-
Iran meldet Angriff auf Schwerwasserreaktor und Uran-Aufbereitungsanlage
-
"Wir machen's aus": Earth Hour soll für Klimaschutz werben
-
G7-Außenminister fordern sofortigen Stopp von Angriffen auf Zivilisten im Iran-Krieg
-
Wellinger in Planica Achter, Prevc auf Rekordjagd
-
Wadephul fordert Iran zu "ernsthaften Verhandlungen" mit den USA auf
-
Lipowitz hängt Evenepoel ab - Vingegaard siegt
-
Rucksäcke und Trauerflor: Irans Fußballer senden Botschaft
-
Russisches Kulturzentrum in Prag mit Molotow-Cocktails attackiert
-
Bas: Sozialreformen werden "nicht SPD pur sein" können
-
Indien kürzt Steuern auf Diesel und Benzin - Vietnam setzt Umweltsteuer aus
-
Staatsanwaltschaft bejaht Anfangsverdacht gegen Schauspieler Ulmen
-
Trump: Keine Staatsaufträge für Firmen mit Gleichstellungsprogrammen mehr
-
"Demokratie leben!": Kontroverse Debatte im Bundestag über Neuausrichtung
-
Mexikos Marine sucht nach zwei vermissten Booten der Hilfsflotte für Kuba
-
Straße von Hormus: Ausschusschef Röwekamp pocht auf deutschen Militäreinsatz
-
Myanmar: Junta-Chef soll offenbar auch offiziell Staatspräsident werden
-
US-Soldaten im Visier: Iran warnt Zivilisten in Golfregion
-
Tankstellen-Preisregel beschlossen - Koalition will weitere Entlastungen prüfen
-
Mord bei Einbruch in Kehl: Haft und Unterbringung in Psychiatrie
-
Vier Jahre Haft für Angriff auf Online-Freundin von Barron Trump
-
Gabriel Felbermayr in Rat der Wirtschaftsweisen berufen
-
Studie: Zahlreiche Jugendliche erlebten bereits sexualisierte Gewalt
-
Spritpreis-Taskforce: Weitere Entlastungen frühestens in mehreren Wochen
-
Bundesrat macht Weg für umstrittene europäische Asylreform frei
-
Ehemaliger Rapper Shah als nepalesischer Regierungschef vereidigt
-
Bundesrat billigt Änderung der Krankenhausreform trotz Kritik
-
Brand in historischer Burg in Thüringen: Tierbisse an Stromkabel mögliche Ursache
-
Wadephul mahnt angesichts russisch-iranischer Nähe zum Zusammenhalt des Westens
-
Ukraine und Saudi-Arabien schließen Abkommen zur Luftabwehr
-
Ablösung der Riester-Rente: Bundestag beschließt Reform privater Altersvorsorge
-
Bundesrat macht Weg frei für Erleichterung der Jagd auf Wölfe
-
Neue Grundsicherung kann mit Zustimmung des Bundesrats in Kraft treten
-
Mehr Gehalt fürs Bodenpersonal: Lufthansa und Verdi erzielen Tarifeinigung
-
Hämische Posts über Trump-Attentat: Freispruch für "El Hotzo" bleibt bestehen
-
Fall Fernandes: Bundesrat verabschiedet Erklärung zu digitaler Gewalt
-
Wadephul: USA und Iran bereiten wohl direktes Treffen in Pakistan vor
-
Umfrage: Etwa jeder sechste Smartphonebesitzer reinigt Gerät nie
-
Staatsanwaltschaft Itzehoe ermittelt in Fall Fernandes - Keine Angabe zu Ulmen
-
US-Senat macht Weg zur Finanzierung von US-Sicherheitskontrolleuren an Flughäfen frei
-
Syriens Übergangspräsident al-Scharaa kommt am Montag nach Berlin
-
Deutsche Bahn macht Milliardenverlust - Fernverkehr schraubt Erwartungen herunter
-
Bundesrat macht Weg frei für Tankstellen-Preisregel
-
Berlin: Prozess gegen mutmaßlichen früheren syrischen Milizenführer begonnen
-
Österreichische Regierung beschließt Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige
-
Wellbrock siegt beim Weltcup-Auftakt
-
Kartellamt dämpft Erwartungen bei Spritpreisen - Missbrauchsuntersuchung läuft
-
Linke wird Ziel von Cyberangriff - Partei stellt Strafanzeige
-
Pistorius erwägt Kauf von australischen Kampfdrohnen
-
Reparaturen am Haus: Eigentümer müssen nicht zwingend mehrere Angebote einholen
-
Wadephul: USA und Iran bereiten möglicherweise direktes Treffen in Pakistan vor
RKI: Nur noch vereinzelte Nachweise von Polioviren in Abwasser
In Abwasserproben in Deutschland sind nur noch vereinzelt Polioviren nachweisbar. In den vergangenen drei Monaten wurden aus Schluckimpfungen stammende Polioviren nur in zwei Abwasserproben in Düsseldorf und in Hamburg gefunden, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag in Berlin berichtete. Es wurde weiterhin kein klinischer Fall von Kinderlähmung in Deutschland bekannt.
Zwar habe sich die Situation damit deutlich entschärft, einzelne Nachweise seien aber weiterhin nicht ausgeschlossen, erklärte die Behörde.
Ende vergangenen Jahres hatte das RKI erstmals über den Nachweis von aus Schluckimpfungen stammenden abgeschwächten Lebendviren in Abwasserproben berichtet. Diese Polioviren wurden in Deutschland an verschiedenen Standorten und teils über mehrere Wochen nachgewiesen, darunter in München, Bonn, Köln, Hamburg und Dresden. Es handelt sich nicht um den Wildtypus des Poliovirus.
In Deutschland wird seit 1998 kein Schluckimpfstoff mit einem abgeschwächten, lebenden Virus mehr verwendet, sondern ein inaktivierter Impfstoff. Daher wird vermutet, dass die im Abwasser entdeckten Polioviren von Menschen stammen, die anderswo eine Schluckimpfung erhielten. Auch durch Reisende wurden bereits mehrfach Impfviren nach Deutschland gebracht und im Abwasser nachgewiesen.
Die abgeschwächten Impfviren können sich dem RKI zufolge in seltenen Fällen so verändern, dass sie wieder Krankheiten auslösen können und bei Menschen, die nicht oder unzureichend geimpft sind, Lähmungen hervorrufen können. Solch ein Fall sei bislang aber nicht bekannt geworden.
Die Abwasseruntersuchungen dienen als Frühwarnsystem, um möglichst frühzeitig Hinweise auf eine mögliche Polioviruszirkulation in der Bevölkerung zu erhalten. Seit Mai 2021 wird im Rahmen eines Forschungsprojekts Abwasser an zehn Standorten in Deutschland auf Polioviren untersucht.
Bei einem Treffen des Polio-Notfallausschusses der Weltgesundheitsorganisation (WHO) waren demnach auch die Abwassernachweise von Polioviren in Deutschland und weiteren Ländern ein Thema. Für Deutschland schätzte die WHO die Situation demnach so ein, dass eine lokale Übertragung weder nachgewiesen noch ausgeschlossen werden könne. Eine Gefahr für eine internationale Verbreitung von Polioviren stelle Deutschland jedoch nicht dar.
Beim Schutz gegen Polio, auch Kinderlähmung genannt, gibt es in Deutschland erhebliche Impflücken bei Kindern. Dem RKI zufolge sind im Alter von zwölf Monaten nur 21 Prozent der Kinder vollständig geimpft. Bis zum Alter von zwei Jahren sind bundesweit nur 77 Prozent durchgängig geimpft. Insbesondere die dritte Impfung wird meist zu spät verabreicht. Ziel ist demnach eine Impfquote von mindestens 95 Prozent mit drei Impfstoffdosen bis zum Ende des ersten Lebensjahres.
I.Meyer--BTB