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Schwager in Streit getötet: Mann in Thüringen zu langer Haftstrafe verurteilt
Wegen der Tötung seines Schwagers im Streit ist ein Mann in Thüringen zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Gera sprach den 51-Jährigen des Totschlags schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch sagte. Einem Verwandten des Opfers soll er ein Hinterbliebenengeld von 10.000 Euro zahlen.
Nach Überzeugung des Gerichts hielten sich der Angeklagte und der 42 Jahre alte Lebensgefährte seiner Schwester im April 2025 in einer Wohnung in Altenburg auf. Am Abend kam es zu einem Streit zwischen den beiden stark alkoholisierten Männern. Dabei stieß der 51-Jährige zweimal mit einem Messer in die Brust seines Schwagers. Dieser starb noch Tatort.
Die Staatsanwaltschaft forderte in dem Prozess, der am Donnerstag vergangener Woche endete, eine Freiheitsstrafe von neun Jahren und zwei Monaten. Die Nebenklage plädierte auf zwölfeinhalb Jahre Haft. Die Verteidigung forderte einen Freispruch.
O.Lorenz--BTB