-
Brasilien: Drittplatzierter bei Präsidentschaftswahl unterstützt Bolsonaro
-
Vor CDU-Klausurtagung: Frei dringt auf klaren Kurs und "konsequente" Umsetzung von Reformen
-
Schüsse auf Auto mit Kind an Bord: Mann in New York bei ICE-Einsatz verletzt
-
Einstand für die 76ers: James erzielt zehn Punkte
-
Voss zieht positives DTM-Fazit: "Spannend und ausgeglichen"
-
WNBA: Wilson zum fünften Mal als MVP ausgezeichnet
-
Sander über Blessin: "Trainer, der sehr klar kommuniziert"
-
NFL: Buccaneers feiern ersten Saisonsieg
-
Mumbrú: Bayern-Profi Washington keine Option für DBB-Team
-
Kühnen verteidigt Zverev: "Der beste Spieler des Jahres"
-
US-Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" nach elfmonatigem Einsatz wieder in Kalifornien
-
"Führungskraft" auf Rekordjagd: Gidsel stellt Tor-Bestmarke ein
-
Nach Kunstskandal: BGH prüft Herausgabe von gefälschtem Bild an Fälscher
-
Polizei: Mann in New York bei Auseinandersetzung mit Bundeskräften angeschossen
-
"Elon ist unser moderner Thomas Edison": Trump verleiht Musk höchsten US-Wissenschaftspreis
-
USA wollen Hinrichtung von Attentäter durch Erschießungskommando live übertragen
-
Medien: Möglicher Infantino-Kontrahent tritt nicht an
-
Gidsel-Rekord: Füchse feiern zweiten Champions-League-Sieg
-
Mehr als 70.000 Teilnehmer bei neuen Schülerprotesten in Frankreich
-
DESG-Zwist: Erfurter Sportler unterschreiben "unter Protest"
-
Maradona-Prozess: Anklage fordert bis zu zwölf Jahre Haft
-
Bundestag fordert breitere Datengrundlage bei Pränataltests
-
Ukraine-Team zu Gespräch mit Trump-Unterhändlern am Freitag und Samstag in den USA
-
Dank Gidsel-Show: Füchse feiern zweiten Champions-League-Sieg
-
Strafrechtliche Ermittlungen: Niedersachsens SPD-Fraktionschef Politze tritt zurück
-
Klitschko: Russland zwingt Kiew vor Winter in Überlebenskampf
-
Trump: Wer nicht von "Superintelligenz" spricht, ist ein "Feind"
-
Huthis weiten Angriffe auf saudiarabische Hauptstadt Riad aus
-
Bayern: Mann bei behördlicher Waffenkontrolle in Wohnhaus erschossen
-
Britischer Regierungschef bei Merz: Burnham will engere Zusammenarbeit mit Berlin und der EU
-
Anklage erweitert: USA beschuldigen Maduro nun auch der Folter
-
Steinmeier hebt bei Staatsbesuch in Paris deutsches Bekenntnis zu Europa hervor
-
Zentralrat der Juden kritisiert Berliner Vereinbarung zu Antisemitismus
-
Ethikbehörde: Trump-Trust investiert massiv in Meta und SpaceX
-
Ceferin tritt zur Wiederwahl als UEFA-Chef an
-
UEFA stellt Reformen vor: Gegenkandidat lässt auf sich warten
-
Bayern: Zwei Schwerverletzte durch Schüsse in Oberpfalz - Täter lokalisiert
-
Internationaler Strafgerichtshof bezeichnet Duterte als verhandlungsfähig
-
Koalitionsausschuss lässt Fragen offen: "Gute Atmosphäre" aber wenig Greifbares
-
Alex Bodi mizează, alături de CRIF, pe investiții transparente și pe prevenirea riguroasă a spălării banilor
-
Stadt Mannheim muss umstrittenen Artikel zu Swingerparty doch veröffentlichen
-
Judoka Scoccimarro gewinnt WM-Bronze
-
Nach fehlgeschlagener Hinrichtung: Christa Pike kann wieder gehen
-
Auswertung: Luna und Nala sind beliebteste Hundenamen in Deutschland
-
Bundestag will grünes Licht für neue Bahnstrecke Hamburg-Hannover geben
-
Nach Sabotageserie an Stromnetz: BGH erlässt neuen Haftbefehl gegen Verdächtigen
-
Bayern: Zwei Verletzte durch Schüsse in Berngau - Menschen sollen in Häusern bleiben
-
Medien: Ceferin tritt zur Wiederwahl als UEFA-Chef an
-
Rückkehr nach Afrika: Formel 1 vor Premiere in Ruanda
-
"Verrückt": Kanadische Lyrikerin Anne Carson bekommt Literatur-Nobelpreis
Italien schlägt Verschiebung von Verbrennerverbot um fünf Jahre vor
Vor dem Treffen der EU-Umweltminister am Dienstag hat Italien eine Verschiebung des Verbrennerverbots um fünf Jahre auf 2040 vorgeschlagen. Italien habe die Unterstützung von Bulgarien, Portugal, Rumänien und der Slowakei, heißt es in einem Papier, das den EU-Botschaftern der 27 Mitgliedstaaten am Freitag vorlag. Für eine Mehrheit im Rat ist die Abstimmung Deutschlands zentral - die Bundesregierung hat bislang noch keine gemeinsame Position.
Das EU-Parlament hatte Anfang Juni für ein Aus für Verbrennungsmotoren bis 2035 gestimmt. Damit folgten die Abgeordneten einem Vorschlag der EU-Kommission. Nun müssen sich die Mitgliedstaaten verständigen.
Italien schlug vor, den CO2-Ausstoß von Neuwagen bis 2035 nicht um hundert Prozent, sondern nur um 90 Prozent zu senken. Die Null-Emission soll dann 2040 erreicht werden. Zudem soll es besondere Regeln für sogenannte E-Fuels geben, synthetische Kraftstoffe.
Rom verweist auf "unverhältnismäßig hohe und unnötige Kosten für die Autobranche und die Verbraucher". Um einen Autoverkehr ohne CO2-Emissionen zu erreichen, gelte es zahlreiche Hindernisse zu überwinden; Rom nannte etwa den Ausbau der Ladeinfrastruktur, die Produktion von Batterien, preiswerte Technologien sowie Kaufanreize für Verbraucherinnen und Verbraucher.
Die Abstimmung im Umweltrat am Dienstag erfolgt nach dem System der qualifizierten Mehrheit. Staaten können einen Gesetzentwurf blockieren, wenn sie zusammen für mehr als 35 Prozent der EU-Bevölkerung stehen. Sollte Deutschland sich enthalten, würde dies als Nein gewertet - mit Italien und den anderen vier Staaten wären deutlich über 35 Prozent erreicht. Wenn der Umweltrat das Verbrennerverbot ab 2035 ablehnt, muss Tschechien, das ab Juli die Ratspräsidentschaft übernimmt, im Herbst einen Kompromiss mit Kommission und Parlament aushandeln.
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) rief die Bundesregierung am Freitag auf, dem Verbrennerverbot ab 2035 zuzustimmen. "Dem von der Bundesregierung selbst gesteckten Anspruch, Klimaweltmeister und Leitmarkt für E-Mobilität in einem zu sein, würde ein Nein zum Verbrenner-Aus eindeutig widersprechen", sagte vzbv-Verkehrsreferent Gregor Kolbe.
In der Bundesregierung kommt der Widerstand von der FDP. Parteichef Christian Lindner hatte erst am Dienstag bekräftigt, er halte die Entscheidung, den Verbrennungsmotor ab 2035 zu verbieten, für falsch. Daraus ziehe er die Konsequenz, "dass wir in der Bundesregierung dieser europäischen Rechtssetzung in dieser Woche nicht zustimmen werden". Im Umweltrat vertritt Umweltministerin Steffi Lemke (Grüne) Deutschland.
Die umweltpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Judith Skudelny, lobte am Freitag den italienischen Kompromissvorschlag: Er sei "geeignet, Vielfalt und Technologieoffenheit in der Antriebstechnik zu bewahren und gleichzeitig Klimaschutz in der Mobilität ab 2035 zu gewährleisten", sagte sie AFP. Sie würde sich daher freuen, wenn der Vorschlag von der Bundesregierung aufgegriffen würde. Der Angriffskrieg des russischen Präsidenten Wladimir Putin zeige, "dass ehemals stabil geglaubte Rahmenbedingungen sich plötzlich ändern können", argumentierte sie.
Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) warnte erneut vor dem Verbrenner-Aus ab 2035. "Ich finde es gewagt, dass man in Brüssel angeblich heute schon weiß, was technologisch im Jahr 2035 die beste Lösung ist", sagte BDI-Präsident Siegfried Russwurm den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Ich für meinen Teil wette darauf, das wir sogar noch vor 2035 grünen Treibstoff tanken können."
R.Adler--BTB