-
Trump will Kongresswahl-Ergebnisse akzeptieren - wenn sie "ehrlich" sind
-
Jay-Z gestaltet die Halbzeitshow des Super Bowl 2027
-
Parlamentswahl in Israel: Streit um Wahlbetrugsvorwürfe von Netanjahu
-
Trotz Negativserie: Carrick soll United-Coach bleiben
-
Netanjahus Likud-Partei beantragt verlängerte Öffnungszeiten von Wahllokalen
-
Harry Kane feiert seinen ersten Ballon d’Or
-
Anschlag bei Paris: Nationalversammlung hält Schweigeminute für Opfer ab
-
Dokumentarfilm „Naza“ untersucht den Begriff des Kollateralschadens
-
Grünen-Fraktion in Berlin bestätigt Graf und Jarasch als Vorsitzende
-
Suche nach Atom-Endlager konzentriert sich auf fünf Prozent der Bundesfläche
-
Kolomojskij warnt vor finanziellen Folgen eines Kriegsendes für die Ukraine
-
Urteil in NRW: Möbilierte Mikro-Apartments sind kein Ersatz für Mietwohnungen
-
Rechtsstreit zwischen Künast und Facebook: Karlsruhe wendet sich an EuGH
-
Studierendenliste gewinnt Parlamentswahl in Serbien klar
-
Airbus-Kredit: USA stellen Vereinbarung mit EU in Frage
-
Steinmeier wirbt für Zusammenarbeit mit China bei Entwicklung von E-Autos
-
Staatenlenker Finnlands und Norwegens telefonieren mit Putin - Waffenruhe in Oleschky
-
Audi-Auftritt bei Trump löst Debatte über Verantwortung von Konzernchefs aus
-
Rekordbeteiligung bei Parlamentswahl in Israel - Enges Rennen erwartet
-
Trump-Regierung geht zum dritten Mal gegen Ex-FBI-Chef Comey vor
-
Mao-Kommentar: China setzt Real-Spiele wegen Mbappé ab
-
Rekordbeteiligung bei Parlamentswahl in Israel zur Halbzeit des Wahltags
-
Suche nach atomarem Endlager: Nur fünf Prozent der Bundesfläche geeignet
-
Frankreichs Regierung ruft zum Blockade-Ende auf - Schüler wollen weiter protestieren
-
Merz und Steinmeier suchen in Ostasien neue wirtschaftliche Partner
-
Jordanien meldet mehr als 20 getötete Dschihadisten nach Luftangriffen in Syrien
-
Lula gewinnt Brasiliens Stichwahl nach deutlicher Aufholjagd
-
Füchse Berlin müssen erneut auf Lichtlein verzichten
-
Wie Unternehmen stille Leistungsträger besser erkennen und fördern
-
Nach Rücktritt von SPD-Fraktionschef in Niedersachsen: Siebels übernimmt Amt
-
Vom Grenzschutz zu Abschiebungen: EU schlägt neues Mandat für Frontex vor
-
Netanjahu-Rivale Eisenkot fordert Wähler zu Abwahl von "schlechtester" Regierung Israels auf
-
Berlin: Linken-Fraktionsspitze trifft sich mit umstrittener Abgeordneter Emde
-
Anschlag bei Paris: Prominente protestieren gegen Rassismus in Frankreich
-
Angriff unter Clans: Auto fährt in Niedersachsen in Menschengruppe
-
Forderungen nach Entschädigungen überschatten Karibikreise von König Charles III.
-
Sammer: "Bei uns ist der Trainer der Volltrottel"
-
Gericht: NSU-Terroristin Beate Zschäpe bleibt mindestens bis 2035 im Gefängnis
-
Münchener Chiphersteller Infineon investiert 1,1 Milliarden Euro in Österreich
-
Netanjahu: Parteien arabischer Israelis "versuchen, Wahl zu stehlen"
-
EU schlägt Frontex-Einsatztruppe für Grenzschutz und Abschiebungen vor
-
CDU-Vize Claus signalisiert Interesse an Steinmeier-Nachfolge
-
Bis zu drei Grad heißer: EU-Kommission dringt auf Anpassung an den Klimawandel
-
Bundeshaushalt 2027: Bündnis warnt vor Einsparungen bei Jugendlichen
-
Pflegekommission nimmt Arbeit auf - Gremium will Ende Januar Ergebnisse liefern
-
Asienreise des Kanzlers: Merz wirbt für Investitionen in Deutschland und Europa
-
Partei von Flávio Bolsonaro erkennt Lulas Wiederwahl in Brasilien an
-
Wirtschaftsministerin Reiche sagt Südkorea-Reise wegen Corona-Erkrankung ab
-
Prozess um Nord-Stream-Sprengung: Gericht lehnt Antrag auf Einstellung ab
-
Mercedes senkt Gewinnerwartung wegen weiter wegbrechenden China-Geschäfts
Tausende nehmen bei Staatsbegräbnis in Washington Abschied von Jimmy Carter
Tausende Menschen haben in Washington bei einem Staatsbegräbnis Abschied vom verstorbenen früheren US-Präsidenten Jimmy Carter genommen. Der mit einer US-Flagge bedeckte Sarg mit dem Leichnam Carters wurde am Donnerstag in der National Cathedral aufgebahrt, in der sich rund 3000 Menschen und die Polit-Prominenz der USA für die Zeremonie versammelt hatten.
Der scheidende Präsident Joe Biden wollte die Trauerrede in der neogotischen Kathedrale halten, in der auch die Staatsbegräbnisse für andere verstorbene Präsidenten von Dwight Eisenhower über Ronald Reagan bis zu George H.W. Bush stattgefunden hatten.
Vor Biden würdigten mehrere Redner, unter ihnen Carters Enkel Jason, den Verstorbenen. Biden, der mit Carter befreundet war, hatte den Donnerstag zum nationalen Trauertag erklärt, alle Bundesbehörden blieben geschlossen. Der Verstorbene habe ihn vor vier Jahren darum gebeten, die Trauerrede zu halten, hatte Biden gesagt.
Der 82-Jährige übergibt am 20. Januar die Amtsgeschäfte an den Republikaner Donald Trump. Der Rechtspopulist und seine Frau, die künftige First Lady Melania Trump, waren unter den Trauergästen. Auch die ehemaligen Präsidenten George W. Bush und Bill Clinton mit ihren Ehefrauen Laura und Hillary sowie Ex-Präsident Barack Obama nahmen teil.
Auch Vizepräsidentin Kamala Harris, die nach einem erbittert geführten Wahlkampf gegen Trump am 5. November verloren hatte, und ihr Mann Doug Emhoff sowie UN-Generalsekretär António Guterres waren zugegen.
Vor Beginn der Zeremonie unterhielten sich Trump und Obama. Auch ein Handschlag zwischen Trump und seinem ehemaligen Vizepräsidenten Mike Pence war zu beobachten, deren Verhältnis als zerrüttet gilt.
Die sechstägigen Trauerfeierlichkeiten für den Demokraten Carter, der von 1977 bis 1981 US-Präsident war, hatten am vergangenen Samstag begonnen. Von Dienstag bis Donnerstag war sein Sarg in der Rotunde im US-Kapitol aufgebahrt, wo tausende Menschen vorbeidefilieren und ihm die letzten Ehre erwiesen.
Als der Sarg dann am Donnerstagmorgen von einem Konvoi schwarzer Limousinen zur Kathedrale gebracht wurde, säumten zahlreiche Menschen die Straßen und gedachten des Verstorbenen. Carter war am 29. Dezember im Alter von 100 Jahren gestorben - ein Alter, das kein anderer ehemaliger US-Präsident erreicht hat.
In seiner Amtszeit hatte Carter einige außenpolitische Erfolge verzeichnet, darunter den Friedensvertrag von Camp David zwischen Israel und Ägypten, die Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit China und den SALT-II-Vertrag mit der Sowjetunion über die Begrenzung von Atomwaffen.
Zum Ende galt er vielen jedoch als glückloser Präsident, auch weil er vom sowjetischen Einmarsch in Afghanistan offenbar überrascht wurde und Versuche zur Befreiung der in Teheran als Geiseln festgehaltenen US-Diplomaten scheiterten.
Nach seiner Karriere als Politiker startete Carter eine zweite Laufbahn als Friedensbotschafter mit der Gründung der Nichtregierungsorganisation Carter Center. 2002 erhielt er für sein humanitäres Engagement den Friedensnobelpreis.
Nach der Zeremonie in Washington sollte Carters Sarg wieder zurück in seinen Heimatstaat Georgia geflogen werden. Dort sollte er am Donnerstagabend (Ortszeit) in seinem Wohnort Plains an der Seite seiner 2023 gestorbenen Ehefrau Rosalynn beerdigt werden.
L.Janezki--BTB