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Prozessbeginn: Berliner soll Segelpartner auf offener See getötet haben
Weil er seinen Segelpartner auf offener See getötet haben soll, muss sich seit Mittwoch ein 65-jähriger Mann aus Berlin-Zehlendorf vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, seinen 71-jährigen Freund nach einem Streit vor der schwedischen Küste im Meer so lange unter Wasser gedrückt zu haben, bis er ertrank, wie aus der zu Prozessbeginn am Landgericht Berlin verlesenen Anklage hervorging.
Der Angeklagte und das spätere Opfer waren auf dem Rückweg von einer Trimaran-Regatta in Norwegen, an der sie mit dem Schiff des 71-Jährigen teilgenommen hatten. Am 1. August 2024 gerieten sie laut Anklage auf dem Boot in Streit, bei dem es zu wechselseitigen Körperverletzungen kam. Schließlich soll der 65-Jährige dem Älteren mit einer Metallhalterung auf den Hinterkopf geschlagen haben, woraufhin dieser über Bord ging.
Der Angeklagte half dem Älteren wieder an Bord, wo es aber laut Staatsanwaltschaft erneut zu Handgreiflichkeiten kam. Schließlich glitt das Opfer erneut ins Wasser, woraufhin auch der Angeklagte hineinsprang, sich dem 71-Jährigen unbemerkt von hinten näherte und ihn unter Wasser drückte. Motiv für die Tötung sei es gewesen, die zuvor begangene Körperverletzung zu vertuschen, hieß es in der Anklage, die von Mord und gefährlicher Körperverletzung ausgeht.
Der 65-Jährige verlas am ersten Verhandlungstag eine ausführliche Erklärung und wies die Vorwürfe von sich. Eigentlich sei die Stimmung an Bord gut gewesen, doch als er seinen langjährigen Freund auf die Sicherheits- und Ausstattungsmängel auf dem Schiff hingewiesen habe, sei dieser "durchgeknallt". Der 71-Jährige habe ihm einen heftigen Faustschlag ins Gesicht versetzt und ihm in den kleinen Finger gebissen. Da er diesen nicht mehr losgelassen und immer fester zugebissen habe, habe er mit dem Metallbügel auf den Kopf des Freunds geschlagen.
Anschließend sei es zu einem weiteren Gerangel gekommen, bei dem der 71-Jährige versucht habe, ihn von Bord zu schieben, hieß es in der Erklärung weiter. Dabei sei der Ältere ins Wasser geglitten. Als dieser ein zweites Mal im Meer gelandet sei, habe er Sorge gehabt, sein Freund könne ertrinken, weshalb er nach mehreren Rettungsversuchen ebenfalls ins Wasser gesprungen sei, erklärte der Angeklagte. Er habe den 71-Jährigen greifen wollen, ihn aber nicht richtig zu fassen bekommen. Dabei sei sein Freund reglos untergegangen. "Es war nicht meine Absicht, ihn zu töten, ich wollte ihn retten", betonte der Angeklagte.
Die beiden Männer wurden schließlich von der Seenotrettung geborgen. Der 65-Jährige sagte, er habe erst am nächsten Tag von der Polizei erfahren, dass sein Freund tot sei und er dafür verantwortlich gemacht werde. Er saß zunächst in Schweden und seit seiner Auslieferung nach Deutschland in Berlin in Untersuchungshaft. Der Prozess wurde zunächst bis zum 8. Oktober terminiert.
G.Schulte--BTB