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Bafög wird erhöht - aber später als geplant
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Linke kritisiert Frühstartrente: "Kinder brauchen keine Casino-Rente"
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Bundeswehr meldet mehrere hundert Zwischenfälle mit Drohnen in vergangenen Jahren
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Silberner Hummel glaubt ans große Ding: "Gold wird kommen"
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Bronze-Verlust? Ansah hat "keine Angst"
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Trump bestätigt heimlichen Flugzeugwechsel bei Abflug von Nato-Gipfel in Ankara
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Warken verteidigt Geheimdienstreform - Scharfe Kritik von Kubicki
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Totale Sonnenfinsternis in Spanien - partielle Verdunkelung in Deutschland
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Nach 17 Jahren: Venezuela und Israel nehmen wieder Konsularservice auf
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Rund 40 Staaten warnen vor Gefahren unangekündigter Tests ballistischer Raketen
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Wagenknecht: BSW könnte Weg für AfD-Regierungschef in Sachsen-Anhalt freimachen
Italienischer Schriftsteller und KZ-Überlebender Boris Pahor gestorben
Der italienische Schriftsteller und Intellektuelle Boris Pahor ist im Alter von 108 Jahren gestorben. Pahor starb laut Medienberichten am Montag in Triest. Er war Mitglied der slowenischsprachigen Minderheit im Nordosten des Landes - und einer der letzten italienischen Überlebenden der NS-Konzentrationslager. Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella würdigte Pahor als "Zeitzeugen und Opfer von Kriegsgräueln, überhöhtem Nationalismus und totalitärer Ideologien".
Pahor kam am 26. August 1913 in Triest auf die Welt, das damals noch Teil Österreich-Ungarns war. Während des Zweiten Weltkriegs kämpfte er ab 1943 im Widerstand gegen die deutschen Besatzer und die mit ihnen verbündeten italienischen Faschisten. 1944 wurde er ins Konzentrationslager Natzweiler-Struthof im Elsass deportiert, anschließend in die Lager Mittelbau-Dora, Dachau und Bergen-Belsen. In seinem bekanntesten Buch, "Nekropolis", schreibt Pahor über seine Deportation.
Im Juli 2020 hatte Präsident Mattarella Pahor mit dem Großkreuz ausgezeichnet, einem der höchsten Verdienstorden der italienischen Republik. Pahor war auch Mitglied der französischen Ehrenlegion.
I.Meyer--BTB