-
Reservekraftwerk-Ausschreibung stärkt Marktposition von RWE und LEAG
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatswahl in Michigan
-
Ermittler durchsuchen Vorstandsbüros der National-Bank
-
Merz sichert Ukraine weitere Hilfe zu und kündigt Gipfel an
-
Merz sagt Selenskyj weitere Ukraine-Hilfe und europäischen Gipfel zu
-
Venedig als größte motorisierungsarme Stadt Italiens
-
Trump kündigt Ende des milliardenschweren Israel-Hilfsprogramms an
-
Russischer Angriff auf Dorf in Saporischschja fordert mindestens 33 Tote
-
Trump will jährliche US-Militärhilfe für Israel bis Jahresende beenden
-
Mondelez fordert Moo Free zur Namensänderung auf
-
Polizeigewerkschaft warnt vor Folgen einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
-
Hernán Barcos verteidigt Familie gegen Vorwürfe von Ana Paula Consorte
-
Südafrikas Kommunalwahlen stehen im Zeichen kommunaler Versorgungskrisen
-
Polizeieinsätze gegen linke Proteste lösen Debatte über staatliche Härte aus
-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Tasio offenbart Damián seine Beziehung zu Paula in 'Sueños de libertad'
-
Die Pitch-Präsentationen und Keynote-Redner für Blue Magic Netherlands am 17. November stehen fest
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
Erdogan: Israel zieht im Libanon ganze Region in den Krieg
Angesichts der Eskalation im Libanon hat der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan Israel vorgeworfen, eine ganze Region in einen "Krieg hineinzuziehen". In seiner Rede vor der UN-Vollversammlung am Dienstag stellte Erdogan die Frage, worauf die Welt noch warte, um die Massaker in der Region zu stoppen.
Das Vorgehen der israelischen Führung gefährde neben dem palästinensischen Volk auch das Leben der eigenen Bürger und "treibt zur Wahrung der eigenen politischen Aussichten eine ganze Region in den Krieg", sagte der türkische Staatschef.
Mit Blick auf den Krieg im Gazastreifen warf Erdogan der UNO Untätigkeit vor. Die palästinensische Küstenregion sei "zum größten Friedhof der Welt für Kinder und Frauen" geworden. Aber es seien "nicht nur die Kinder, es ist auch das System der Vereinten Nationen, das in Gaza stirbt", sagte Erdogan. "Die Werte, die der Westen vorgibt zu verteidigen, sterben."
Auch sei zu fragen, worauf der UN-Sicherheitsrat noch warte, "um den Völkermord im Gazastreifen zu verhindern und Stopp zu dieser Grausamkeit, dieser Barbarei zu sagen". "Die Welt ist größer als die Fünf", sagte Erdogan mit Blick auf die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates, die zum Nahostkonflikt und in weiteren zentralen weltpolitischen Fragen entgegengesetzte Positionen vertreten.
Erdogan ist seit langem einer der schärfsten Kritiker des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu. In der Generaldebatte verglich er den israelischen Premier mit Hitler. "So wie vor 70 Jahren eine Allianz der Menschheit Hitler stoppte, müssen Netanjahu und sein Mördernetzwerk von einer Allianz der Menschheit gestoppt werden", sagte Erdogan.
Das israelische Militär hatte am Montag den bisher größten Einsatz gegen die proiranische Hisbollah-Miliz im Libanon seit Beginn des Gaza-Krieges am 7. Oktober ausgeführt. Rund 1600 Ziele wurden angegriffen, nach Angaben der libanesischen Regierung wurden dabei mindestens 558 Menschen getötet. Am Dienstag starteten die israelischen Streitkräfte eine zweite großangelegte Angriffswelle gegen Hisbollah-Ziele.
G.Schulte--BTB