-
Baugewerbe verbucht im August sprunghaften Auftragsanstieg um 23 Prozent
-
Geplanter Überfall in Bochum: Brüsseler Gericht verschiebt Urteil gegen "Ausbrecherkönig"
-
Netanjahu: Israel bereitet nach Angriff "vollständige Abriegelung" von Westjordanland vor
-
Erster komplett KI-generierter Spielfilm kommt in China in die Kinos
-
Verdächtige rote Substanz: Paket mit Früchtetee löst in Kiel Großeinsatz aus
-
Nach Brit Awards und Grammy: Sängerin Raye gewinnt britischen Mercury-Musikpreis
-
"Extremismusklausel" in Länderfinanzausgleich: CSU-Generalsekretär verteidigt Idee
-
FIFA-Machtkampf: Infantino erhält Unterstützung aus Asien
-
Zwei Tore, drei Assists: Draisaitl glänzt gegen den Meister
-
Strecke in Austin "inakzeptabel": Verstappen schlägt Alarm
-
Urteil im Maradona-Prozess am 22. Dezember
-
NBA: OKC auch gegen Jokic makellos - 76ers mit großem Comeback
-
NFL: Patriots unterliegen Bears
-
Zweifel am Formel-1-Finale: "Die Welt kann sich stark ändern"
-
"Mache einfach weiter": Brunner beim Thema DFB-Team gelassen
-
Hofmann betreibt Eigenwerbung: "Mehr kann ich nicht machen"
-
"Genau jetzt richtig": Freiburg will Trendwende gegen Bayern
-
Hoffenheim feiert "TSG-GOAT" Kramaric: "Er tut uns gut"
-
Kutschfahrten im New Yorker Central Park vor dem Aus
-
Geplanter Überfall in Bochum: Gericht verkündet Urteil gegen "Ausbrecherkönig"
-
Wadephul nimmt an Außenministertreffen in Istanbul teil
-
Krise bei VW: Weitere Gespräche mit IG Metall über Vereinbarung aus 2024
-
CSU-Parteitag mit Rede Söders - Besonderes Augenmerk auf Aigner
-
Trump: Ukraine verfügt wieder über Satelliten-Internetdienst Starlink
-
Staatsmedien: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet
-
Tausende fordern in Venezuela Rückkehr von Oppositionspolitikerin Machado
-
Vor Parlamentswahl in Serbien: Zehntausende Anhänger der Opposition in Belgrad
-
Was bleibt nach 30 Jahren Wohnen?
-
Vor Parlamentswahl in Serbien: Zehntausende Anhänger der demonstrieren in Belgrad
-
Vor Gouverneurswahlen: Trump lobt Schmähvideo gegen Demokratin
-
Kanada und Türkei nehmen Gespräche über Freihandelsabkommen auf
-
Xinhua: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet
-
Kramaric trifft endlich: Hoffenheim auch in Europa zurück
-
Brunner versaut Freiburgs Bayern-Generalprobe
-
Finnland erteilt Betriebsgenehmigung für unterirdisches Endlager für Atommüll
-
Antonelli zweifelt: WM-Titel in Austin "unwahrscheinlich"
-
Hofmann nutzt seine Chance: Bayer gewinnt auch auf Kreta
-
Hauptrunden-Traum lebt: Melsungen siegt im CL-Krimi
-
Milliardenklage gegen die BBC: Trump soll unter Eid aussagen
-
50 Millionen Euro: Rekordpreis bei Versteigerung von Monet-Gemälde in Paris erzielt
-
Zehntausende Studierende fordern bei Demonstration in Wien mehr Geld für Hochschulen
-
"Rückkehr zur Ruhe": Demonstrationsverbote und weitere Einschränkungen in Frankreich
-
Kaputte Welt: Pentagon beschädigt Eisenhower-Globus
-
Vom IS im Niger entführte Schweizerin und Österreicherin zurück in der Heimat
-
Frankreich: Widerstandskämpferin Berger-Volle mit 105 Jahren gestorben
-
Justizminister: 217 Menschen nach Protesten am Wochenende in Frankreich inhaftiert
-
Neue russische Angriffe: Selenskyj beklagt unveränderte Haltung Moskaus zum Krieg
-
USA richten erste Klub-WM der Frauen aus
-
Sturzflut im Himalaya: UN-Klimafonds stellt Nepal Hilfsgelder in Millionenhöhe bereit
-
Müll rausbringen und Abwaschen war einmal - Erleichterungen für Airbnb-Gäste
Mann verklagt Fox News wegen Verschwörungstheorie zu Kapitol-Erstürmung
Wegen der Verbreitung einer Verschwörungstheorie zur Kapitol-Erstürmung vom 6. Januar 2021 hat ein Mann den rechten US-Nachrichtensender Fox News auf Schadenersatz verklagt. In der am Mittwoch bei einem Gericht im Bundesstaat Delaware eingereichten Klage wirft Ray Epps dem Sender vor, ihn fälschlicherweise als verdeckten Agenten der Bundespolizei FBI darstellt zu haben, der zu dem Sturm auf das Parlament in Washington angestiftet habe.
"Nach den Ereignissen vom 6. Januar hat Fox News nach einem Sündenbock gesucht, um jemandem anderen als (den damaligen Präsidenten) Donald Trump oder der Republikanischen Partei die Schuld zu geben", heißt es in der Klageschrift. Fox News habe daraufhin die "Fantasie-Geschichte" verbreitet, der an dem Angriff auf den Kongress beteiligte Trump-Anhänger Epps habe als FBI-Undercover-Agent gehandelt und sei "verantwortlich für den Mob, der gewaltsam in das Kapitol einbrach".
Epps und seine Frau hätten in der Folge Todesdrohungen erhalten, heißt es in der Klage. Sie hätten ihr Grundstück im Bundesstaat Arizona verkaufen müssen und würden jetzt in einem Wohnwagen im Nachbarstaat Ohio leben. Der Mann, der nach eigenen Angaben bei den Präsidentschaftswahlen 2016 und 2020 für Trump gestimmt hatte, verlangt von Fox News Schadenersatz und Schmerzensgeld in nicht genannter Höhe.
Radikale Trump-Anhänger hatten das Kapitol erstürmt, um eine endgültige Bestätigung des Wahlsiegs des Demokraten Joe Biden bei der Präsidentschaftswahl vom November 2020 zu verhindern. Trump hatte zuvor über Wochen die Falschbehauptung verbreitet, ihm sei ein Sieg durch massiven Wahlbetrug gestohlen worden.
Epps glaubte nach eigenen Angaben dieser Darstellung - und reiste von Arizona aus nach Washington, um am 6. Januar 2021 an einer Kundgebung von Trump teilzunehmen. Videoaufnahmen zeigen, dass er auch am folgenden Angriff auf das Kapitol beteiligt war und mit anderen Protestteilnehmern sprach.
Auf Fox News verbreitete dann insbesondere der inzwischen gefeuerte Starmoderator Tucker Carlson die Theorie, Epps sei ein verdeckter FBI-Agent gewesen. Verschwörungstheorien zufolge soll das FBI zur Kapitol-Erstürmung angestiftet haben, um Trump und seine Anhänger in Misskredit zu bringen.
Die Behörden weisen diese Darstellung entschieden zurück. FBI-Chef Christopher Wray sagte am Mittwoch bei einer Kongressanhörung, die Vorstellung, dass die Gewalt vom 6. Januar "irgendwie Teil einer von FBI-Quellen und Agenten organisierten Operation war, ist lächerlich und erweist unseren mutigen, hart arbeitenden und engagierten Männern und Frauen einen schlechten Dienst".
Die Verleumdungsklage von Ray Epps gegen Fox News ist nicht die erste Klage gegen den rechten Nachrichtensender im Zusammenhang mit der Präsidentschaftswahl 2020 und ihren Folgen. Im April erklärte sich der zum Medienimperium des umstrittenen Milliardärs Rupert Murdoch gehörende Sender im Zuge eines Vergleichs zur Zahlung von 787,5 Millionen Dollar (rund 715 Millionen Euro) an den Wahlmaschinenhersteller Dominion bereit.
Dominion hatte Fox News wegen der Verbreitung falscher Wahlbetrugsvorwürfe auf 1,6 Milliarden Dollar Schadenersatz verklagt. Kurz nach dem Vergleich feuerte Fox News seinen ebenso erfolgreichen wie umstrittenen Moderator Carlson, der als rechter Scharfmacher bekannt ist und dem Kritiker immer wieder rassistische Äußerungen und die Verbreitung von Falschinformationen vorgeworfen haben.
Y.Bouchard--BTB