-
GEAS-Asylreform: Pro Asyl warnt vor Aushöhlung der Rechte Schutzsuchender
-
Kriegsverbrechervorwürfe auf Facebook: Meta soll 100.000 Euro Ordnungsgeld zahlen
-
Klimaverhandlungen in Bonn - Schneider ruft zu Festhalten an UN-Prozess auf
-
Krebstherapie zum Injizieren: Sanofi erhält Zulassung
-
Türkische Grenzbeamte entdecken Windeln voller Bargeld bei Flugpassagier
-
Frau stirbt nach schwerem Unfall in Kassel - insgesamt zwei Todesopfer
-
Von eigenem Auto überrollt: 88-Jähriger stirbt nach Unfall in Karlsruhe
-
Public Viewing gewinnt bei Fußballweltmeisterschaft wieder an Bedeutung
-
Millionenkosten durch Drohnenvorfälle an deutschen Flughäfen
-
Xi zu zweitägigem Besuch in Nordkorea eingetroffen
-
Trump-Kritiker unter sich: Papst Leo XIV. trifft spanischen Regierungschef Sánchez
-
Schulschließungen in japanischer Stadt wegen streunenden Bären
-
Nach Tod von Siebenjähriger in Rheinland-Pfalz: Anklage gegen Mutter erhoben
-
Großflächiger Stromausfall in baden-württembergischem Reutlingen
-
Streit um Bafög-Reform: DGB warnt vor Politikverdrossenheit bei jungen Menschen
-
Aufträge für die Industrie im April zurückgegangen - vor allem in der Autobranche
-
Ölpreis steigt um mehr als fünf Prozent - Börsen im Minus
-
Greenpeace klebt an Grenzübergängen "Höchstgeschwindigkeit 100"-Schilder an
-
"Sie sind unaufrichtig oder dumm": Trump verlässt wutentbrannt Interview
-
Miersch dämpft Erwartungen an rasche Reformbeschlüsse
-
Großflächiger Stromausfall in Reutlingen
-
Bas: Steuerreform muss mindestens Entlastung von 500 Euro im Jahr bringen
-
Urlaub in Südeuropa deutlich günstiger als in Deutschland
-
DGB stemmt sich gegen Abschaffung des Acht-Stunden-Tages
-
Dänemarks Ministerpräsidentin: "Ein großer Schreck"
-
Völler: "Neuer wird ein Super-Turnier spielen"
-
Schult sieht Neuer-Comeback skeptisch
-
Deutsche WM-Chancen: Gündogan "sehr optimistisch"
-
DFB-Gegner Ecuador gewinnt Generalprobe locker
-
DFB-Auswahl bezieht WM-Quartier
-
Das Formel-1-Reife(n)zeugnis: Monaco
-
"Bisschen betrunken": Zverev schaltet in den Partymodus
-
Verhandlungen in Bonn sollen Weichen für UN-Klimakonferenz in Antalya stellen
-
Wadephul und Pistorius empfangen australische Kollegen in Berlin
-
EU-Verteidigungsminister diskutieren Unterstützung der Ukraine in Zypern
-
Chinas Präsident Xi zu zweitägigem Besuch in Nordkorea erwartet
-
Papst Leo XIV. hält Rede vor dem spanischen Parlament
-
Parlamentswahl in Armenien: Rückenwind für Paschinjans pro-westlichen Regierungskurs
-
SCANDIC COIN und COINBASE Listung als Brücke zu realen Vermögenswerten
-
Parlamentswahl in Armenien: Partei von Paschinjan in Führung (Teilergebnisse)
-
Nachwahlbefragungen: Fujimori bei Stichwahl um Präsidentenamt in Peru knapp vorn
-
Friedensforschungsinstitut Sipri warnt vor wachsender Bedeutung von Atomwaffen
-
Starmer, Merz und Macron unterstützen Vorschlag Selenskyjs für "direkten Dialog" mit Moskau
-
Israels Armee entdeckt Tunnelsystem unter eingenommener Burg Beaufort im Libanon
-
Parlamentswahl im Kosovo: Partei von Regierungschef Kurti liegt deutlich vorn
-
Betrieb an Münchner Flughafen wegen "intensiven Brandgeruchs" in Tower gestoppt
-
Israel meldet vom Iran abgefeuerte Raketen - erstmals seit Beginn der Waffenruhe
-
Finalniederlage: Deutsche 3x3-Basketballer holen WM-Silber
-
Merz, Nadal und Co. gratulieren Zverev
-
Hauseinsturz mit drei Toten in Görlitz: Zwei Tatverdächtige festgenommen
Streit um Bafög-Reform: DGB warnt vor Politikverdrossenheit bei jungen Menschen
Vor dem Hintergrund des anhaltenden Streits in der Koalition über die geplante Bafög-Reform hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) die CDU davor gewarnt, junge Menschen aus dem Blick zu verlieren. "Die aktuelle Diskussion um ein Aussetzen der Bafög-Reform treibt Studierende und Schülerinnen und Schüler in die Politikverdrossenheit", erklärte DGB-Vize Elke Hannack am Montag. Sie ist selbst Mitglied im CDU-Bundesvorstand.
Für den Mittag hat der DGB zu Protesten vor der Parteizentrale in Berlin aufgerufen. Daran wollten sich auch die Gewerkschaften Verdi und GEW sowie Studierendenvertretungen beteiligen.
Die CDU dürfe junge Menschen "nicht im Regen stehen lassen", sondern müsse stattdessen "zu ihrem eigenen Versprechen stehen und die dringend notwendigen Entlastungen auf den Weg bringen", forderte Hannack. Sie verlangte vor allem, dass das "Hin und Her um die im Koalitionsvertrag zum August 2026 angekündigte Bafög-Novelle" ein Ende habe. Schon die geplanten Änderungen seien eigentlich nicht ausreichend.
Die schwarz-rote Koalition will das Bafög reformieren und dabei auch die Sätze erhöhen, eine Einigung dazu gab es im Grundsatz bereits. So soll unter anderem die Wohnkostenpauschale zum Wintersemester 2026/2027 einmalig von 380 auf 440 Euro pro Monat steigen, was auch im Koalitionsvertrag festgehalten ist. Unionspolitiker stellten die Erhöhung aber aus finanziellen Gründen zuletzt in Frage.
Auch die Bundesvertretung der Medizinstudierenden warnte vor bitteren Folgen eines Scheiterns der Reform. Dann drohten "Bildungs- und Generationenungerechtigkeit", warnte die Vertretung. "Die aktuellen Debatten um die milliardenschweren Reformen der Kranken, Pflege oder Rentenversicherung machen deutlich, welche enormen Lasten der jungen Generation unweigerlich noch auferlegt werden", hieß es. Gleichzeitig solle bei Bildungsinvestitionen gespart werden - dabei müsse gerade jetzt in die junge Generation investiert werden.
Vor allem sei es gerade Studierenden der Medizin wegen der intensiven Lehre und Vollzeitarbeit im Praktischen Jahr "kaum möglich", nebenbei noch zu arbeiten, argumentierte die Interessenvertretung. Daher müsse sichergestellt werden, dass niemand aufgrund des Geldes auf ein Studium verzichte. "Das Medizinstudium ist nicht nur für Ärztekinder da", hieß es.
M.Furrer--BTB