-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Tasio offenbart Damián seine Beziehung zu Paula in 'Sueños de libertad'
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
US-Midterm-Wahl: Trumps Macht und die Rolle des Kongresses unter Druck
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
-
Sachsen-Anhalts CDU ringt um Konsequenzen aus einem umstrittenen Papier
-
Niko Ilicevic stellt mit 16 Jahren den Bundesliga-Altersrekord ein
-
Der Berliner Gendarmenmarkt erzählt von französischer Einwanderung und Wandel
-
Kapstadts Konflikt mit Pavianen verschärft sich in wohlhabenden Vororten
-
NFL-Katastrophenangst: Helikopter fliegt direkt in Feuerwerk
-
Deutschland sucht beim Digitalgipfel nach eigenen Stärken in der KI
-
Geplante Verschärfung des Sexualstrafrechts zielt auf heimliche Aufnahmen
-
Pflegeversicherung steht trotz angekündigter Reform weiter unter Finanzdruck
-
Digitales Zeitungsabo für Unternehmen: Vorteile und Buchung von Abendblatt PLUS
-
Trump-Wähler in New York ziehen vor den Midterms eine neue Bilanz
-
ADHS erhöht Risiko für leichte kognitive Störungen im Alter
-
Rauch aus Indonesien belastet erneut Luft und Klima in Südostasien
-
Deutsche U23-Boxmeisterschaft startet in Frankfurt
-
Debatte nach Ausschreitungen richtet sich erneut gegen ein „migrantisches Milieu“
-
Stress bei jungen Menschen: Soziale Isolation als häufige Reaktion
Italien will mindestens Amt des EU-Vizekommissionspräsidenten
Italien will in den nächsten fünf Jahren in Brüssel mindestens einen EU-Vizekommissionspräsidenten stellen. Außenminister Antonio Tajani sagte am Montag am Rande eines Treffens mit seinen EU-Kollegen in Luxemburg, das sei "das Minimum" für sein Land. Italien habe als europäischer Gründerstaat und Land mit der zweitgrößten verarbeitenden Industrie "das Recht auf hohe Anerkennung", betonte er. In französischen Medien hatte Tajani zuvor "eine Vizepräsidentschaft, einen starken Kommissar" für Industriepolitik oder Landwirtschaft gefordert.
Die EU-Staats- und Regierungschefs wollen ab Donnerstag bei ihrem zweitägigen Sommergipfel in Brüssel über die Spitzenposten entscheiden. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hofft auf eine zweite Amtszeit, weil ihre konservative Europäische Volkspartei (EVP) mit ihr als Spitzenkandidatin als stärkste Kraft aus den Europawahlen hervorgegangen ist. Als EU-Ratspräsident ist der ehemalige portugiesische Regierungschef António Costa von den Sozialdemokraten im Gespräch, als neue Außenbeauftragte die estnische Regierungschefin Kaja Kallas von den Liberalen.
Ein Sondergipfel in Brüssel war vergangene Woche ohne Einigung zu Ende gegangen. Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni nannte es danach "surreal", wie wenig sie in die Gespräche zu den Posten eingebunden gewesen sei. Meloni ist Vorsitzende der postfaschistischen Partei Fratelli d'Italia (Brüder Italiens), die im Europaparlament der Rechtsaußen-Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer (EKR) angehört.
Die EKR dürfte im neuen Europaparlament drittstärkste Kraft hinter EVP und Sozialdemokraten werden. Damit würde sie der liberalen Renew-Fraktion um die FDP und der Partei des französischen Präsidenten Emmanuel Macron den Rang ablaufen, wenn die Fraktionen am Mittwoch gebildet werden. Deshalb war spekuliert worden, Meloni könne etwa den Posten des EU-Außenbeauftragten beanspruchen. Diplomaten betonen allerdings, dass das Amt aus Proporzgründen nach Osteuropa gehen muss und Kallas die einzige Osteuropäerin im Personaltableau ist.
Derzeit hat von der Leyen sechs Stellvertreter, darunter drei mit Exekutivbefugnissen. Über die Vergabe dieser Posten wird erst im Herbst entschieden
K.Thomson--BTB