Berliner TageBlatt - Bundesverwaltungsgericht verhandelt über Kiesabbau an hessischem Waldsee

Börse
Euro STOXX 50 0.01% 3962.41
TecDAX -0.29% 3118.19
Goldpreis 0.48% 1754 $
DAX 0.01% 14541.38
MDAX -0.32% 25971.45
SDAX -0.57% 12511.05
EUR/USD -0.07% 1.0405 $
Bundesverwaltungsgericht verhandelt über Kiesabbau an hessischem Waldsee
Bundesverwaltungsgericht verhandelt über Kiesabbau an hessischem Waldsee / Foto: © AFP

Bundesverwaltungsgericht verhandelt über Kiesabbau an hessischem Waldsee

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verhandelt am Donnerstag (09.30 Uhr) über den Langener Waldsee in Hessen. Dort genehmigte das Regierungspräsidium Darmstadt vor neun Jahren den Abbau von Kies und Quarzsand auf mehr als 60 Hektar sogenanntem Bannwald, also besonders schützenswertem Wald. Der hessische Landesverband des Bunds für Umwelt und Naturschutz (BUND) zog vor Gericht. (Az. BVerwG 7 C 4.21 u.a.)

Textgröße:

Er argumentiert damit, dass der Artenschutz nicht genau geprüft worden sei. Bannwald darf laut hessischer Regelung nur ausnahmsweise gerodet werden. Vor dem Verwaltungsgericht in Darmstadt und dem hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel hatte die BUND-Klage keinen Erfolg. Nun soll das Bundesverwaltungsgericht in letzter Instanz entscheiden.

G.Schulte--BTB