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Säugling zu Tode geschüttelt: Vater in Paderborn zu Haftstrafe verurteilt
Weil er sein zwei Monate altes Kind zu Tode schüttelte, ist ein 21-jähriger Vater vom Landgericht Paderborn zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Der Angeklagte soll wegen Körperverletzung mit Todesfolge für vier Jahre und vier Monate ins Gefängnis, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch in der nordrhein-westfälischen Stadt sagte. Das Kind hatte ein Schütteltrauma erlitten. Es starb wenige Tage später.
Laut Anklage kümmerte sich der Vater am Tattag im Mai vergangenen Jahres um das Kind. Nach einem Spaziergang habe er den Säugling in der Wohnung betreut. Dort soll der Mann aus Verärgerung oder Überforderung seinen Sohn so massiv geschüttelt haben, dass dieser einen Hirnschaden und Hämatome erlitt.
Von einer Tötungsabsicht war die Anklage nicht ausgegangen, auch das Gericht sah keine Tötungsabsicht. Der Mann soll nach der Tat die Kindsmutter verständigt haben, die wiederum einen Notruf absetzte. Das Kind starb fünf Tage später in einem Krankenhaus.
C.Kovalenko--BTB