-
Studie: Lohnstückkosten steigen in Deutschland vor allem wegen schwacher Produktivität
-
Neuer Höchststand 2025: Jugendämter melden zehn Prozent mehr Kindeswohlgefährdungen
-
RKI: Zahl der Hitzetoten in Deutschland nochmals gestiegen
-
"Spiegel": Haftbefehl gegen AfD-Politiker Krah wegen Satiriker Böhmermann
-
Putin besucht umstrittene Kurilen-Inseln - Heftige Kritik von Japan
-
WTA: Swiatek fordert Rybakina im Finale von Toronto
-
Wenig Essen und verschimmelte Duschen: Aufklärung zu US-Flugzeugträger gefordert
-
US-Duell: Shelton und Nakashima im Finale von Montreal
-
Nach Tod des Vaters: Messi mit emotionalem Comeback für Miami
-
Selenskyj: Ukraine braucht mindestens fünf Prozent der US-Patriot-Raketen
-
"Abgehakt": Varfolomeev startet "erleichtert" in zweiten WM-Tag
-
Liebmann gewinnt Gold - und sieht "noch Potenzial"
-
Kobel über El Mala: "Qualitäten, die ich gerne im Team habe"
-
"Sind immer hungrig": PSG bleibt auf der Erfolgswelle
-
Erster Prozess vor US-Bundesgericht gegen Meta wegen Social-Media-Sucht
-
Studie: Mehrheit in Deutschland ist weiter für konsequenten Klimaschutz
-
Erste Dialogrunde: Regierung und Opposition in Venezuela vereinbaren Justizreform
-
65 Jahre Mauerbau: Opferbeauftragte warnt vor Verklärung der DDR
-
Sambier wählen neuen Präsidenten
-
Rechtspopulist Farage bei Nachwahl in Großbritannien Favorit gegen Spaßkandidaten
-
Ex-Verantwortliche von US-Bürgerrechtsorganisation SPLC festgenommen
-
"Eine meiner engsten Vertrauten": Trumps Sprecherin Karoline Leavitt tritt zurück
-
Niedrigwasser: Binnenschiffer legen Drei-Punkte-Plan vor
-
Ukraine will keine genauen Angaben mehr zu russischen Raketenangriffen machen
-
Neue Eurovision-Regel: Länder im Kriegszustand dürfen nicht Gastgeber sein
-
Travis Kelce: Hochzeitsfeier mit Taylor Swift war "beste Nacht" meines Lebens
-
Erster Prozess vor US-Bundesgericht gegen Meta wegen Social-Media-Sucht bei Jugendlichen begonnen
-
Titelsammler weiter auf Kurs: PSG gewinnt Supercup
-
Sachsen-Anhalt: Schulze schließt Zusammenarbeit mit AfD nach Wahl weiter aus
-
Totale Sonnenfinsternis macht in Spanien Tag zur Nacht - Begeisterung auch in Deutschland
-
Karoline Leavitt beendet ihre Tätigkeit als Sprecherin von US-Präsident Trump
-
Xavi neuer Bondscoach - Debüt gegen Deutschland und Klopp
-
Totale Sonnenfinsternis taucht Teile Spaniens in Dunkelheit
-
Gedränge am Ätna: Vulkanausbruch lockt Besuchermassen an
-
Liebmann holt Gold mit Europarekord - Schwarz gewinnt Silber
-
Sonnenfinsternis taucht Teile Europas in Dunkelheit
-
Zahl der Erdbeben-Toten in Kolumbien auf 239 gestiegen - Rettungskräften läuft die Zeit davon
-
Rekordpreis: Lakers für 12,5 Milliarden Dollar verkauft
-
"Korrupt und verfassungswidrig": Trump wegen Premium-Zugangs zu seinem Onlinedienst verklagt
-
Forscher entdecken energiereichen "Schwarzes-Loch-Stern" aus der Frühzeit des Alls
-
Heim-WM in Aachen: Dressur-Equipe um Werth holt 13. Titel
-
65 Jahre Mauerbau: Klöckner warnt vor Gleichgültigkeit gegenüber Geschichte
-
Rekordpreis: Lakers für zwölf Milliarden Dollar verkauft
-
Eigene Tochter mit Rheumamittel vergiftet: Bewährungsstrafen in Sachsen
-
Russe wegen Hitlergruß vor Synagoge in Frankreich zu acht Monaten Haft verurteilt
-
Acht Jahre nach Ausschreitungen in Chemnitz: Ein Fall wird neu geprüft
-
Massiver Datendiebstahl in Polen: 19 Millionen Patienten betroffen
-
Mecklenburg-Vorpommern: 16-jährige Autofahrerin entkommt mehrmals der Polizei
-
Lizenz zum Zurückschlagen: Kabinett beschließt umstrittene Geheimdienst-Reform
-
Nach Tod des Vaters: Messi zweifelt an seiner Zukunft
G7-Außenminister kündigen Neuausrichtung von humanitärer Hilfe an
Angesichts der Verschärfung globaler Versorgungskrisen durch Faktoren wie den Ukraine-Krieg und den Klimawandel haben die G7-Außenminister eine grundlegende Neuausrichtung der humanitären Hilfe angekündigt. Der Bedarf an humanitärer Hilfe sei auf einem "Rekordhoch", erklärten die Außenminister der sieben führenden Industriestaaten am Freitag bei ihrem Treffen im schleswig-holsteinischen Wangels. Daher sei ein "Paradigmenwechsel hin zu effizienterer, effektiverer und stärker vorausschauender humanitärer Hilfe" notwendig.
Krisen und Konflikte sowie die Auswirkungen des Klimawandels und Naturkatastrophen bedrohten weltweit immer mehr Menschen, hoben Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) und ihre Kollegen aus Frankreich, Italien, Großbritannien, den USA, Kanada und Japan in ihrer gemeinsamen Erklärung hervor. Diese Entwicklung werde verschärft durch die Corona-Pandemie und "Russlands ungerechtfertigten, grundlosen und widerrechtlichen Angriffskrieg gegen die Ukraine".
Der Ukraine-Krieg erhöht aus Sicht der G7 unter anderem das Risiko weltweiter Hungersnöte. Daher sei es "zwingend erforderlich, die Grundlage für den Beschluss und die Ausweitung eines vorgreifenden Mechanismus zu legen, um frühe Maßnahmen zu erleichtern und das Schlimmste zu verhindern". Dies erfordere "vorab vereinbarte Planungen", die die beteiligten Partner und Maßnahmen, Regelungen zu deren Finanzierung sowie das Sammeln verlässlicher Frühwarninformationen beinhalteten.
Mit der nun angekündigten Ausweitung von Hilfsmaßnahmen bereits vor dem Eintreten von Krisen wollen die G7-Staaten nach eigenen Angaben etwas tun, "bevor Leben und Existenzen verloren" seien. Als "führende Geber des humanitären Systems" strebten die G7-Staaten daher an, "unsere finanzielle Unterstützung für vorgreifende Aktionsprogramme deutlich zu erhöhen", erklärten die Außenminister.
Sie hoben hervor, dass die zunehmenden Folgen des Klimawandels Länder, die unter Konflikten oder anderen Krisen litten, besonders hart träfen. In einer eigenen "Erklärung zu Klima, Umwelt, Frieden und Sicherheit" bekannten sich die G7-Staaten zur Zielvorgabe des Pariser Klimaabkommens, die Erderwärmung auf 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen, und dazu bis Mitte dieses Jahrhunderts weltweit Treibhausgasneutralität zu erreichen.
Die G7-Außenminister gaben ihre Einigung auf einen Sieben-Punkte-Aktionsplan bekannt, der die "Risiken durch Klimawandel und Umweltzerstörung für Stabilität und Frieden" verringern soll. Der Plan sieht neben Klimaschutzmaßnahmen im eigenen Land mitsamt der Ausweisung von mindestens 30 Prozent aller Territorien zu Land und zu Wasser als Schutzgebiete auch die Unterstützung von Klima- und Artenschutz in anderen Ländern vor.
Außerdem sollen Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels ausgeweitet, Frühwarnsysteme verbessert und der Zusammenhang zwischen Klimawandel und Umweltzerstörung auf der einen und Krisen und Konflikten auf der anderen Seite stärker berücksichtigt werden.
Deutschlands G7-Präsidentschaft in diesem Jahr wird wesentlich vom Ukraine-Krieg und seinen Folgen bestimmt. Unter anderem weil die Ukraine ein bedeutender Getreide-Produzent ist, hat der dortige Konflikt weitreichende Auswirkungen auf die Versorgungslage weltweit. Russlands Angriffskrieg hat G7-Ländern wie Deutschland außerdem ihre starke Abhängigkeit von klimaschädlichen fossilen Energieträgern vor Augen geführt.
K.Brown--BTB