-
Reservekraftwerk-Ausschreibung stärkt Marktposition von RWE und LEAG
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatswahl in Michigan
-
Ermittler durchsuchen Vorstandsbüros der National-Bank
-
Merz sichert Ukraine weitere Hilfe zu und kündigt Gipfel an
-
Merz sagt Selenskyj weitere Ukraine-Hilfe und europäischen Gipfel zu
-
Venedig als größte motorisierungsarme Stadt Italiens
-
Trump kündigt Ende des milliardenschweren Israel-Hilfsprogramms an
-
Russischer Angriff auf Dorf in Saporischschja fordert mindestens 33 Tote
-
Trump will jährliche US-Militärhilfe für Israel bis Jahresende beenden
-
Mondelez fordert Moo Free zur Namensänderung auf
-
Polizeigewerkschaft warnt vor Folgen einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
-
Hernán Barcos verteidigt Familie gegen Vorwürfe von Ana Paula Consorte
-
Südafrikas Kommunalwahlen stehen im Zeichen kommunaler Versorgungskrisen
-
Polizeieinsätze gegen linke Proteste lösen Debatte über staatliche Härte aus
-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Tasio offenbart Damián seine Beziehung zu Paula in 'Sueños de libertad'
-
Die Pitch-Präsentationen und Keynote-Redner für Blue Magic Netherlands am 17. November stehen fest
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
Perus umstrittener Ex-Präsident Alberto Fujimori will erneut kandidieren
Perus umstrittener Ex-Präsident Alberto Fujimori will erneut für das Amt kandidieren. Das teilte seine Tochter, die Rechtspopulistin Keiko Fujimori, die sich bereits drei Mal vergeblich um die Präsidentschaft des südamerikanischen Landes beworben hat, am Sonntag (Ortszeit) in Online-Netzwerken mit. "Mein Vater und ich haben uns unterhalten und gemeinsam entschieden, dass er der Präsidentschaftskandidat sein wird", schrieb sie. Die Präsidentschaftswahl ist für 2026 geplant.
Der japanischstämmige Fujimori hat Peru von 1990 bis 2000 zwei Amtszeiten lang mit harter Hand regiert. In zwei Wochen wird er bereits 86 Jahre alt. Außerdem hatte er im Mai öffentlich gemacht, dass er an Zungenkrebs erkrankt ist.
Überdies könnten juristische Verfahren gegen Fujimori ihn an der Kandidatur hindern. Er war im Dezember frühzeitig aus dem Gefängnis entlassen worden, wo er seit 2009 eine Strafe wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit abgesessen hatte. Das Verfassungsgericht hatte eine Begnadigung Fujimoris wieder aktiviert, die 2007 vom damaligen peruanischen Präsidenten Pablo Kucynski erlassen und 2018 nach massiven Protesten wieder aufgehoben worden war.
Fujimori war unter anderem wegen Massakern verurteilt worden, die Anfang der 90er Jahre im Kampf gegen die Guerillaorganisation Leuchtender Pfad von Todesschwadronen verübt worden waren. Laut Urteilsspruch sollte er 25 Jahre lang in Haft bleiben.
Fujimoris Tochter Keiko will nach eigenen Angaben bei einer erneuten Wahl ihres Vaters nicht Vize-Präsidentin werden. "Ich glaube, dass meine Rolle als Vorsitzende der Partei ihm helfen wird, die Mannschaften zu bewaffnen", sagte sie mit Blick auf den Wahlkampf.
Keiko Fujimori sieht sich derzeit mit einem Korruptionsprozess konfrontiert. Die Staatsanwaltschaft forderte vergangene Woche 30 Jahre und zehn Monate Haft für sie. Die Anschuldigungen stehen im Zusammenhang mit der weitverzweigten Affäre um den brasilianischen Baukonzern Odebrecht. Fujimori, die bereits insgesamt 16 Monate in Untersuchungshaft verbrachte, weist die Vorwürfe zurück. Der am 1. Juli eröffnete Prozess gegen sie und 45 Mitangeklagte soll mehr als ein Jahr lang dauern.
M.Odermatt--BTB