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Ukrainische Behörden: Mehr als ein Dutzend Verletzte bei russischen Luftangriffen
Bei russischen Luftangriffen auf die Ukraine sind nach ukrainischen Behördenangaben am Dienstag mehr als ein Dutzend Menschen verletzt worden. Allein bei einem Drohnenangriff auf die Hafenstadt Odessa im Süden des Landes wurden in der Nacht neun Menschen verletzt, wie der ukrainische Rettungsdienst im Onlinedienst Telegram mitteilte. Unter den Verletzten waren demnach zwei Kinder, zwei von ihnen sind erst weniger Monate alt.
In Odessa hatte der Drohnenangriff den Angaben zufolge Wohnhäuser beschädigt und einen Brand ausgelöst. Nach Armeeangaben wurden die Schäden von den Trümmern einer Drohne verursacht, die von der Luftabwehr abgeschossen worden war.
In der angrenzenden Region Mykolajiw wurde nach Angaben der Behörden ebenfalls ein Mensch durch herabfallende Trümmer einer abgeschossenen Drohne verletzt. In der Region Dnipropetrowsk wurden nach Angaben des Gouverneurs nach einem Raketenangriff vier Verletzte ins Krankenhaus eingeliefert.
Die ukrainische Armee teilte mit, in der vergangenen Nacht seien 15 von insgesamt 16 russischen Drohnenangriffen auf die Ukraine abgewehrt worden. Auch die Hauptstadt Kiew stand demnach unter Beschuss. Bei den Drohnen handelte es sich demnach um Schahed-Drohnen aus iranischer Produktion. Zudem seien zwei ballistische Raketen vom Typ Iskander auf ukrainisches Gebiet abgefeuert worden.
Die Ukraine wird fast jede Nacht aus Russland angegriffen, die Schwarzmeerregion ist dabei besonders oft im Visier russischer Truppen. Das russische Bombardement zielt auf wichtige Infrastruktur, etwa Elektrizitätswerke.
I.Meyer--BTB