im weiteren Handelsverlauf steht ein Treffen der Mitglieder der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) am Rande einer Energiekonferenz in der algerischen Hauptstadt Algier im Mittelpunkt des Interesses. „Wir müssen einsehen, dass wir mit einem Preis pro Barrel Öl unter 50 US-Dollar mittel- und langfristig die Versorgung des Markts nicht sicherstellen können“, sagte dazu Algeriens Energieminister Noureddine Boutarfa vor der Konferenz im algerischen Radio. Es sei nunmehr vor allem eine Frage der Verantwortung, sich auf eine Begrenzung der Fördermenge zu einigen, um einen weiteren Preisschock auf dem Ölmarkt zu verhindern - war hierzu von Medienvertretern in mehreren Interviews mit Energieexperten entsprechend zu vernehmen.  (TS/BTB)