-
Gose holt über 800 m Freistil EM-Silber - Werner Dritte
-
Gose holt im Becken EM-Silber - Werner Dritte
-
Zahl der Toten nach Erdbeben in Kolumbien steigt auf 240 - mehr als 1300 Verletzte
-
Drohnensichtung führt zu Sperrung von Flughafen Hannover
-
Reit-WM: Deutsche Dressur-Equipe mit Halbzeitführung
-
Ex-Mossad-Chef: Israelische Agenten waren mehrmals in iranischer Atomanlage Fordo
-
Spotify kündigt Kennzeichnung für KI-Musik an
-
Polizei in Bielefeld erschießt bewaffneten Mann
-
Dobrindt verteidigt Geheimdienstreform - Kritik an massiver Ausweitung der Befugnisse
-
Orban-Kritiker Baka ist neuer ungarischer Staatspräsident
-
Nach stärkstem Beben seit einem Jahrzehnt läuft in Kolumbien die Suche nach Verschütteten
-
Weiter Forderungen nach Schließung von Russischem Haus in Berlin
-
"Ein Zeichen": Rückkehr von Stehplätzen bei Klopps Heimdebüt
-
Rückkehr der Stehplätze bei Klopps Heimdebüt
-
Vorwürfe gegen Mario Voigt: Hochschule bestätigt Entzug von Doktortitel
-
Sabotage an Korvetten in Hamburg: Ermittlungen gegen Verdächtige eingestellt
-
Straße von Hormus bleibt blockiert: Ölpreise wieder kräftig gestiegen
-
Bereits mehr als 2000 Tote durch Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo
-
Quallenplage zwingt EDF in Frankreich zur Abschaltung von drei Akw-Blöcken
-
Portal: Jedes dritte Einfamilienhaus in Metropolen kostet über eine Million Euro
-
Vor Wahl in Sachsen-Anhalt: Kulturinstitutionen starten Kampagne für Vielfalt
-
UNO meldet verstärkte Luftangriffe der Militärjunta auf Zivilisten in Myanmar
-
Kolumbianer suchen nach stärkstem Beben seit einem Jahrzehnt nach Verschütteten
-
US-Medien: Trump wechselte nach Nato-Gipfel heimlich das Flugzeug in Catering-Fahrzeug
-
CL-Quali: Wolfsburg gegen Inter, Eintracht gegen PSG
-
Auch im Westen wieder heißer: Hitze in Frankreich breitet sich wieder aus
-
Schulze fordert stärkere Einbeziehung der Bundeswehr bei Drohnenabwehr
-
Swiss Re: Schäden durch Naturkatastrophen gesunken - aber das Risiko steigt
-
Folgen der Trockenheit: Flusspegel sinken weiter - Rheinpegel in Koblenz einstellig
-
Straße von Hormus bleibt blockiert: Preis für Nordseeöl wieder über 90 Dollar
-
Syriens Ex-Machthaber Baschar al-Assad in Abwesenheit zum Tode verurteilt
-
Ungarns Parlament stimmt über Orban-Kritiker Baka als neues Staatsoberhaupt ab
-
Nächster Rückschlag: Zagadou fehlt Stuttgart wochenlang
-
Hitze und Dürre: Neuer Höchststand bei Ausfällen in französischen Akw
-
Selenskyj: Russland greift Ukraine mit nordkoreanischen Raketen an - Neun Tote
-
Grüne offen für Hitzeschutz als Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern
-
Fast 224 Millionen Übernachtungen: Neuer Rekord für Deutschlands Tourismusbranche
-
Zahl der Opfer nach schwerem Erdbeben in Kolumbien auf mindestens 132 gestiegen
-
Essstörungen: Klinikbehandlungen von Mädchen binnen 20 Jahren verdoppelt
-
Banaszak wirft Regierung "Realitätsverweigerung" bei Klimaschutz vor
-
Niedersachsen: Feuerwehr rettet entkräftetes Reh aus Pool
-
Straße von Hormus bleibt blockiert: Ölpreise steigen deutlich
-
"Keine Playstation": UEFA will zum VAR-Ursprung zurück
-
Mindestens neun Tote und dutzende Verletzte bei neuen russischen Angriffen auf Ukraine
-
Trump: Entmachtung von Infantino wäre "schrecklicher Fehler"
-
Niedrigwasser: Institut für deutsche Wirtschaft erwartet Produktionskürzungen
-
Varfolomeev: Mit der Schildkröte vom Papa zu WM-Gold?
-
"Attacke und Vollgas": Lückenkemper schaltet auf Angriff
-
Polanski von Wucht der Kritik "verwundert"
-
"Aktie wird steigen": Matthäus rät BVB zu El Mala
IAB: Beschäftigte erlebten "Mitnahmeeffekte" bei Kurzarbeitergeld während Corona
Während der Corona-Pandemie dürfte es "in nennenswertem Umfang zu Mitnahmeeffekten" beim Bezug von Kurzarbeitergeld gekommen sein. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) auf der Grundlage einer Beschäftigtenbefragung. Demnach berichteten 39 Prozent derjenigen, die in der Pandemie Kurzarbeitergeld bezogen, dass Arbeitsmenge und Umfang unverändert blieben, 21 Prozent gaben an, mehr gearbeitet zu haben als die Abrechnung des Kurzarbeitergelds vorsah.
Für die am Dienstag veröffentlichte Studie befragte das IAB der Bundesagentur für Arbeit zwischen November 2020 und Februar 2021 in einer repräsentativ ausgewählten Stichprobe Beschäftigte und nutzte zudem die administrativen Daten der Bundesarbeitsagentur. Somit beruhten die Ergebnisse "alleine auf den subjektiven Einschätzungen von Beschäftigten", schränkten die Forschenden ein, die Sichtweise der Arbeitgeber könne dem nicht gegenübergestellt werden. Außerdem sei der Umfang der zusätzlichen Stunden nicht abgefragt worden.
Trotzdem zeige die Analyse, dass ein "nennenswerter Teil der Befragten, die Kurzarbeitergeld bezogen haben, von Mitnahmeeffekten in ihren Betrieben berichtet", heißt es in der Studie. Dabei gaben Beschäftigte in größeren Betrieben seltener als in kleineren Betrieben an, mehr Stunden gearbeitet zu haben als abgerechnet. Allerdings berichteten Beschäftigte in größeren Betrieben häufiger, dass ihre eigene Arbeitsmenge trotz Kurzarbeit unverändert blieb.
Insgesamt zogen die Forschenden den Schluss, "dass Mitnahmeeffekte für alle Betriebsgrößen und in allen Branchen auftreten und sich nicht auf bestimmte Branchen oder Betriebsgrößen konzentrieren". Sie stellten außerdem die "insgesamt sehr positiven Befunde" zu den generellen Auswirkungen des Kurzarbeitergeldes auf die Stabilität der Beschäftigung in der Corona-Krise nicht in Frage. Kurzarbeit habe "eine sehr wichtige Rolle", um die wirtschaftlichen Folgen der Krise abzufedern, unterstrich IAB-Direktor Bernd Fitzenberger.
Das IAB regte allerdings eine "strikt regelbasierte Anwendung des Kurzarbeitergeldes" an, um Mitnahmeeffekte zu begrenzen. So seien etwa in einer Krisensituation wie der Corona-Pandemie zusätzliche Kontrollen nötig.
Das IAB grenzte in seiner Studie zudem die weicheren Mitnahmeeffekte von Betrug beim Kurzarbeitergeld ab. Dazu kann es zum Beispiel kommen, wenn Firmen beim Anzeigen von Kurzarbeitergeld bei den Voraussetzungen für den Bezug tricksen: Sie mussten etwa eine bestimmte Arbeitsausfallquote und Auftragsrückgänge nachweisen, außerdem ging es darum, die wirtschaftlichen Probleme der Firma eindeutig mit der Corona-Krise in Verbindung zu bringen.
P.Anderson--BTB