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Alex Bodi und Prof. Dr. Stefan Haupt vereinbaren Kooperation für legendäre Kunstsammlung in Rumänien
Aus geschäftlichen Begegnungen in Berlin entsteht ein außergewöhnliches deutsch-rumänisches Kulturprojekt: Der rumänische Geschäftsmann Alex Bodi und der Berliner Rechtsanwalt und Kunstsammler Prof. Dr. Stefan Haupt haben vereinbart, die international beachtete Sammlung Haupt nach Rumänien zu bringen und dort einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
Im Mittelpunkt stand dabei weit mehr als die Präsentation von Kunst, denn die geplante Ausstellung soll eine große Frage unserer Zeit aufgreifen, welche angesichts von Mobile Payment, Kryptowährungen und zunehmend digitalisierten Finanzsystemen aktueller kaum sein könnte: Was bedeutet Geld für den Menschen – und wie hat sich diese Bedeutung über Generationen verändert?
Alex Bodi hält sich seit Anfang 2026 wiederholt in Berlin auf. Hintergrund sind verschiedene geschäftliche Vorhaben mit einem in Deutschland ansässigen, international tätigen Mischkonzern, der über Standorte in Hongkong, Zürich, Dubai, Singapur, Bahrain und der Ukraine verfügt und im Zusammenhang mit den Projekten derzeit nicht namentlich genannt wird.
Zu den Vorhaben gehören der Erwerb und die Sanierung von 166 Wohnungen in Halle (Saale), Sachsen-Anhalt, die Entwicklung des Energy-Drinks „BODI“ sowie ein Vertrag zwischen Alex Bodi und CRIF / Geschäftsführer Michael Hoffmann zu KYC (Kundenidentifizierung und -prüfung), AML (Geldwäscheprävention) und KYB (Unternehmensprüfung im Compliance-Kontext). CRIF – Centrale Rischi Finanziari S.p.A. – ist ein international tätiger Konzern mit 4.200 Beschäftigten in 30 Ländern und zählt zu den Marktführern für Wirtschaftsauskünfte in Europa und Südostasien https://www.CRIF.de.
Parallel wurde eine umfangreiche vertragliche Vereinbarung zur Entwicklung von ALPHAGENETIQ-Produktkonzepten unter Einbeziehung von Prof. Dr. rer. nat. Dieter Lazik vom deutschen Slow Medicine Research Institute https://www.SlowMed.de/vita-dieter-lazik.html mit Sitz in Potsdam (Bundesland Brandenburg, Bundesrepublik Deutschland) getroffen.
Aus Geschäftskontakten entsteht eine kulturelle Idee
Im Zuge der gemeinsamen Aktivitäten wurde Alex Bodi auch Prof. Dr. Stefan Haupt vorgestellt. Mehrere persönliche Treffen, unter anderem beim Verband Deutscher Bürgschaftsbanken (VDB) https://VDB.ermoeglicher.de mit dessen Geschäftsführer Stephan Jansen, folgten in Berlin.
Der Ort des VDB besitzt durchaus Symbolkraft, denn der Verband Deutscher Bürgschaftsbanken vertritt Interessen gegenüber Regierungen, Ministerien, Behörden sowie der Wirtschaft. Kontakte zu den zuständigen Bundesministerien und zur deutschen Finanzaufsicht BaFin gehören seit Jahren zum institutionellen Umfeld des VDB. Allein im zurückliegenden Jahr 2025 unterstützten die deutschen Bürgschaftsbanken und Mittelständischen Beteiligungsgesellschaften in Deutschland Finanzierungen mit einem verbundenen Kredit- und Beteiligungsvolumen von rund 1,96 Milliarden Euro.
Aus Gesprächen über Wirtschaft, Finanzierung und gesellschaftlichen Wandel entwickelte sich schließlich eine kulturelle Vision: Die Sammlung Haupt https://Sammlung-Haupt.de, welche über Jahrzehnte aufgebaut wurde, hat einen Wert im hohen Millionenbereich und soll nun in das EU-Land Rumänien kommen.
Mehr als 300 Werke über die Macht des Geldes
Die von Stefan Haupt seit 1993 aufgebaute thematische Privatsammlung umfasst inzwischen mehr als 300 Arbeiten. Unter dem Titel „Dreißig Silberlinge – Kunst und Geld“ vereint sie Malerei, Fotografie, Objekte, Druckgrafik, Künstlerbücher, Video und digitale Kunst. Im Mittelpunkt steht nicht das Sammeln von Zahlungsmitteln im klassischen numismatischen Sinne, sondern die künstlerische Auseinandersetzung mit Geld, Wert, Macht, Arbeit und gesellschaftlicher Anerkennung. Werke der Sammlung waren bereits unter anderem im Berliner Bode-Museum und in den Reinbeckhallen zu sehen. Seit 2013 besteht zudem eine Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Bürgschaftsbanken.
Vom rumänischen LEU zum digitalen Geldzeitalter
Gerade Rumänien besitzt für Alex Bodi und Prof. Dr. Stefan Haupt einen besonderen Reiz als Ausstellungsort. Das Land gehört seit 2007 zur Europäischen Union und ist aktuell noch kein Mitglied der Zone des Euro, die offizielle Währung ist weiterhin der rumänische LEU (RON). Damit könnte die Ausstellung zu einer kulturellen Zeitreise durch die Geschichte des Geldes werden: von Münzen und Banknoten über die Frage nach dem gesellschaftlichen Wert von Arbeit bis hinein in eine Gegenwart, in der Geld zunehmend nur noch als digitale Information existiert.Zu den prägenden Arbeiten der Sammlung gehört etwa „Money for Art“ von Lee Mingwei. Gefaltete Zehn-Dollar-Scheine stellten ihre Besitzer vor eine einfache, aber fundamentale Entscheidung: die Skulptur bewahren – oder sie entfalten und das Geld ausgeben. Andere Werke beschäftigen sich mit Euromünzen, Mindestlohn, Konsum oder der Gleichung „Zeit ist Geld“.
Für Alex Bodi, Stefan Haupt und den international agierenden deutschen Partnerkonzern soll eine Präsentation in Rumänien deshalb mehr sein als eine Kunstausstellung. Sie soll Menschen dazu einladen, über Wert, Besitz und die Zukunft des Geldes nachzudenken – in einer Zeit, in der sich unser Verhältnis zum Geld technologisch schneller verändert als je zuvor. Ein konkreter Ausstellungsort und der Termin werden nach Abschluss der organisatorischen Abstimmungen bekannt gegeben. Die Sammlung soll dann mit einem Sicherheitstransport nach Rumänien gebracht, dort versichert und unter Bewachung ausgestellt werden.
L.Schneider