-
Orkantief Manja verursacht zahlreiche Feuerwehreinsätze
-
NHL: Minnesota mit Sturm weiter auf Erfolgskurs
-
Venezuela: Oppositionspolitikerin Machado nach fast einem Jahr Exil heimgekehrt
-
Zwei Schwerverletzte bei Frontalunfall in Wachtberg
-
Wagner-Show bei Magic-Sieg: "Riesig für uns"
-
NFL: Bitterer Abend für Mahomes und die Chiefs
-
Käerjeng setzt sich nach der Pause gegen Standard ab
-
Paralympic Day macht rund 20 Sportarten erlebbar
-
NBA: Besondere Wagner-Show bei Magic-Sieg
-
Luxemburgs Handballerinnen scheitern nach deutlicher Heimniederlage
-
Chor Casino und Qwain präsentieren Swing Stories
-
Das Formel-1-Reife(n)zeugnis: Austin
-
Dauerkritik ist Wirtz "komplett egal"
-
Schindler nach EM-Coup stolz: "Wirklich glücklich"
-
Bayern erleichtert nach harter Woche: "Sieg ist für Vinnie"
-
Carrick vor dem Aus: "Wir müssen abwarten, was passiert"
-
Halfway Home spielt im Dezember im Dörphus Hörsten
-
Drei Leichtverletzte bei Zusammenstoß auf der B75
-
Ölspur führt Polizei zu mutmaßlichem Unfallfahrer
-
Nachtclub-Schlägerei: Londoner Gericht verkündet Strafmaß gegen US-Sänger Chris Brown
-
EU-Agrarminister beraten über Fördergelder und Ostseefischerei
-
Minister Schneider schaltet sich in Verhandlungen bei UN-Biodiversitätskonferenz ein
-
Merz bricht zu mehrtägiger Asienreise auf
-
Unbekannte brechen in Einfamilienhaus in Heidenau ein
-
Lula gewinnt Präsidentenwahl in Brasilien - Bolsonaro will Ergebnis anfechten
-
Aufmerksame Nachbarn vereiteln Einbruch in Meckelfeld
-
Polizei stoppt 16-Jährigen ohne Führerschein in Ramelsloh
-
Auto gerät nach Panne bei Winsen in Brand
-
Polizei lässt umgebauten Cybertruck auf bayerischer Autobahn weiterfahren
-
Parlamentswahl in Serbien: Studentenliste verdrängt langjährigen Staatschef Vucic
-
Wahlkrimi in Brasilien: Lula setzt sich laut Wahlgericht in Stichwahl gegen Bolsonaro durch
-
Proteste und Unruhen erschüttern mehrere europäische Länder
-
Fränkischer Tatort erzählt von Neuanfang und alten Konflikten
-
Lula setzt sich gegen Bolsonaro durch und gewinnt Präsidenten-Stichwahl in Brasilien
-
Merz wirbt bei CSU für Geschlossenheit und eine Bundespräsidentin
-
Stromversorgung in Freiburg nach Unwetter wiederhergestellt
-
Kaiserslautern gewinnt Topspiel dank Krahl und rückt auf Rang drei
-
CSU vertagt Personalfrage für das Bundespräsidentenamt
-
Vor Israel-Wahl: Oppositionspolitiker Eisenkot will "alle Israelis wieder zusammenbringen"
-
Innenminister Hagel kündigt konsequentes Vorgehen an Halloween an
-
Kehlsteinhaus am Obersalzberg durch Brand zerstört
-
Doppelpack Mbappé: Real gewinnt 265. Clasico
-
Wie Streiks die volle Lohnfortzahlung verteidigten
-
Historischen Titel verpasst: Schindler verliert EM-Finale
-
Memes lösen internationalen Schlagabtausch auf X aus
-
Antonelli siegt in Austin - Titelentscheidung vertagt
-
Serbien vor Machtwechsel: Langjähriger Staatschef Vucic gesteht Niederlage ein
-
Israel beginnt großangelegte Militäroperation im Westjordanland
-
Enges Rennen mit Verlängerung: Spannende Stichwahl um Präsidentenamt in Brasilien
-
Parlamentswahl in Serbien: Vucic gesteht Niederlage ein
Wütende Proteste gegen Israel in arabischer Welt nach Krankenhausbeschuss in Gaza
Nach dem Raketeneinschlag auf einem Krankenhausgelände in Gaza mit hunderten Toten haben in zahlreichen muslimischen Ländern tausende Menschen gegen Israel demonstriert. Nach ersten Protesten am Dienstagabend gingen am Mittwoch unter anderem im Libanon, im Jemen, in Jordanien, Tunesien, Syrien, dem Iran und im Westjordanland zahlreiche Menschen auf die Straße und machten Israel für den Raketeneinschlag verantwortlich. Israel dagegen spricht von einer fehlgeleiteten Rakete der Palästinensermiliz Islamischer Dschihad.
Im von Israel besetzten Westjordanland gingen hunderte Palästinenser auf die Straße. Bei Demonstrationen in Nablus und Ramallah wurden neben palästinensischen Flaggen auch Fahnen der Hamas geschwenkt, die den Gazastreifen kontrolliert. Laut einem AFP-Korrespondenten feuerten in Nablus palästinensische Sicherheitskräfte Tränengas auf Protestierende, als diese das Stadtzentrum verlassen wollten.
Einige Demonstranten verspotteten Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, dessen gemäßigtere Fatah-Bewegung eine Rivalin der Hamas ist und von manchen Palästinensern wegen ihrer Zusammenarbeit mit Israel kritisiert wird. "Nieder, nieder mit Abbas", riefen die Protestierenden.
In Jordanien demonstrierten am Mittwoch etwa 10.000 Menschen vor der israelischen Botschaft. Am Dienstagabend hatten Demonstranten versucht, die Botschaft in Amman zu stürmen. Angesichts der neuen Demonstration riegelten Sicherheitskräfte am Mittwoch die Zufahrtsstraßen ab, doch nahm die Zahl der Teilnehmer AFP-Korrespondenten zufolge trotzdem stetig zu.
In Jordanien leben viele palästinensische Flüchtlinge, die jordanische Regierung macht ebenso wie andere muslimische Länder Israel für den Raketeneinschlag im Ahli-Arab-Krankenhaus verantwortlich. Jordanien sagte ein für Mittwoch geplantes Vierer-Gipfeltreffen seines Königs Abdullah II. mit US-Präsident Joe Biden, Palästinenserpräsident Abbas und dem ägyptischen Staatschef Abdel Fattah al-Sisi ab.
Im Iran versammelten sich hunderte Demonstranten vor der britischen und der französischen Botschaft in Teheran und forderten den "Tod Englands und Frankreichs", wie ein AFP-Korrespondent berichtete. Israel und die USA haben in der Islamischen Republik keine Botschaft. Zudem demonstrierten auf einem zentralen Platz der iranischen Hauptstadt mehrere tausend aufgebrachte Menschen.
Die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon rief für Mittwoch einen "Tag der Wut" aus. Auch in der libanesischen Hauptstadt Beirut demonstrierten hunderte Menschen vor der US-Botschaft und skandierten "Tod für Amerika" und "Tod für Israel".
In der syrischen Hauptstadt Damaskus schwenkten hunderte Menschen in der Nähe des Parlaments palästinenische Fahnen.
In Tunis war die französische Botschaft Ziel des Zorns und von Protesten, tausende Demonstranten forderten die Ausweisung des französischen Botschafters aus Tunesien. Frankreich wird ebenso wie den USA von vielen Demonstranten vorgeworfen, Israel im Krieg mit der radikalen Palästinenserorganisation Hamas zu unterstützen.
Am Dienstagabend waren bei Protesten in der Türkei dutzende Menschen verletzt worden. Bei den Ausschreitungen vor dem israelischen Konsulat in Istanbul wurden nach Behördenangaben 63 Menschen verletzt, darunter 43 Polizisten. Zudem starb demnach ein 65-Jähriger, der während der Ausschreitungen einen Herzanfall erlitten hatte. Außer in Istanbul hatten sich auch in der türkischen Hauptstadt Ankara zahlreiche Demonstrierende wegen des Raketeneinschlags in Gaza versammelt, pro-palästinensische Parolen skandiert und Israel für den Beschuss verantwortlich gemacht.
Die Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OCI) erklärte am Mittwoch nach einem Krisentreffen der Außenminister der 57 Staaten, es sei bedauerlich, dass Israels "brutale Aggression gegen das palästinensische Volk" internationale Unterstützung erfahre.
Gegen die Botschaften Israels und der USA in Buenos Aires gab es Bombendrohungen, wie die argentinische Polizei mitteilte. Argentinien hat mit mehr als 250.000 Menschen die größte jüdische Gemeinde Lateinamerikas.
S.Keller--BTB