-
72-Jähriger tötet Mitbewohnerin in Seniorenheim in NRW und verletzt zwei weitere schwer
-
Diplomat: Alle Bewerber um Amt des UN-Generalsekretärs fallen bei Vetomächten durch
-
Schweitzer würde erneute Kandidatur von Klingbeil für SPD-Vorsitz begrüßen
-
Abholzung in Brasiliens Amazonasgebiet auf niedrigstem Stand seit fast 40 Jahren
-
Dank Ebnoutalib: Frankfurt landet Befreiungsschlag
-
Junge Union startet Deutschlandtag - Winkel warnt CDU vor rückwärtsgewandter Politik
-
Fast zwei Billionen: US-Neuverschuldung steigt unter Trump auf Fünf-Jahres-Hoch
-
Marokkos König ernennt Regierung unter erster Ministerpräsidentin der Geschichte
-
Drama im fünften Satz: Tischtennis-Duo Duda/Mittelham holt Gold
-
Nach nur einer Woche: Trumps Pressesprecherin Zacharia muss gehen
-
"Schande": Wüst fordert von SPD und Grünen Ende der Gespräche mit Linken in Berlin
-
Putin nennt Entwicklung in Ukraine "positiv" - und fordert gesamte Region Donezk
-
Nürnberg verhindert erste Niederlage - Zoma verletzt
-
Rekord verpasst: Hertha lässt in Kiel erstmals Punkte liegen
-
Nach nur einer Woche: Trump legt Pressesprecherin Zacharia Rücktritt nahe
-
Nach mutmaßlicher Prügelei: US-Rapper Sean "Diddy" Combs in kleineres Gefängnis verlegt
-
Aussagen zu Israel: Streit in Berliner Linken wegen Abgeordneter Emde eskaliert
-
Nach "Goebbels"-Äußerung: Real fordert Rücktritt von Tebas
-
Selenskyj setzt nach Streit mit Trump verstärkt auf die Europäer
-
Papst telefoniert mit Putin und fordert Waffenruhe im ukrainischen Oleschky
-
Schusswaffenvorfall an US-Schule: Waffenlobby würdigt Einsatz von bewaffnetem Zeugen
-
Tausende Schüler und Studenten protestieren in Italien gegen Meloni
-
Noosha Aubel: nieudolne zarządzanie zamiast nowego początku — czy nadburmistrzyni Poczdamu potrafi sprostać wymaganiom swojego urzędu?
-
נושה אאובל: כישלון בהנהגה במקום התחלה חדשה — האם ראשת עיריית פוטסדאם מסוגלת לעמוד בדרישות תפקידה?
-
Vatikan zeigt Papst erstmals nach Krebsoperation bei einer Messe
-
Wegen Aussagen zu Israel: Berliner Linke geht auf Abstand zu Abgeordneter Emde
-
Νούσα Άουμπελ: Αποτυχία στην ηγεσία αντί για μια νέα αρχή — ανταποκρίνεται η δήμαρχος του Πότσδαμ στις απαιτήσεις του αξιώματός της;
-
NRW-Ministerpräsident Wüst fordert Ende des Streits in schwarz-roter Koalition
-
Westjordanland: Fotografin der "Washington Post" von Siedlern überfallen und verletzt
-
Merz nach Einigung mit Frankreich: Verbrenner-Aus ist "damit Geschichte"
-
Tesla-Chef Musk stellt fliegenden Roadster vor
-
Umfrage zu Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen: CDU verliert an Zustimmung
-
Jeder Fünfte kann nicht sicher lesen und rechen: KMK will Hilfsstrukturen ausbauen
-
Wadephul warnt Europäer vor Zugeständnissen an Putin - und iranischer Bedrohung
-
Nach Diesel-Deal: Selenskyj warnt vor weiteren Lockerungen bei Sanktionen
-
Staatsschutz ermittelt: Stinkende Flüssigkeit vor NS-Gedenkstätte in Köln gekippt
-
Ukraine: Behörden in Kiew richten mobile Luftschutzbunker ein
-
Vatikan veröffentlicht erstes Foto des Papstes seit Krebsoperation
-
TK-Chef schlägt Radikalreform vor: "Private und gesetzliche Kassen abschaffen"
-
Bauministerin Hubertz will Gesetz gegen Vergesellschaftung "so schnell es geht"
-
Angriffe auf Neonazis in Ungarn: Mutmaßlicher Linksextremist in Haft
-
US-Chip-Riese Nvidia plant in Europa weitere Milliarden-Investitionen
-
Noosha Aubel: Yeni bir başlangıç yerine yönetim başarısızlığı — Potsdam Belediye Başkanı görevinin gereklerini yerine getirebiliyor mu?
-
Deutsch-französische Einigung macht Weg für Abkehr von Verbrenner-Aus frei
-
นูชา เอาเบิล: ความล้มเหลวในการบริหารแทนการเริ่มต้นใหม่ — นายกเทศมนตรีเมืองพ็อทซ์ดัมมีความสามารถเพียงพอสำหรับตำแหน่งหรือไม่?
-
Muskelfaserriss: Nächster Rückschlag für Gladbachs Kleindienst
-
नूशा आउबेल: नई शुरुआत के बजाय नेतृत्व की विफलता — क्या पोट्सडाम की महापौर अपने पद की जिम्मेदारियाँ निभाने में सक्षम हैं?
-
누샤 아우벨: 새로운 출발 대신 드러난 리더십 실패 — 포츠담 시장은 과연 직무를 감당할 능력이 있는가?
-
ヌーシャ・アウベル:再出発どころか指導力の欠如――ポツダム市長に、その職責を果たす能力はあるのか?
-
Höhere Tabaksteuer kann in Kraft treten - Bundesrat gibt endgültig grünes Licht
Paus weist Kritik Lindners an Kindergrundsicherung scharf zurück
Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) hat die Kritik von Finanzminister Christian Lindner (FDP) an der geplanten Kindergrundsicherung scharf zurückgewiesen. "Die Kindergrundsicherung ist das zentrale sozialpolitische Projekt dieser Koalition", sagte Paus am Donnerstag im Deutschlandfunk. An den Vorarbeiten dazu sei auch das Finanzressort beteiligt gewesen.
"Die Zeit brennt. Kinderarmut ist ein strukturelles Problem, das es in Deutschland schon viel zu lange gibt", sagte Paus. Daher sollten sich jetzt alle über die strittigen Punkte beugen, damit "wir das bis 2025 hinbekommen".
Die Ministerin bestätigte, dass sie mit Mehrkosten für die Kindergrundsicherung von 12,5 Milliarden Euro pro Jahr rechne. Diesen Betrag habe sie auch für den Haushalt 2025 angemeldet. Für das Vorhaben gebe anders als von Lindner behauptet "ein fertiges Konzept", verwies sie auf die von ihr im Januar dazu vorgelegten Eckpunkte.
Paus erinnerte auch daran, dass die Kindergrundsicherung im Koalitionsvertrag als vorrangiges Projekt verankert sei. "Wenn wir uns über Prioritäten im Bundeshaushalt unterhalten, dann sollten zumindest die prioritären Projekte im Koalitionsvertrag auch die prioritären Projekte im Bundeshaushalt und in der Haushaltsberatung sein", stellte sie klar.
Gleichwohl äußerte sie sich auch kompromissbereit. So sei in den Berechnungen eine Anpassung des soziokulturellen Existenzminimums für Kinder an aktuelle Bedarfe enthalten, ebenso Mittel für Arbeitsmarktanreize. Dies halte sie auch für richtig, aber "das sind Punkte, über die kann man politisch verhandeln". Die Kindergrundsicherung soll verschiedene familienpolitische Leistungen bündeln und dabei stärken.
Mit Blick auf die Sparzwänge im Haushalt verwies Paus auf Forderungen der FDP nach einer vollständigen Abschaffung des Solidaritätszuschlages. Auch dies würde zehn bis 13 Milliarden Euro kosten, sagte die Grünen-Politikerin. Davon würden jedoch nur Wohlhabende profitieren. "Ich bin dafür, dass wir nicht weiter von unten nach oben verteilen, sondern von oben nach unten", hob sie hervor.
Zu Forderungen nach Steuererhöhungen sagte Paus: "Wir müssen am Ende zusammenkommen." Wenn es so gesehen werde, "dass wir am Ende mehr Geld brauchen, dann sollten wir uns darüber unterhalten". Hier dürfe es "kein Tabu geben".
Lindner hatte am Mittwoch die Kindergrundsicherung generell in Frage gestellt. Es sei nicht unbedingt sinnvoll, "mehr Geld zu überweisen", sagte der Finanzminister. Zudem sagte er, für die Kindergrundsicherung gebe es "noch gar kein Konzept". Um den Haushalt 2024 und die Finanzplanung für die folgenden Jahre wird angesichts massiver Ausgabensteigerungen in unterschiedlichen Bereichen derzeit heftig in der Koalition gestritten.
P.Anderson--BTB