-
Zehn Tage Ruhe: Varfolomeev belohnt sich für drei WM-Titel
-
Flag-Football: Vollmer sieht gute Chancen auf olympische Zukunft
-
Mit Schnullergeste zu Gold: Ruppert hat noch viel vor
-
"Peters Plan": Deutsche Equipe um Jung glänzt auch für Thomsen
-
Mihambo weint: "Mein Herz tut weh"
-
Nach EM: Märtens blickt auf "ganz großes Ziel" voraus
-
Sängerin Bonnie Tyler wird in ihrer walisischen Heimat beigesetzt
-
Zwei Verfahren: Russische Justiz befasst sich erneut mit Anti-Kriegs-Partei Jabloko
-
Kallas: EU will Russland-Sanktionen deutlich ausweiten
-
Trump will Militärübungen mit Südkorea "wesentlich" verringern
-
Brand im Hohen Venn: Evakierung von Teilen von Monschau angeordnet
-
Lula und Flavio Bolsonaro umwerben bei Wahlkampfauftakt Brasiliens weibliche Wählerschaft
-
Bittere Pleite: Mihambo verpasst überraschend eine EM-Medaille
-
Speerwerferin Ulbricht holt überraschend Silber
-
Wie Krause: Ruppert rennt zu EM-Gold über die Hindernisse
-
Zehntausende fordern Untersuchung von Gründen für Tod von Cambridge-Professor Arday
-
In der Mixed-Staffel: Silbernes Happy End für Lückenkemper
-
Feuer im Hohen Venn in Belgien nur noch 25 Kilometer von deutscher Grenze entfernt
-
Drei Tote bei Waldbränden auf griechischer Insel Salamis und in Spanien
-
Soldat stirbt im Kampf gegen Waldbrand in Nordspanien
-
Trumps Gesandter Kushner trifft mit Hamas-Anführern zusammen
-
Wagenknecht ruft Höcke erneut zu Gespräch über neue Regierung in Thüringen auf
-
Schwimm-EM: Gose gewinnt wieder Silber - Werner holt Bronze
-
Cristiano Ronaldo: 2026 "wahrscheinlich" letztes Jahr als Fußballer
-
Mindestens 16 Todesopfer bei gegenseitigen Angriffen in Russland und der Ukraine
-
Jung zum zweiten Mal Weltmeister - Silber für Deutschland
-
Drittes Gold zum Abschluss: Varfolomeev siegt auch mit dem Band
-
Zwei Tote bei Waldbränden auf griechischer Insel Salamis
-
AfD sieht keinen Zusammenhang zwischen Waldbränden und Klimawandel
-
Lage bei Waldbränden in Nordrhein-Westfalen entspannt sich
-
Tausende Indonesier warten nach tödlichem Erdbeben auf Hilfe
-
Grodowski trifft dreifach: Bielefeld besiegt Cottbus
-
Reese trifft, Wolfsburg siegt
-
Elf Spiele ohne Sieg: Darmstadt kann nicht mehr gewinnen
-
Insgesamt zwölf Tote bei gegenseitigen Angriffen in Russland und der Ukraine
-
SPD-Ministerien legen Aktionsplan gegen Hitze vor - Union verlangt Präzisierung
-
Waldbrand in Belgien droht Lage in Deutschland zu verschärfen
-
Linke erwarten Scheitern des SPD-Projekts für Hitzeschutz im Grundgesetz
-
Zwölf Tote bei Busunfall in Ungarn - Fünf Menschen in Lebensgefahr
-
Hitzeschutz im Grundgesetz: Grüne bieten Koalition Unterstützung an
-
Nach Zusammenbruch: Musiala geht es soweit wieder gut
-
Zweites WM-Gold in Frankfurt: Varfolomeev siegt mit dem Ball
-
Waldbrand im belgischen Hohen Venn: Feuer breitet sich vor deutscher Grenze aus
-
Nächste Medaille: Varfolomeev holt WM-Bronze mit dem Reifen
-
Hitzeschutz im Grundgesetz: CDU fordert von SPD Klärung offener Fragen
-
Feuer anderthalb Kilometer von deutscher Grenze entfernt - Kein Übergreifen erwartet
-
Zwölf Menschen bei Busunglück in Ungarn gestorben
-
DFB-Vorstellung: Klopp räumt Fehler ein
-
Solo zum Titel: Petros gewinnt EM-Gold im Marathon
-
Durchhalteparolen für IS-Mitglieder: Haftstrafe für deutsche Sympathisantin
Mindestens 15 Tote bei nächtlichem Brand in einer Bar in Russland
Bei einem Brand in einer Tanzbar der russischen Wolga-Stadt Kostroma sind nach Polizeiangaben mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Das Feuer sei in der Nacht zum Samstag ausgebrochen und erst nach Stunden gelöscht worden, zitierten russische Nachrichtenagenturen die örtlichen Behörden. Ausgelöst wurde es laut der Agentur Tass vermutlich von einem Betrunkenen mit einer Leuchtpistole. Die Polizei nahm einen Verdächtigen fest.
Nach Angaben der Rettungsdienste brach der Brand gegen 02.00 Uhr nachts (00.00 Uhr MEZ) in der beliebten Tanzbar "Poligon" aus und breitete sich rasch im gesamten Gebäude aus. Erst um 07.30 Uhr war es demnach gelöscht. Rund 250 Menschen konnten den Behörden zufolge noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden.
Ein Vertreter der Rettungskräfte berichtete der Nachrichtenagentur Tass, der Brand sei offenbar von einem Betrunkenen verursacht worden. "Er hielt sich mit einer Frau in der Bar auf, schenkte ihr Blumen und hielt dabei die ganze Zeit eine Leuchtpistole in der Hand", zitierte Tass den Vertreter. "Dann ging er auf die Tanzfläche und feuerte sie ab".
Die Polizei nahm später einen Verdächtigen fest und übergab ihn den Ermittlungsbehörden. Ob es sich dabei um den Betrunkenen handelte, war zunächst unklar. Das Komitee erklärte lediglich, es habe ein Strafverfahren wegen "fahrlässiger Tötung" gegen den Festgenommenen eröffnet.
Ein von den Ermittlern veröffentlichtes Video zeigte das Ausmaß der Schäden in dem Gebäude, in dem neben einem Vertriebslager auch die Bar untergebracht war. Das Dach war eingestürzt, das ausgebrannte Innere des Lokals kaum noch zu erkennen. Laut Feuerwehr hatte sich der Brand auf eine Fläche von insgesamt 3500 Quadratmetern ausgeweitet.
Augenzeugen berichteten örtlichen Medien, wie die Gäste in Panik zum Ausgang der Bar drängten und sich dabei gegenseitig behinderten. Einem Mann gelang es demnach, eine verschlossene Tür aufzubrechen und damit möglicherweise Menschenleben zu retten.
Insgesamt 50 Feuerwehrleute und 20 Löschfahrzeuge seien nötig gewesen, um den Brand zu löschen, sagte ein Feuerwehrmann im örtlichen Fernsehen. Nach seinen Angaben waren die Löscharbeiten wegen der Einsturzgefahr des Gebäudes besonders schwierig.
Tagsüber ist das "Poligon" laut seiner Website eine traditionelle einfache Gaststätte, die für wenig Geld deftige Hausmannskost serviert und besonders gerne von Verkehrspolizisten besucht wird. Nachts verwandelt sie sich dann in eine Tanzbar.
Laut einem Bericht der russischen Nachrichtenagentur Ria Nowosti gehört das "Poligon" Ichtijar Mirsojew, einem örtlichen Abgeordneten der Kreml-Partei Geeintes Russland. Er versprach demnach den Hinterbliebenen umfassende Unterstützung.
Kostroma liegt rund 300 Kilometer nordöstlich von Moskau am Zusammenfluss des gleichnamigen Flusses und der Wolga. Die rund 230.000 Einwohner zählende Stadt gehört zu den ältesten Städten Russlands und ist berühmt für ihre Klöster und ihre mittelalterliche Architektur.
In Russland kommt es immer wieder zu tödlichen Bränden, weil Schutzvorkehrungen zu nachlässig gehandhabt wurden. Im Jahr 2009 starben bei einem Brand in einer Diskothek der Uralstadt Perm über 150 Menschen, neun Jahre später kamen bei einem Feuer in einem Einkaufszentrum im sibirischen Kemerowo 60 Menschen ums Leben.
M.Odermatt--BTB