-
"Warum tötet ihn keiner": Geldstrafe wegen Verunglimpfung von Bundespräsident
-
Mindestens 50 Tote bei Huthi-Raketenangriff auf Armeestützpunkt im Jemen
-
Geld pro eingesparter Tonne CO2: Staatliche Förderung für Industrieinvestitionen
-
Nach wochenlanger Hängepartie: Zentrumschefin soll Regierung in Schweden bilden
-
Göttlich mahnt zur Weitsicht bei 50+1
-
Nach Fund von totem 84-Jährigen in Ulm: Ermittler gehen von Verbrechen aus
-
München drückt aufs Tempo: "Haben keine Zeit zu vertrödeln"
-
Gericht: Lehrerin durfte Angriff durch neunjährigen Grundschüler abwehren
-
Urteil: Gesundheits-Apps sind nicht von Umsatzsteuer befreit
-
SPD-Parteikonvent wird ersetzt durch Parteitag im Januar
-
Putin will Ukraine-Gipfel mit Trump und Xi - Selenskyj soll außen vor bleiben
-
Geheime Dokumente vergessen: Schwedischer Sicherheitsberater zu Geldstrafe verurteilt
-
Gewaltwelle in Frankreich: Premierminister kündigt Ausgangssperren an
-
Mögliche AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt: Migrantenverbände fordern Schutzmaßnahmen
-
Trotz Gewaltexzessen in Frankreich: Macron beginnt mehrtägigen Besuch in Golfstaaten
-
Mindestens zwei Tote durch Überschwemmungen im Osten Spaniens
-
43 Jahre nach Mord an Sexarbeiter in Hamburg: Urteil gegen 61-Jährigen rechtskräftig
-
"Untröstlich": Cindy Crawford äußert sich erstmals seit Tod ihres Sohnes
-
Beschädigter Zaun an Leipziger Flughafen: 20-Jähriger soll Autounfall gebaut haben
-
Nach Ausschreitungen in Frankreich: Gelbwesten planen neuen Protesttag
-
Schwerer Schlag für den Club: Zoma muss operiert werden
-
Australien rüstet Unterwasserdrohnen für Angriffe aus der Luft aus
-
Australische Abgeordnete bei mutmaßlichem Angriff lebensgefährlich verletzt
-
Umfrage: Mehr als ein Viertel der Eltern in Deutschland raucht
-
Offshore-Daten: Nordrhein-Westfalen übergibt hunderte Verdachtsfälle an Bundesländer
-
Berlin: Haus-Eigentümer warnen vor wohnungspolitischen Plänen von Linken, Grünen und SPD
-
AfD in Sachsen-Anhalt: Bund-Länder-Kommission zum Schutz von Minderheiten gefordert
-
Grünen-Fraktionschefin Dröge verteidigt Gespräche mit Linken in Berlin
-
Studie: Deutsche Industrie hat seit 2019 fast halbe Million Stellen gestrichen
-
Selenskyj: Russland greift Kiew mit 16 Raketen an - Keine Vorwarnung von Partnern
-
Russischer Außenminister Lawrow reist in den Iran
-
Herbstferien in zahlreichen Bundesländern: ADAC rechnet mit Staus am Wochenende
-
Bänderverletzung: Karetsas fehlt BVB vorerst
-
Medien: Milan mit Interesse an Krösche
-
Brasilien: Lula und Bolsonaro überziehen sich im TV-Duell mit Vorwürfen
-
Bericht: Klingbeils Etat-Planung verstößt gegen deutsche Stabilitätsvorgaben
-
Über 10.000 Punkte: Zverev rückt an Sinner heran
-
Juso-Chef Türmer verteidigt Rot-Grün-Rot in Berlin auch gegen Kritik aus der SPD
-
Drittes Quartal: Chinas Wirtschaft wächst um 4,5 Prozent - Binnenkonsum schwach
-
SPD-Fraktionschef Miersch zweifelt an Berliner Koalition mit der Linken
-
Rubio bestreitet Unterbrechung von US-Geheimdienstinformationen an Ukraine
-
Nach Krawallen: Macron lehnt Rücktrittsgesuch von Innenminister Nuñez ab
-
Ex-Mediendirektor warnt UEFA vor "Fiasko" im FIFA-Machtkampf
-
Bericht: VW plant Einfrieren der Gehälter
-
NHL: Minnesota ohne Sturm erneut erfolgreich
-
Baseball: Rays vor Einzug in die World Series
-
Nach tödlichem Brand auf Armeestützpunkt in Kanada wochenlange Ermittlungen erwartet
-
NBA: Kings-Star Simmons reißt sich die Achillessehne
-
NFL: Chiefs weiter makellos
-
"Jedes Wort zu viel": Gladbach am emotionalen Tiefpunkt
Junta-Luftangriff in Myanmar mit dutzenden Toten löst international Empörung aus
Ein Luftangriff der in Myanmar regierenden Militärjunta auf eine entlegene Ortschaft, bei dem mindestens Menschen getötet wurden, hat international Entsetzen ausgelöst. Die EU sei "zutiefst schockiert" über "Berichte über die jüngste Gräueltat des Militärregimes", erklärte Nabila Massrali, Sprecherin des EU-Chefdiplomaten Josep Borrell, am Mittwoch im Kurzbotschaftendienst Twitter. Das Auswärtige Amt forderte die Junta auf, die "Gewalt gegen das Volk sofort zu beenden".
Bei dem Angriff auf das Dorf Pazi Gyi in der Gemeinde Kanbalu in der Region Sagaing seien am Dienstagmorgen mehr als 50 Menschen getötet und dutzende weitere verletzt worden, berichteten der myanmarische Dienst der BBC, die Nachrichtenwebsite "The Irrawaddy" und Radio Free Asia. In der Region gibt es besonders heftigen Widerstand gegen die herrschende Militärjunta.
Auch die US-Regierung reagierte empört auf den Angriff. "Wir verurteilen die Luftangriffe des Regimes auf das Schärfste und fordern das Regime auf, die Gewalt zu beenden", schrieb der ranghohe US-Diplomat Derek Chollet auf Twitter. Er nannte den Angriff "verwerflich".
UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte den Angriff einem Sprecher zufolge ebenfalls "auf das Schärfste". UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk erklärte in Genf, einmal mehr habe das Militär in dem südostasiatischen Land seine "klaren rechtlichen Verpflichtungen" missachtet, "bei Kampfhandlungen für den Schutz von Zivilisten zu sorgen".
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) rechnet mit einer einschüchternden Wirkung des Angriffs auf die myanmarische Gesellschaft. "Das wird vermutlich größere Angst bei der Bevölkerung auslösen", sagte der HRW-Vizedirektor für Asien, Phil Robertson, der Nachrichtenagentur AFP. Gemeinden würden künftig wohl vor "Massenversammlungen" zurückschrecken - aus Angst, bombardiert oder anderweitig angegriffen zu werden.
Unterdessen wurden weitere Details des Angriffs bekannt. Ein Augenzeuge sagte der AFP, zahlreiche Bewohner hätten sich in Pazi Gyi versammelt, um die Eröffnung einer Außenstelle der oppositionellen Volksverteidigungskräfte zu besuchen.
Die Junta machte keine Angaben zu Opfern. Sie sprach am Mittwoch von "begrenzten Luftangriffen", die geflogen worden seien, nachdem Anwohner auf die Eröffnung der Außenstelle hingewiesen hätten.
Die Armeekräfte hätten versucht, den Schaden für Zivilisten so gering wie möglich zu halten, hieß es von der Junta. Weitere Tote habe es wegen "massiver Explosionen durch Waffen und Munition" gegeben, die bei der Eröffnung des Volksverteidigungskräfte-Postens präsentiert worden seien.
Ein Junta-Sprecher sagte auch, die Volksverteidigungskräfte hätten Minen platziert. Bei einigen der Toten handle es sich um uniformierte Kämpfer. Es könnten aber auch "einige Leute in Zivilkleidung" darunter sein, sagte der Junta-Sprecher. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen waren an dem Angriff ein Kampfjet und ein Hubschrauber beteiligt.
Ein Mitglied der Rettungskräfte, das einer Anti-Junta-Gruppe angehört, hatte der AFP am Dienstag gesagt, dass unter den Toten auch Frauen und Kinder seien. Nach der Bergung der Leichen und dem Abtransport von Verletzten schätzte er die Zahl der Toten auf bis zu 100.
In Onlinenetzwerken kursierende Videos zeigten verstreut liegende Leichen zwischen Häuserruinen. AFP konnte die Echtheit der Bilder nicht verifizieren.
Die Armee hatte im Februar 2021 die Macht in Myanmar wieder an sich gerissen und die mit großer Mehrheit gewählte Regierung von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi gestürzt. Die Proteste gegen den Putsch schlug die Junta gewaltsam nieder. Im März lösten die Militärherrscher Suu Kyis NLD-Partei auf. Suu Kyi selbst wurde nach dem Putsch inhaftiert und später zu jahrzehntelanger Haft verurteilt.
C.Kovalenko--BTB