-
E-Scooter-Bestand steigt auf 1,66 Millionen - 1,36 Millionen in Privatbesitz
-
Klingbeils Steuerpläne stoßen weiter auf Kritik
-
Grünen-Politiker Janosch Dahmen fordert nationalen Hitzeschutzplan
-
Erneut Waldbrand nahe Athen ausgebrochen - Dutzende Feuerwehrleute im Einsatz
-
Niedrigwasser: Handelsverband fordert dauerhafte Zulassung von Lang-Lkw
-
Frontalzusammenstoß in Mecklenburg-Vorpommern: Zwei Tote und drei Schwerverletzte
-
2025 verunglückte alle 18 Minuten ein Kind im Straßenverkehr - mehr Todesfälle
-
Auto gerät in Gegenverkehr: Drei Frauen sterben bei Verkehrsunfall in Bayern
-
80-Jährige stirbt bei heftigem Waldbrand in Kanada
-
Westeuropa erlebt heißesten Juni und Juli seit Beginn der Aufzeichnungen
-
ABL Ascend Advanced Therapies ernennt Suman Subramanian zum Chief Business Officer
-
Datenbank: 2025 starben weltweit 350 humanitäre Helfer - 186 davon im Gazastreifen
-
Trump verzichtet offenbar vorerst auf Angriffe auf Iran: "Halten uns zurück"
-
Trauer um Jorge Messi: Fußballstar Lionel Messi nimmt Abschied von seinem Vater
-
Nowitzki trauert um ersten NBA-Coach Nelson: "RIP, Legende"
-
Neuer Waldbrand in Südfrankreich: Mehr als 200 Feuerwehrleute im Einsatz
-
Umfrage: Mehrheit der Deutschen gegen Abschaffung der "Rente mit 63"
-
Klingbeil plant höhere Besteuerung bestimmter Vereine
-
Bericht: Dobrindt verdoppelt Anti-Drohnen-Einheiten der Bundespolizei
-
Netanjahu lehnt von Trump unterstützten 15-Punkte-Plan für Gazastreifen weiter ab
-
Vollering gewinnt Frauen-Tour - Niedermaier holt Weiß
-
Damaskus meldet Grundsatzeinigung mit Moskau zu Nutzung russischer Stützpunkte in Syrien
-
US Open in Gefahr? Sinner sagt für Masters in Cincinnati ab
-
Brenner gewinnt überraschend die Polen-Rundfahrt
-
Papst fordert humanitäre Korridore im Sudan
-
Cottbus erkämpft Sieg gegen Hannover
-
Überragender Zoma schießt Nürnberg zum Auftaktsieg
-
St. Pauli verpasst Auftaktsieg bei Rapp-Debüt
-
Flugstreichungen und Evakuierungen: Taifun "Dolphin" in Ostchina auf Land getroffen
-
Nächster Dreifachsieg für Aprilia - Fernández triumphiert
-
Bericht: Trotz Sanierung nur jeder vierte Zug zwischen Hamburg und Berlin pünktlich
-
FC Bayern: Kompany setzt auf Musiala
-
Waldbrände in Kanada: Notstand in Provinz British Columbia ausgerufen
-
Verdacht auf illegales Rennen: Zwei Tote nach Motorrad-Unfall in Köln
-
Im EM-Becken: Berkhahn sieht "nicht viele Medaillenchancen"
-
Waldbrand in Kanada: Notstand in British Columbia ausgerufen - 20.000 Menschen evakuiert
-
Dobrindt will Forschung zur Drohensicherheit in Deutschland ausbauen
-
Iran bekräftigt harte Haltung in Streit um Straße von Hormus
-
Amtsantritt von Kolumbiens Staatschef De la Espriella von Gewalt überschattet
-
Basketball-WM: Geiselsöder macht gesamte Vorbereitung mit
Spanische Regierung: Evakuierung von Schiff nach Hantavirus-Ausbruch hat begonnen
Nach der Ankunft des von einem tödlichen Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiffs "Hondius" vor der Kanareninsel Teneriffa hat am Sonntagvormittag dessen Evakuierung begonnen. "Die Ausschiffung der spanischen Passagiere und der spanischen Besatzung beginnt", teilte das Gesundheitsministerium in Madrid im Onlinedienst Telegram mit. Reporter der Nachrichtenagentur AFP sahen fünf Menschen auf einem kleineren Boot, das von der "Hondius" ablegte und in Richtung des Hafens in Granadilla de Abona im Süden von Teneriffa fuhr.
An Bord befinden sich knapp 150 Menschen, darunter mehrere Deutsche; alle Passagiere und ein Teil der Besatzung sollen die "Hondius" nun verlassen und in ihre Heimatländer gebracht werden.
Nach der Ausschiffung mithilfe kleinerer Boote sollen die Betroffenen nach Angaben des niederländischen Schiffseigners Oceanwide Expeditions"unverzüglich zu den ihnen zugewiesenen Flugzeugen gebracht werden". Anschließend werden sie in ihre Heimatländer ausgeflogen. Die meisten Menschen an Bord stammen aus EU-Ländern, Großbritannien und den USA.
Nach Angaben des Auswärtigen Amtes in Berlin befindet sich "eine mittlere einstellige Zahl" deutscher Staatsbürger an Bord. Laut einer früheren Liste der "Hondius"-Reederei Oceanwide Expeditions sind es sechs lebende Deutsche sowie die Leiche einer nach einer Hantavirus-Infektion verstorbenen Deutschen, die allerdings während der Weiterfahrt des Schiffes in die Niederlande an Bord bleibt.
Auch wenn keiner der Menschen an Bord derzeit Symptome hat, gelten sie laut WHO aufgrund der langen Inkubationszeit des Hantavirus als "Hochrisikokontakte". Zugleich betont die WHO, dass das Risiko für die Allgemeinbevölkerung "absolut gering" sei. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus schrieb in einem offenen Brief an die Menschen auf Teneriffa mit Blick auf die Corona-Pandemie: "Das ist kein neues Covid."
Auf Drängen der örtlichen Behörden lief die "Hondius" vorsichtshalber dennoch nicht in den kleinen Industriehafen Granadilla de Abona ein, sondern ankert vor der Insel. Ein Teil der Besatzung soll an Bord bleiben und später mit dem Schiff in die Niederlande fahren.
WHO-Chef Tedros ist eigens nach Granadilla gereist, um die Evakuierung zu beaufsichtigen. Laut WHO wurde mittlerweile in sechs von acht Verdachtsfällen eine Infektion mit dem Andesvirus bestätigt, dem einzigen Hantavirusstamm, der von Mensch zu Mensch übertragbar ist. Im Rahmen des Ausbruchs gibt es drei Tote: Vor der Deutschen starben bereits ein Niederländer und seine Frau.
E.Schubert--BTB