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Armin Thurnher blickt auf Radsport, US-Open-Finale und Grenzen der Spracherkennung
In seiner Falter-Kolumne beschreibt Armin Thurnher das Sportwochenende und Probleme beim Diktieren mit dem iPad. Er berichtet über Felix Gall bei der Vuelta, den Sieg von SW Bregenz und Alexander Zverevs US-Open-Finale.
Der Falter-Kolumnist Armin Thurnher verbindet in seinem Beitrag vom 14. September einen Rückblick auf das Sportwochenende mit persönlichen Erfahrungen im Umgang mit Spracherkennung. Im Mittelpunkt stehen Felix Gall bei der Vuelta, das Heimspiel von SW Bregenz und das US-Open-Finale zwischen Alexander Zverev und Ben Shelton.
Thurnher berichtet zunächst über den Versuch, seinen Text einem iPad zu diktieren. Trotz aus seiner Sicht deutlicher Aussprache habe die Software das Wort Vuelta wiederholt nicht erkannt. Stattdessen seien unter anderem Älter, Wälter oder die Welt erschienen. Angebote zur weitergehenden Textüberarbeitung seien für ihn dabei nicht hilfreich gewesen: Er habe lediglich das Tippen vermeiden und seinen eigenen Text diktieren wollen.
Diese Erfahrung stellt er den öffentlichen Debatten über die Fähigkeiten und Risiken großer Sprachmodelle gegenüber. Seine Bemerkungen über KI-Systeme, die sich im Internet selbstständig machen könnten, sind zugespitzte Einordnungen dieser Diskussion und keine Darstellung eines von ihm nachgewiesenen Vorgangs. Der konkrete Bericht betrifft die Fehler bei der Erkennung eines Sportbegriffs.
Bei der Vuelta richtete sich seine Aufmerksamkeit auf Felix Gall. Nach dem Ausfall des Favoriten Tadej Pogačar habe Gall versucht, die entstandene Chance zu nutzen. Die Rundfahrt gewann er jedoch nicht. Thurnher bewertet insbesondere den Angriff auf der Königsetappe am Samstag als zu spät. Gall nahm dem führenden Mas und dem zweitplatzierten Roglič zwar Zeit ab, konnte ihre Positionen nach dieser Darstellung aber nicht ernsthaft gefährden.
Der Autor würdigt Galls Ergebnis dennoch. Er sei damit zweimal im selben Jahr bei einer der drei großen Rundfahrten unter die besten drei gekommen. Beim Giro d’Italia wurde Gall Zweiter. Die Einschätzung seiner Taktik auf der Vuelta ist Thurnhers Beobachtung als Zuschauer.
Als weitere beanspruchende Veranstaltung nennt der Kolumnist das ORF-Zukunftsforum, ohne dessen Inhalte in diesem Text näher auszuführen. Außerdem berichtet er über einen Besuch von Gästen und die Vorbereitung von Kuchen und Brötchen. Zu den Speisen gehörten Varianten mit Curry-Ei, Thunfisch, Lachs und Gurke sowie Linsen mit Schinken und Lauch auf Schwarzbrot. Die verwendete Mayonnaise bereitete er selbst zu.
Wegen des Besuchs verpasste Thurnher einen großen Teil der Übertragung der Vuelta-Königsetappe und des Heimspiels von SW Bregenz. Die Bregenzer gewannen gegen den FAC mit 4:0. In ihrer Startelf standen drei Japaner, fünf Brasilianer, zwei Österreicher und ein Engländer. Die Vorarlberger Nachrichten bezeichneten den Auftritt in ihrer Überschrift als Samurai-Modus; Thurnher kritisiert diese Formulierung als journalistische Phrase.
Zum Abschluss des Wochenendes sah er Zverevs Erfolg gegen Shelton im US-Open-Finale. Shelton hatte zuvor Carlos Alcaraz besiegt. Zverev gewann das Finale in vier Sätzen. Thurnher beschreibt Shelton zunächst als nervös und nach einem Satzgewinn als zu nachlässig; dies ist seine Bewertung des Spielverlaufs.
Der Autor erinnert dabei an das Finale genau sechs Jahre zuvor. Auch damals hatte Zverev die ersten beiden Sätze gewonnen, bevor Dominic Thiem noch das Match für sich entschied. Diesmal setzte sich der Deutsche durch. Thurnher hebt außerdem hervor, dass Zverev seine sportliche Leistung trotz seiner Diabeteserkrankung erbringt. Der Beitrag endet mit seiner Anerkennung für den Spieler und einem persönlichen Rückblick auf die anstrengende Woche.
W.Lapointe--BTB