-
Traumhaftes Profidebüt: Malek El Mala rettet Köln einen Punkt
-
Mehrere Zwischenfälle mit Brandsätzen: Viel Arbeit für Polizei an Halloween
-
Eltern und Kinder entdecken in mehreren Orten Nadeln in Halloween-Süßigkeiten
-
DEL: Mannheim gewinnt Spitzenspiel in Berlin
-
Vermögen und Onlineaktivitäten: China verstärkt Kontrolle von Partei-Funktionären
-
Dramatische Eskalation im Streit um Verfassungsgericht in Polen
-
Massive Gewalt nach "GenZ-Protesten" - Plünderungen in Frankfurt am Main
-
Hamas-Behörden melden acht Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen
-
Überschattet von Spannungen im Schwarzen Meer: Präsidenten-Stichwahl in Bulgarien
-
St. Pauli hilft mit: Club siegt am Millerntor
-
Wagner feiert Premierensieg mit Querelenklub Hannover
-
Erneut Ausschreitungen bei Protesten in Frankreich - Deutlich weniger Schäden
-
Hunderte Festnahmen bei Protest gegen Verbot von propalästinensischer Gruppe in London
-
Ausschreitungen nach "GenZ"-Protest in Köln: Mehr als 20 Polizisten verletzt
-
Unglück löste riesige Protestbewegung aus: Serbien gedenkt Unglücks von Novi Sad
-
Hessens Innenminister: Bis zu 1500 gewaltbereite Störer bei Krawallen in Frankfurt
-
Spannung steigt vor US-Kongresswahlen - Richterin weist Weißes Haus in die Schranken
-
Atomanlage "Pickaxe Mountain": Trump bringt neue Angriffsziele im Iran ins Spiel
-
Nach Ende der Friedenspflicht: IG Metall beginnt mit Warnstreiks
-
FC Bayern: Saibari und Gnabry fallen "vorerst" aus
-
Heftige Zusammenstöße bei Räumung von Protestcamps in Portugal
-
Indien: Tausende demonstrieren in Neu Delhi gegen Chef der Wahlkommission
-
Erneut Ausschreitungen bei Protesten in Frankreich - Weniger Festnahmen und Schäden
-
FBI macht Nordkorea für milliardenschweren Hackerangriff auf Binance verantwortlich
-
Pyrotechnik gegen Busse und Brandsätze: Viel Arbeit für Polizei an Halloween
-
Linke in Berlin stimmt für Koalitionsverhandlungen - Auftakt am Montag
-
Ballack weist Bayern-Kritik an Karl zurück
-
Ausschreitungen nach "GenZ"-Protesten: Dobrindt lobt Polizeikonzept
-
Deutsche Bahn verlängert Last-Minute-Ticket-Angebot im Fernverkehr
-
Krypto-Börse Binance nimmt nach schwerem Hackerangriff Auszahlungen wieder auf
-
Mindestens ein Toter bei heftigen Regenfällen auf Galápagosinseln
-
Ausschreitungen nach "Gen Z"-Protesten - Plünderungen in Frankfurt am Main
-
Rubio: USA waren "nicht direkt" an Bolsonaro-Flucht aus Brasilien beteiligt
-
Reus glänzt als Assistgeber für Galaxy
-
Frustrierender Abend für Schröder
-
Stichwahl ums Präsidentenamt in Bulgarien begonnen
-
Kritischer Kane: "Hätte noch eine Stunde draußen stehen können"
-
Hamilton beendet Durststrecke: "Erinnert mich an Michael"
-
Stuttgart: Demirovic schwärmt von Vorbereiter Undav
-
Füllkrug trifft immer weiter: "Mannschaft im Vordergrund"
-
BVB: "Leider nur ein Punkt von noch ganz vielen"
-
Stichwahl ums Präsidentenamt in Bulgarien
-
EU führt Bearbeitungsgebühr für Päckchen aus Drittländern ein
-
Trump bringt Angriffe auf weitere Ziele im Iran ins Spiel
-
Ausschreitungen bei Protesten in Frankreich - insgesamt 565 Festnahmen
-
Nach Ende der Friedenspflicht: IG Metall läutet Warnstreiks in Hildesheim ein
-
Ausschreitungen nach Jugendprotesten in Frankfurt - mehr als 30 Festnahmen
-
FBI macht Nordkorea für Milliarden-Hack bei Krypto-Börse Binance verantwortlich
-
Ausschreitungen nach "GenZ"-Protest in Berlin: 27 leichtverletzte Polizisten und viele Festnahmen
-
Hamilton holt Pole in Mexiko - Antonelli klar geschlagen
Gemeindebund fordert von Prominenten Einsatz für Demokratie vor Wahlen
Vor der Europawahl und diversen Kommunalwahlen im Juni hat der Städte- und Gemeindebund Prominente aufgefordert, Gesicht für Demokratie und Respekt zu zeigen. Die Demokratie in Deutschland "steht unter Druck" und "nicht nur Persönlichkeiten aus der Politik, sondern auch Prominente aus Sport und Kultur sollten offen und nachdrücklich für unser demokratisches Gemeinwesen einstehen", sagte Hauptgeschäftsführer André Berghegger den Funke-Zeitungen.
Er bezog sich auf Hass, Bedrohungen und Beleidigungen im Netz, aber auch auf Angriffe auf Straßen und während des Wahlkampfs auf Politiker und Wahlhelfer. "Es ist höchste Zeit, eine Kultur des Respekts wieder zu etablieren und für die Demokratie Gesicht zu zeigen", sagte Berghegger den Zeitungen. Dabei nahm er auch die Zivilgesellschaft in die Pflicht, "verbalen Entgleisungen bei Sitzungen, auf Festen und Veranstaltungen oder im öffentlichen Raum entschieden entgegenzutreten".
Berghegger forderte außerdem eine Stärkung von Polizei und Justiz, um Politiker und Wahlhelfer besser zu schützen. "Taten sollten schnell ermittelt werden und die Ahndung auf den Fuß folgen – und zwar wo möglich durch beschleunigte Verfahren nach der Strafprozessordnung", sagte er. Dafür sei eine "bessere personelle und organisatorische Ausstattung von Polizei und Justiz dringend geboten".
Die Europawahlen finden in Deutschland am 9. Juni statt - außerdem Kommunalwahlen in einer Reihe von Bundesländern. Eine Greenpeace-Umfrage in Deutschland ergab unterdessen, dass sich nur 18 Prozent der Erstwählerinnen und Erstwähler gut oder sehr gut über die Aufgaben des EU-Parlaments informiert fühlen. Männer erreichten mit 23 Prozent einen deutlich höheren Wert als Frauen mit nur 13 Prozent.
Wie die Umweltschutzorganisation am Montag weiter mitteilte, ist das Wissen darüber, dass und wie die Europawahl stattfindet, aber grundsätzlich hoch. So ist 76 Prozent der jungen Menschen bekannt, dass Europawahlen anstehen - die etwas höheren Werte bei den Jüngeren führte Greenpeace auf die mögliche Thematisierung der Wahl im Schulunterricht zurück. Außerdem wissen 75 Prozent der jungen Befragten, dass schon ab 16 Jahren gewählt werden darf.
Um die Relevanz der Wahl wissen auch die meisten Befragten: So gaben in der Umfrage 64 Prozent an, dass das Europaparlament in ihren Augen wichtige oder sehr wichtige Aufgaben erfüllt. 42 Prozent konnten zentrale Aufgaben des Europaparlaments nennen, etwa zur Gesetzgebung und zum EU-Haushalt. 35 Prozent nannten auch übergeordnete Aufgaben wie die Koordination der Zusammenarbeit in Europa und die Wahrung von Sicherheit und Stabilität.
"Die rund fünf Millionen Erstwählenden in Deutschland sind hoch motiviert, aber sie wollen besser rund um das EU-Parlament informiert werden", erklärte Dietmar Kress, Bildungsexperte von Greenpeace, zu den Ergebnissen. Lehrkräfte sollten also die verbleibenden drei Wochen nutzen, um ihnen "die gewünschten Informationen über die EU und ihre Institutionen zu geben".
Nach den politischen Inhalten befragt interessieren sich die jungen Menschen mit 55 Prozent am stärksten für Umweltpolitik. 41 Prozent der Jugendlichen sehen der Umfrage zufolge als größtes Problem in Deutschland den Rechtsruck und den damit einhergehenden Antisemitismus sowie Rassismus. Befragt wurden insgesamt 1000 Erstwählerinnen und Erstwähler zwischen 16 und 23 Jahren.
J.Horn--BTB