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Baerbock zu neuer Nahost-Mission in Israel eingetroffen
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) ist am Sonntag zu ihrem vierten Besuch in Israel seit dem blutigen Angriff der Hamas auf das Land eingetroffen. Zum Auftakt der Reise sind Gespräche mit dem neuen Außenminister Israel Katz sowie mit Präsident Isaac Herzog in Jerusalem geplant. In den kommenden Tagen sollen Besuche im Westjordanland sowie in Israels Nachbarstaaten Ägypten und Libanon folgen.
Im Zentrum von Baerbocks Gesprächen stehen laut Auswärtigem Amt die dramatische humanitäre Lage im Gazastreifen, die Situation im Westjordanland sowie die volatile Lage an der israelisch-libanesischen Grenze. Zudem soll es um die Bemühungen um die Freilassung der von der Hamas in den Gazastreifen verschleppten Geiseln gehen.
Baerbocks Besuch erfolgt im Rahmen intensiver internationaler Bemühungen, eine regionale Eskalation des Konflikts zu vermeiden und eine politische Ordnung für die Zeit nach dem Krieg im Gazastreifen zu sondieren.
Kurz vor ihrer Abreise hatte Baerbock ihre Vorstellungen für die Zukunft des Gazastreifens skizziert. Für Israel dürfe von dem Gebiet keine Terrorgefahr mehr ausgehen. Die Palästinenser dürften nicht aus dem Gebiet vertrieben werden, es dürfe keine Besatzung des Gazastreifens geben und auch keine Verkleinerung des Territoriums.
I.Meyer--BTB