-
Berlin: Haus-Eigentümer warnen vor wohnungspolitischen Plänen von Linken, Grünen und SPD
-
AfD in Sachsen-Anhalt: Bund-Länder-Kommission zum Schutz von Minderheiten gefordert
-
Grünen-Fraktionschefin Dröge verteidigt Gespräche mit Linken in Berlin
-
Studie: Deutsche Industrie hat seit 2019 fast halbe Million Stellen gestrichen
-
Selenskyj: Russland greift Kiew mit 16 Raketen an - Keine Vorwarnung von Partnern
-
Russischer Außenminister Lawrow reist in den Iran
-
Herbstferien in zahlreichen Bundesländern: ADAC rechnet mit Staus am Wochenende
-
Bänderverletzung: Karetsas fehlt BVB vorerst
-
Medien: Milan mit Interesse an Krösche
-
Brasilien: Lula und Bolsonaro überziehen sich im TV-Duell mit Vorwürfen
-
Bericht: Klingbeils Etat-Planung verstößt gegen deutsche Stabilitätsvorgaben
-
Über 10.000 Punkte: Zverev rückt an Sinner heran
-
Juso-Chef Türmer verteidigt Rot-Grün-Rot in Berlin auch gegen Kritik aus der SPD
-
Drittes Quartal: Chinas Wirtschaft wächst um 4,5 Prozent - Binnenkonsum schwach
-
SPD-Fraktionschef Miersch zweifelt an Berliner Koalition mit der Linken
-
Rubio bestreitet Unterbrechung von US-Geheimdienstinformationen an Ukraine
-
Nach Krawallen: Macron lehnt Rücktrittsgesuch von Innenminister Nuñez ab
-
Ex-Mediendirektor warnt UEFA vor "Fiasko" im FIFA-Machtkampf
-
Bericht: VW plant Einfrieren der Gehälter
-
NHL: Minnesota ohne Sturm erneut erfolgreich
-
Baseball: Rays vor Einzug in die World Series
-
Nach tödlichem Brand auf Armeestützpunkt in Kanada wochenlange Ermittlungen erwartet
-
NBA: Kings-Star Simmons reißt sich die Achillessehne
-
NFL: Chiefs weiter makellos
-
"Jedes Wort zu viel": Gladbach am emotionalen Tiefpunkt
-
Chinas Wirtschaft wächst im dritten Quartal um 4,5 Prozent
-
Brasilien: Lula und Bolsonaro überziehen sich in TV-Duell gegenseitig mit Vorwürfen
-
Nach Brand auf Armeestützpunkt in Kanada: 19 Verletzte laut Behörden in "kritischem Zustand"
-
Kanadische Provinz Alberta entscheidet über Referendum zu Unabhängigkeit
-
Japanische Sonde bricht zum Mars auf
-
UN-Biodiversitätskonferenz in Eriwan zieht Zwischenbilanz bei Artenschutz-Zusagen
-
Merz lädt 200 Unternehmenschefs zu Investitionsgipfel in Berlin - Nvidia-Chef erwartet
-
Berliner SPD und Grüne entscheiden über Aufnahme von Koalitionsverhandlungen
-
Nach Brand auf Armeestützpunkt in Kanada: 19 Verletzte laut Behröden in "kritischem Zustand"
-
Trump legt inmitten von Rechtsstreit um Golfplatz Pläne für Neugestaltung vor
-
Bundesverteidigungsminister Pistorius kritisiert Linke, Grüne und SPD in Berlin
-
OxyDew Analyzer: Ein kompaktes Gerät, zwei entscheidende Gasmessungen
-
BioNxt schließt GMP-Herstellung ab und reicht klinischen Prüfantrag für sublingualen Cladribin-Wirkstoffkandidaten ein
-
Trump verteidigt Aussetzen von Sanktionen gegen Russland gegen Kritik
-
"Wut und Scham": Gewaltexzesse bei Protesttag senden Schockwelle durch Frankreich
-
Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten in Mailand
-
Macron zu "ungezügelter" Gewalt: "Wir alle empfinden Wut und Scham"
-
Auswärtiges Amt ruft Deutsche in Frankreich zu "umsichtigem" Verhalten auf
-
Zusammenstöße zwischen Polizei und Jugendlichen in Mailand
-
Macron zu Gewaltexzessen: "Wir alle empfinden Wut und Scham"
-
SPD-Vorsitz: Hubertus Heil schließt Kandidatur nicht aus
-
Historischer Fehlstart: Gladbach verliert auch den Krisengipfel
-
Neue Ausschreitungen in Paris - Jugendliche in Mulhouse verliert Auge
-
Carney: Vier Soldaten bei Brand auf Armeestützpunkt im Westen Kanadas getötet
-
Auf eigenen Wunsch: Krösche bei Frankfurt freigestellt
Scholz will Moldau gegen russische Einflussnahme "wappnen"
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat der von Russland bedrängten Republik Moldau entschlossenen Beistand zugesagt. Deutschland unterstütze Moldau dabei, "sich gegen Versuche der Destabilisierung durch Russland zu wappnen", sagte Scholz am Montag nach einem Treffen mit Moldaus Präsidentin Maia Sandu und Rumäniens Präsident Klaus Iohannis in Bukarest. Am Rande des Kanzlerbesuchs wurde bekannt, dass der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall in Rumänien noch in diesem Monat ein Wartungs- und Logistikzentrum für Waffen der Ukraine in Betrieb nehmen will.
Der russische Angriffskrieg stand im Mittelpunkt der Gespräche beim Antrittsbesuch des Bundeskanzlers in Bukarest. Das Nato- und EU-Land ist zu einem wichtigen Drehkreuz für die Waffenhilfen des Westens an die Ukraine geworden. Die benachbarte Ex-Sowjetrepublik Moldau verfolgt einen prowestlichen Kurs und strebt einen EU-Beitritt an, sieht sich aber massiven Versuchen der politischen Einflussnahme durch den Kreml ausgesetzt.
Moldaus Präsidentin Sandu dankte Scholz nach dem Dreier-Treffen für die Unterstützung. Auf die Frage, ob sich ihr Land auch die Lieferung von Waffen aus Deutschland wünsche, sagte sie: "Ja, wir brauchen eine Stärkung unseres Verteidigungssystems." Ihr Land sei "sehr starkem Druck ausgesetzt von Seiten Russlands", sagte die Präsidentin. Russland versuche gezielt, Moldau zu destabilisieren und von seinem prowestlichen Kurs abzubringen.
Moldau war bislang von russischen Energielieferungen abhängig, die nun aber scharf gedrosselt wurden. Moldaus Regierung wirft Russland zudem vor, Drahtzieher hinter zum Teil gewaltsamen antiwestlichen Protesten in dem kleinen Land zu sein.
Deutschland bemüht sich mit anderen europäischen Ländern um eine Stärkung des Landes, das zu den ärmsten in Europa zählt. Der Kanzler sicherte Moldau die Unterstützung Deutschlands bei dem Wunsch nach einem Beitritt zur EU zu. Moldau sei "Teil unserer europäischen Familie", sagte der Kanzler.
Rumäniens Präsident Iohannis sagte: "Die Republik Moldau befindet sich an vorderster Front." Er sprach von "extrem schweren Destabilisierungshandlungen Russlands" in Moldau, zu dem Rumänien enge politische, historische und kulturelle Bindungen unterhält.
Scholz würdigte bei seinem Besuch in Bukarest die zentrale Bedeutung Rumäniens für die Verteidigung der Ukraine gegen den russische Aggression. Der Kanzler und Rumäniens Präsident begrüßten das angekündigte Engagement von Rheinmetall in Rumänien.
Es sei "notwendig", dass die Reparatur von Waffen "dicht an der Grenze stattfindet", sagte Scholz - denn eine der zentralen Fragen bei der Unterstützung der Ukraine sei: "Wie können wir sicherstellen, dass das Gerät, das in der Ukraine eingesetzt wird, ständig repariert wird und zur Verfügung steht?" Präsident Iohannis äußerte den Wunsch nach einer weiteren engeren Zusammenarbeit auch im Rüstungsbereich.
Rheinmetall will nach eigenen Angaben in Kürze ein Wartungs- und Logistikzentrum im Norden Rumäniens eröffnen. Repariert und gewartet werden könnten dort nach Unternehmensangaben Panzerhaubitzen, Leopard-2-Kampfpanzer, Marder-Schützenpanzer, Transportpanzer vom Typ Fuchs sowie Militär-Lastwagen.
Scholz und Iohannis würdigten die engen Beziehungen ihrer beiden Länder. "Es ist gut, einen so verlässlichen Partner an unserer Seite zu wissen", sagte der Kanzler. Iohannis hob die "vielen gemeinsamen Interessen" beider Länder hervor.
Der Kanzler sagte Rumänien weitere deutsche Unterstützung bei dem Wunsch zu, dem EU-Schengenraum beizutreten. "Rumänien hat alle Voraussetzungen erfüllt, damit der Schengenbeitritt stattfinden kann", sagte Scholz. Das Land habe große Fortschritte etwa beim Grenzschutz und in der Rechtsstaatlichkeit gemacht. Er wünsche einen Beitritt Rumäniens noch in diesem Jahr.
Rumänien hatte vor mehr als zehn Jahren gemeinsam mit Bulgarien den Antrag auf Beitritt zur Schengen-Zone gestellt. Momentan scheitert dieser Wunsch noch an der Ablehnung durch Österreich. Präsident Iohannis dankte Deutschland für die Unterstützung. "Der Beitritt Rumäniens zum Schengenraum ist unser Hauptziel", sagte er.
F.Müller--BTB