-
Deutsche Exporte im August leicht gesunken - Anstieg im Vergleich zum Vorjahr
-
Leitende Informatikerin für Apollo-Programm der Nasa: Margaret Hamilton mit 90 Jahren gestorben
-
Einen Tag nach tödlichen Angriffen: Huthis attackieren erneut Flughafen in Riad
-
WNBA: Fiebich verliert auch zweites Halbfinale mit New York
-
Steinmeier beginnt zweitägigen Staatsbesuch in Frankreich
-
Bundestag debattiert über Einkommensteuerreform
-
EU-Handelskommissar Sefcovic trifft chinesischen Handelsminister Wang
-
Finanzminister der Eurogruppe treffen sich zu Beratungen in Luxemburg
-
Bundesgerichtshof prüft Setzen von Cookies ohne Einwilligung
-
Britischer Premierminister Burnham zu Antrittsbesuch bei Merz
-
Ex-Geisel Eli Scharabi erinnert in Tel Aviv an Opfer des Hamas-Überfalls vor drei Jahren
-
Brasiliens Präsident Lula veröffentlicht erstmals Selfie-Video in Onlinediensten
-
Ronaldo adelt Messi: "Mein voller Respekt"
-
US-Regierung nennt Negativschlagzeilen über "USS Lincoln" Stimmungsmache
-
FIFA-Wahl: Vega will Infantino herausfordern
-
Proteste in Izmir nach Wechsel des Bürgermeisters zur Regierungspartei AKP
-
Handball: Magdeburg feiert Sieg im Schlüsselspiel
-
Von Zwangsräumung betroffene Spanierin Maricarmen gestorben
-
Mieterverband: Zwangsgeräumte Spanierin Maricarmen gestorben
-
"Inakzeptable Bedingungen": Golfstar Rahm verlässt LIV-Tour
-
US-Außenminister Rubio fordert Europa zum Erwachen aus "langem Schlaf" auf
-
Möglicher Pestfall in Russland: WHO kann keine umfassende Risikobewertung vornehmen
-
Sachsen-Anhalt: SPD beendet Initiative für Regierungsbildung an AfD vorbei
-
Nur noch Platz 13: DFB-Team rutscht weiter ab
-
Lange Themenliste: Koalitionsausschuss in Berlin zusammengekommen
-
Jahrestag des Hamas-Angriffs: Appelle für entschlossenen Einsatz gegen Antisemitismus
-
Nach fehlgeschlagener Hinrichtung von Christa Pike: Streit um Exekution in Texas
-
Mindestens 24 Tote bei russischen Angriffen in der Ukraine - darunter vier Kinder
-
Netanjahu am Jahrestag: "Wir werden alle Mörder zur Rechenschaft ziehen"
-
Gedenken an 7. Oktober: Dobrindt warnt vor Antisemiten an der Regierung
-
Steinmeier vor Besuch in Frankreich: Internationale Entwicklung macht uns Sorge
-
Russischer Hacker in Japan festgenommen: 28-Jähriger nach Deutschland ausgeliefert
-
Trotz Handelshürden: Globalisierung erreicht laut Studie dank KI-Boom Rekordwert
-
Jahrestag des Hamas-Überfalls: New Yorks Bürgermeister wirft Israel "Genozid" vor
-
Mögliche Puma-Sichtung nahe München: Polizei übernimmt Spurensuche
-
Verdacht auf Spionage: Ehemaliger BND-Präsident Hanning in Untersuchungshaft
-
Drittes Vorgespräch über Rot-Grün-Rot in Berlin - Warnungen vor Koalition
-
Kabinett beschließt Gesetz zum besseren Schutz von Opfern häuslicher Gewalt
-
Neue Stromleitung in Moldau wird nach US-Präsident Trump benannt
-
CDU nach Wahl von AfD-Landtagspräsident Rausch unter Druck
-
Statue eines nackten Donald Trump sorgt für Aufsehen im EU-Parlament
-
DFB-Newcomerin Baum: "Kindheitstraum in Erfüllung gegangen"
-
Mutmaßlicher Spionagefall um Hanning: Aserbaidschan protestiert bei Bundesregierung
-
Klage für bessere Luft: Bundesgericht befragt europäische Richter
-
Steinmeier zum Staatsbesuch in Frankreich: Raumfahrt und Verteidigung
-
Raffineriemargen von Shell erreichen Rekordhoch
-
"Wertschätzung unfassbar groß": BVB vor Verlängerung mit Kovac
-
Tankrabatt kommt größtenteils bei Autofahrern an - Spritpreise deutlich gesunken
-
Schülerproteste nehmen leicht ab - Schockgranaten vorerst tabu
-
Weiterer Beratungsbedarf: Einsetzung von Pflegekommission verzögert sich
Pentagon sieht kein Fehlverhalten bei umstrittenem Luftangriff in Syrien 2019
Eine Untersuchung des US-Verteidigungsministeriums zu einem umstrittenen Luftangriff 2019 in Syrien mit womöglich zahlreichen zivilen Opfern hat kein Fehlverhalten der US-Armee festgestellt. In dem am Dienstag vorgelegten Pentagon-Bericht heißt es, der damals zuständige Befehlshaber habe weder gegen die US-Einsatzregeln im Kampf gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS), noch gegen das Kriegsrecht verstoßen. Er habe auch nicht "absichtlich" oder grob fahrlässig zivile Opfer verursacht.
US-Verteidigungsminister Lloyd Austin hatte die Untersuchung zu dem Luftwaffenangriff nach einer im vergangenen November von der "New York Times" veröffentlichten Recherche angeordnet. Die "NYT" hatte berichtet, bei dem Angriff im März 2019 in der Nähe der syrischen Stadt Baghus seien 70 Menschen getötet worden, darunter viele Frauen und Kinder. Im gesamten Krieg gegen den IS habe es nur wenige Vorfälle mit mehr zivilen Opfern gegeben - und dennoch habe das US-Militär den Vorfall nie öffentlich eingeräumt.
In dem nun vorgelegten Pentagon-Bericht heißt es, das mit westlichen Staaten verbündete kurdisch dominierte Militärbündnis Demokratische Kräfte Syriens (SDF) habe damals Luftunterstützung angefordert, nachdem seine Kämpfer vom IS angegriffen worden seien. Der zuständige US-Befehlshaber habe "wiederholt die Bestätigung erhalten, dass sich keine Zivilisten in den Angriffsgebieten" aufgehalten hätten. Dies habe sich später als falsch herausgestellt.
Die Entscheidung, den Luftangriff gegen IS-Kämpfer zu autorisieren, sei damals aber zur Verteidigung der SDF-Kämpfer "notwendig" gewesen, heißt es in dem Bericht weiter. Der Einsatz sei "angemessen" gewesen und es sei versucht worden, IS-Kämpfer von Zivilisten zu unterscheiden.
Der Vorwurf der "NYT", die zivilen Opfer seien vertuscht worden, wird in dem Bericht zurückgewiesen. Vielmehr hätten "administrative Mängel" fälschlicherweise den Eindruck entstehen lassen, das Verteidigungsministerium habe den Vorfall nicht "ernst" genommen und sei nicht "transparent".
Pentagon-Sprecher John Kirby sagte am Dienstag, bei dem Luftangriff seien 52 Kämpfer getötet worden, 51 Männer und ein Minderjähriger. Außerdem seien vier Zivilisten - eine Frau und drei Kinder - ums Leben gekommen. 15 Zivilisten - elf Frauen und vier Kinder - seien verletzt worden.
Die "New York Times" schrieb am Dienstag allerdings, die US-Streitkräfte hätten alle getöteten Männer als Kämpfer eingestuft - unabhängig davon, ob sie bewaffnet gewesen seien oder nicht. Nach Angaben Kirbys wird der Luftangriff keine disziplinarischen Konsequenzen für die Beteiligten US-Soldaten haben.
K.Brown--BTB