-
Regierungskreise: Putins Vorstoß zu Schröder reiht sich ein in Scheinangebote
-
Geteilte Reaktionen bei Parteien zu Vermittlerrolle für Altkanzler Schröder
-
Ungarns neuer Regierungschef Magyar verspricht jubelnden Anhängern "Wiederaufbau" des Landes
-
Giro: Auch Adam Yates muss nach Massensturz aufgeben
-
Energiekrise: Sri Lanka erhöht abermals die Strompreise
-
Spanische Regierung: Evakuierung von Schiff nach Hantavirus-Ausbruch hat begonnen
-
Entenküken aus Regenwasserrohr in Dresden gerettet
-
Starmer gerät nach Labour-Wahldebakel in Großbritannien immer stärker unter Druck
-
Konflikt mit Europa und Ukraine: Putin fände Altkanzler Schröder als Vermittler gut
-
Bundesnetzagentur zu Füllständen der Gasspeicher: Nicht in Hektik verfallen
-
Wien feiert ESC mit Parade und anderen Auftaktveranstaltungen
-
Baden-Württemberg: Kind auf Laufrad von Zug erfasst und gestorben
-
Schwergewicht: Dubois boxt sich spektakulär zurück
-
IndyCar: Schumacher zahlt weiter Lehrgeld
-
NHL: Sturm und Minnesota verkürzen
-
Von Hanta-Ausbruch betroffenes Kreuzfahrtschiff "Hondius" vor Teneriffa eingetroffen
-
MLS: Joker Reus führt Los Angeles zum Sieg
-
Andrich zählt Bayer an: "Sinnbild für unsere Saison"
-
Kompany mit Verständnis für Wolfsburgs Elfer-Trick
-
Hartenstein mit OKC auf dem Weg ins Conference Final
-
Putin: Referendum über EU-Beitritt in Armenien wäre "logisch"
-
Teheran warnt USA vor Angriffen auf iranische Öltanker und droht mit Vergeltung
-
Mehrtägiger DGB-Bundeskongress beginnt in Berlin
-
Libanon: Mindestens neun Tote bei israelischen Angriffen im Süden des Landes
-
Umfrage: Knapp Hälfte der Deutschen lässt wegen Iran-Krieg häufiger das Auto stehen
-
NBA: Schröder und Cleveland mit erstem Sieg gegen Detroit
-
Kiew und Moskau werfen sich Waffenruhe-Verstöße vor - Putin spricht über mögliches Kriegsende
-
Nach Aufstiegsparty: Schalke chancenlos in Nürnberg
-
Putin: Ukraine-Krieg "neigt sich dem Ende zu"
-
Doppelpack Osimhen: Galatasaray wieder türkischer Meister
-
Olise mit Traumtor: Bayern ringen starke Wolfsburger nieder
-
Hantavirus: Großbritannien will Schiffspassagiere in Ex-Covid-Krankenhaus bringen
-
Kane verschießt erstmals Elfmeter in der Bundesliga
-
Nach Vereidigung: Ungarns neuer Regierungschef Magyar verspricht "Wiederaufbau"
-
Nach Regionalwahlen: Schottlands Regierungschef bekräftigt Forderung nach Unabhängigkeit
-
Libanon: Acht Tote bei israelischen Angriffen im Süden des Landes
-
Giro: Stork verpasst Etappensieg und Rosa - wieder Massensturz
-
MotoGP: Fußbruch bei Márquez - Folger bei Comeback früh raus
-
Statement im CL-Kampf: VfB springt auf Platz vier
-
Bauprojekt des Bundestags soll zu Sparzwecken gestoppt werden
-
RB Leipzig in der Champions League - St. Pauli zittert
-
Ende der Ära Orban: Peter Magyar als neuer Ministerpräsident Ungarns vereidigt
-
Vuelta: Blasi erste spanische Siegerin - Koch verpasst Grün
-
Bürgerschaftsabgeordneter Wagner bleibt SPD-Landeschef in Bremen
-
Mögliche Hormus-Mission: Großbritannien schickt Zerstörer in die Golfregion
-
Diskussion über Zukunft der Entlastungsprämie hält nach Scheitern im Bundesrat an
-
Liverpool nach Remis weiter auf CL-Kurs
-
Starmer holt nach Wahlniederlage Ex-Premierminister Brown zur Hilfe
-
Washington erwartet Antwort Teherans auf US-Vorschlag zur Beendigung des Krieges
-
Ungarns Parlament wählt Peter Magyar offiziell zum Ministerpräsidenten
Ehemaliger AfD-Landtagsabgeordneter in Mainz zu Bewährungsstrafe verurteilt
Das Landgericht Mainz hat einen ehemaligen baden-württembergischen AfD-Landtagsabgeordneten unter anderem wegen seiner Beteiligung an der Erstürmung der Reichstagstreppe im August 2020 zu einer Bewährungsstrafe von zehn Monaten verurteilt. Das Gericht sprach Stefan R. des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten schuldig, wie eine Sprecherin am Mittwoch mitteilte.
Laut Anklage hatte sich R. gegen die Räumung der Treppe gewehrt, indem er sich zwischen Polizisten und die Demonstranten drängte. Zudem soll er im September 2020 als Redner auf einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen in Mainz aufgetreten sein. In seiner Rede soll er die repräsentative Demokratie als "Parteiendiktatur" bezeichnet und zum Sturz der Regierung durch Gewalt aufgerufen haben.
Die Verurteilung des 40-Jährigen erfolgte der Gerichtssprecherin zufolge für beide Taten. Für einen dritten Sachverhalt, ein YouTube-Video betreffend, in dem R. den Staat als "Willkürstaat" und "letzten Dreck" bezeichnet haben soll, wurde R. nicht verurteilt. Die Strafkammer hatte nur einen Verhandlungstermin angesetzt.
R. war im September 2020 aus der Stuttgarter AfD-Fraktion und kurze Zeit später aus der Partei ausgeschlossen worden. Dem baden-württembergischen Landtag gehört er seit der Wahl im vergangenen März nicht mehr an. R., dem immer wieder eine Nähe zu antisemitischen Positionen vorgeworfen wurde, hatte dort für mehrere Eklats gesorgt. Im Dezember 2018 musste er nach Zwischenrufen von der Polizei aus dem Landtag geführt werden.
Bereits am Dienstag verurteilte das Amtsgericht Berlin-Tiergarten einen Teilnehmer einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen zu einer Bewährungsstrafe von 20 Monaten. Das Gericht sprach den 50-Jährigen wegen besonders schweren Landfriedensbruchs in Tateinheit mit versuchter Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte schuldig. Der Mann habe sich bei der Demonstration am 18. November 2020 dazu hinreißen lassen, Flaschen aufzugreifen und diese zu werfen, sagte der Richter.
An der Versammlung im Berliner Regierungsviertel hatten mehrere tausend Menschen teilgenommen. Im Anschluss soll eine Gruppe von bis zu 150 Menschen unter anderem zur Stürmung des Bundestags aufgerufen haben. Der Angeklagte gab im Prozess an, zusammen mit seiner Frau aus Sachsen zur Demonstration angereist zu sein, um sich dort mit anderen Menschen auszutauschen. Er habe außerdem nur eine kleine Plastikflasche zurückgeworfen.
Das Gericht sah dies anders und verurteilte den Mann wegen sechs Flaschenwürfen in die Menge. Die Situation habe "sich aufgeschaukelt" und "schlug in Gewalt um", sagte der Richter. Das Urteil ging über den Antrag der Staatsanwaltschaft hinaus, die eine Bewährungsstrafe von 16 Monaten gefordert hatte. Die Verteidigerin hatte auf einen Freispruch plädiert. Ihr Mandat sei kein Corona-Leugner und geimpft, sagte die Anwältin.
M.Ouellet--BTB