-
US-Regierung erlaubt vorübergehend Verkauf von russischem Erdöl
-
Angriff auf Synagoge bei Detroit: FBI untersucht "gezielten Gewaltakt" gegen Juden
-
US-Armee: Betankungsflugzeug über dem Westen des Irak abgestürzt
-
US-Polizei: Bewaffneter fährt in Michigan mit Lkw in Synagoge - Angreifer ist tot
-
Duell mit Laso: Bayern verlieren in letzter Sekunde
-
Netanjahu: Neuer oberster Anführer des Iran eine "Marionette" der Revolutionsgarden
-
Vor Trump-Reise: USA und China beraten ab Sonntag über Handel
-
Nächster Weltrekord: Duplantis überfliegt 6,31 m
-
US-Polizei: Bewaffneter fährt mit Lkw in Synagoge - Angreifer ist tot
-
Vogelwilde VfB-Minuten: Viertelfinale in weiter Ferne
-
Polens Präsident legt Veto gegen Aufrüstung mit EU-Darlehen über Safe-Programm ein
-
Ohne Mühe: Zverev erstmals im Halbfinale von Indian Wells
-
Israel weitet Angriffe im Libanon aus - Mehrere Tote
-
Mutmaßliche Misshandlung von Häftling: Anklage gegen israelische Soldaten eingestellt
-
Zu große Schuhe: Foto von US-Außenminister Rubio geht viral
-
Trump empfiehlt iranischem Team Verzicht auf Fußball-WM-Teilnahme
-
Frontex: 660 Migranten seit Jahresbeginn im Mittelmeer gestorben
-
Generationenwechsel in Nepal: Wahlbehörde bestätigt klaren Sieg von Ex-Rapper Shah
-
Irans neuer Anführer schwört in erster Botschaft "Rache" und will Straße von Hormus weiter blockieren
-
Bayern darf Hochschulen nicht zu Zusammenarbeit mit Bundeswehr zwingen
-
19-Jährige in Wald bei Mannheim getötet - 17-Jähriger in Untersuchungshaft
-
Zwei Verletzte bei Brand auf US-Flugzeugträger: Laut Marine kein Bezug zum Iran-Krieg
-
Weil er wegen Fiesta-Lärm nicht schlafen kann: Morrissey sagt Konzert in Valencia ab
-
Trump: Iran sollte nicht an der Fußball-WM teilnehmen
-
Otter statt Churchill? Streit um neue Geldscheine in Großbritannien
-
Tödlicher Unfall bei Motorentest: Mann stirbt in Garage in Bayern
-
Gericht weist Klage auf Herausgabe von Altkanzlerin Merkels Stasi-Akten ab
-
Sprint von Otepää: Biathlet Nawrath auf Podest
-
Pilotenstreik bei der Lufthansa: Zahlreiche Flüge gestrichen
-
Spanien erlebte regenreichsten Jahresbeginn seit fast 50 Jahren
-
Jagdverband: Zahl erlegter Waschbären binnen zehn Jahren verdoppelt
-
Trump nennt Iran "Reich des Bösen" und Ölpreise zweitrangig
-
Wadephul in Ankara: Vom Iran darf keine Gefahr mehr für die Nachbarn ausgehen
-
Syrer in Düsseldorf wegen IS-Mitgliedschaft zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt
-
Totes Neugeborenes in Gefrierfach in Niedersachsen: Freispruch für Mutter
-
Kellermann wechselt zu BVB-Frauen
-
Sprit auf "hohem Niveau" wieder leicht billiger - Preisdebatte schwelt aber weiter
-
Rechtsextremisten sollen Straftaten geplant haben - Durchsuchungen
-
Steine auf israelisches Generalkonsulat geworfen: 24-Jähriger in Untersuchungshaft
-
Irans neues Oberhaupt ruft zu fortgesetzter Blockade der Straße von Hormus auf
-
Millionenbetrug mit Coronatests in Berlin: 49-Jähriger zu langer Haft verurteilt
-
Energieminister: USA können derzeit keine Ölschiffe eskortieren
-
47-Jähriger will Sperrmüll loswerden und klaut in Duisburg Feuerwehrfahrzeug
-
"Froh und stolz": Forster gewinnt im Riesenslalom zweites Gold
-
Skicross: Maier im Montafon nur von Näslund geschlagen
-
Reitz-Wechsel nach Leipzig wird konkreter
-
19-Jährige tot in Wald bei Mannheim entdeckt - Tatverdächtiger festgenommen
-
Forster gewinnt im Riesenslalom zweite Goldmedaille
-
Keine Einkommensteuer auf Abfindung für Verzicht auf Pflichtteil
-
China verabschiedet von Menschenrechtlern kritisiertes Gesetz zur "ethnischen Einheit"
Bundestag streicht Altkanzler Schröder staatlich finanziertes Büro
Altbundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) gerät wegen seiner Tätigkeiten für russische Energiekonzerne immer stärker unter Druck. Der Haushaltsausschuss des Bundestags strich Schröder am Donnerstag sein staatlich finanziertes Büro samt Mitarbeiterstellen. Das Europaparlament sprach sich mit großer Mehrheit dafür aus, auch EU-Sanktionen gegen den Altkanzler zu verhängen.
Der Haushaltsausschuss des Bundestags beschloss in seiner sogenannten Bereinigungssitzung zum Haushalt 2022, dass Schröders Büro "ruhend gestellt" werde, wie die Parlamentspressestelle mitteilte. Das noch verbliebene Büropersonal soll die letzten Aufgaben abwickeln und dann andere Funktionen übernehmen. Schröders Ruhegehalt und sein Personenschutz werden aber nicht angetastet.
Für den Beschluss stimmten im Ausschuss den Angaben zufolge die Koalitionsfraktionen einschließlich der SPD sowie die Union. AfD und Linke enthielten sich. In dem sogenannten Maßgabebeschluss heißt es, Schröder nehme "keine fortwirkende Verpflichtung aus dem Amt als ehemaliger Bundeskanzler mehr wahr". Damit entfalle "der Grund für die personelle und räumliche Ausstattung des ehemaligen Bundeskanzlers."
Schröder standen bisher bis zu sieben Mitarbeiter zu. Allerdings haben die meisten Beschäftigten bereits gekündigt, offensichtlich aus Protest gegen sein Verhalten seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine.
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) bezeichnete die Streichung von Teilen der Amtsausstattung als richtig. Ein ehemaliger Kanzler, der "offen Lobbyarbeit für die verbrecherische Herrschaft" von Russlands Präsident Wladimir Putin betreibe, dürfe dabei kein Büro vom Steuerzahler gestellt bekommen, schrieb er auf Twitter.
Die Bundesregierung wird in dem Ausschussbeschluss aufgefordert, bis November zu prüfen, ob weitere Regelungen notwendig sind. Es müsse dafür gesorgt werden, "dass die Amtsausstattung ehemaliger Bundeskanzlerinnen und Bundeskanzler nach der fortwirkenden Verpflichtung aus dem Amt erfolgt und nicht statusbezogen".
Hintergrund des Vorgangs sind Schröders seit Jahren bestehende Verbindungen nach Russland. Er pflegt enge Verbindungen zu Russlands Präsidenten Wladimir Putin und ist auch nach Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine noch für russische Energieunternehmen tätig.
In einer Entschließung forderte das EU-Parlament Schröder namentlich auf, seine Posten beim russischen Staatskonzern Rosneft sowie beim Gesellschafterausschuss der Nord Stream AG aufzugeben. Auf die Sanktionsliste der EU sollten "europäische Mitglieder der Vorstände großer russischer Unternehmen und Politiker, die weiterhin russische Gelder erhalten". Dies würde neben Schröder auch andere europäische Verantwortliche betreffen.
Unterstützt wird die Forderung von einem breiten Bündnis von Christdemokraten, Liberalen und Grünen, aber auch Sozialdemokraten im EU-Parlament. Das Votum ist für die EU-Staaten nicht bindend. Die Mitgliedsländer haben aber bei den Sanktionen gegen Russland das Sagen.
Die CSU im Bundestag forderte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) auf, sich in der EU für "scharfe Sanktionen" gegen Schröder einzusetzen. "Das breite Votum des Europäischen Parlaments darf die deutsche Regierung nicht einfach ignorieren", sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU im Bundestag, Stefan Müller, dem "Handelsblatt".
In der SPD gibt es inzwischen mehrere Anträge auf einen Parteiausschluss Schröders. Solche Verfahren sind aber langwierig. Parteichefin Saskia Esken hat den Altkanzler Ende April zum Austritt aus der SPD aufgefordert.
L.Janezki--BTB