-
Öffentliche Schulden im zweiten Quartal 2026 um 1,0 Prozent gestiegen
-
Rettungskräfte: Zahl der Toten bei Angriff der Armee auf Markt in Myanmar auf 50 gestiegen
-
Nach Explosion in Grenzgebiet: Südkorea wirft Norden Verletzung von Waffenstillstand vor
-
Machtkampf: FIFA wirft UEFA "Desinformationskampagne" vor
-
Geldvermögen deutscher Haushalte wächst auf 9,9 Billionen Euro - Zunahme aber schwächer
-
EU-Regeln drücken Geschäftszahlen von Online-Händler Shein
-
Präsident von Burkina Faso eröffnet erste Goldraffinerie des Landes
-
SPD-Politiker Pantazis zuversichtlich bei Einigung zur Pflegereform
-
Seoul: Explosion nordkoreanischer Mine in Grenzgebiet ist "Verletzung von Waffenstillstand"
-
UNHCR: Kürzung von Hilfgeldern gefährdet 8,3 Millionen Flüchtlinge und Vertriebene
-
Erneut weniger Kleinkinder in Betreuung wegen sinkender Geburtenzahlen
-
Trump empfängt Chefs von Tech-Konzernen zu Gesprächen über KI im Weißen Haus
-
17-Jährige in NRW nach Sturz mit Fahrrad von Auto überrollt und gestorben
-
OpenAI veröffentlicht neues KI-Modell Astra 6.1 wegen Sicherheitsbedenken nicht
-
Rubio: "Ausländischer Akteur" hinter möglichem Anschlag bei britischem Luftwaffenstützpunkt
-
OpenAI entschuldigt sich nach Zugriff von KI-Agent auf australische Regierungswebsites
-
Jetzt gegen Zidane: Mancini nach erstem Sieg optimistisch
-
Tuchel vor Tschechien-Spiel: "Noch keine Siegpflicht"
-
Zidane lobt Olise: "Absolutes Naturtalent"
-
Nach drei Jahren: Ersatzmann Keenum führt Chicago zum Sieg
-
Bier und Molke aus Kanada: Neue US-Einfuhrsperre in Kraft
-
Céline Dion überrascht mit Auftritt bei Pariser Fashion Week
-
Bundestagspräsidentin Klöckner kritisiert Verhalten von AfD und Linken im Parlament
-
Deutsche Bahn informiert über Sanierung der Strecke Berlin-Hannover
-
Bundeskanzler Merz empfängt Kasachstans Präsidenten Tokajew
-
Wadephul reist in die Slowakei und zum Europarat nach Straßburg
-
Organspende: Bundestagspräsidentin Klöckner will gegen Widerspruchslösung stimmen
-
Olise trifft spät: Frankreich unter Zidane weiter makellos
-
Nach Fehlstart: Italien feiert klaren Sieg in der Türkei
-
Trump bestreitet Waffenangebot an China
-
Putin ordnet weitere Aufstockung der russischen Armee an
-
Papst nach viertägigem Frankreich-Besuch nach Rom aufgebrochen
-
USA: Keine Pläne für Waffenverkauf an China
-
Haftstrafen für drei Ägypter nach Mord an italienischem Studenten in Kairo
-
Größter Waldbrand in Frankreich seit 1949 gelöscht
-
Eine Tote bei russischem Angriff auf Akademie der Wissenschaften in Kiew
-
Nato-Kommandeur: Russlands Sabotage "immer dreister" - funktioniert aber nicht
-
Achterbahnfahrt: Söder und Krause bewältigen "Olympia Looping"
-
Großbritannien legt neues Programm zur Aufnahme von Flüchtlingen auf
-
SpaceX-Rakete Starship umrundet erstmals die Erde
-
Großbritannien: Terrorverdächtige wieder freigelassen - Burnham kündigt Krisensitzung an
-
Seoul: Nordkoreanische Minen vermutlich Auslöser von Explosion in Grenzgebiet
-
BVB verlängert mit Geschäftsführern - Cramer wird Vorsitzender
-
Papst beendet Frankreich-Reise mit Aufruf zu "kreativen" Friedensbemühen
-
RN-Chef Bardella weist Vorwurf antisemitischer Textnachrichten zurück
-
Verkaufsversuch gescheitert: Biontech schließt drei Standorte in Deutschland
-
Moskau stellt Russland-Geschäft von deutschem Handelskonzern Metro unter seine Verwaltung
-
Korruptionsprozess in Paris: Freiheitsstrafe für Ex-Ministerin Dati gefordert
-
75 Jahre Bundesverfassungsgericht: Politik ruft zu Schutz von Rechtsstaat auf
-
Dutzende Tote bei Angriff der myanmarischen Armee auf Markt im Bundesstaat Rakhine
Vor Ukraine-Gesprächen mit Trump: Selenskyj warnt vor "Belohnung" Russlands
Vor den voraussichtlich schwierigen Gesprächen mit US-Präsident Donald Trump am Montag im Weißen Haus hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj davor gewarnt, Russland für den Krieg gegen sein Land zu "belohnen". Kreml-Chef Wladimir Putin werde weiterhin "demonstrativ" Menschen töten, um den Druck auf die Ukraine und Europa aufrechtzuerhalten und diplomatische Bemühungen zu untergraben, erklärte Selenskyj im Onlinedienst Facebook.
Fast ein halbes Jahr nach dem Eklat im Oval Office, bei dem Selenskyj vor laufenden Kameras von Trump und dessen Vize JD Vance für angeblich mangelnde Dankbarkeit gemaßregelt worden war, wurde der ukrainische Staatschef am Montagmittag (Ortszeit) wieder im Weißen Haus erwartet. Dabei sollte es um die Ergebnisse von Trumps Gipfel mit Putin am Freitag im US-Bundesstaat Alaska gehen.
Allerdings ist Selenskyj bei seinen Beratungen mit Trump diesmal nicht allein. Auch westliche Spitzenvertreter sollen vor Ort an den Gesprächen im Weißen Haus teilnehmen, unter ihnen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und Nato-Generalsekretär Mark Rutte.
Selenskyj soll allerdings zunächst mit Trump bilateral zusammenkommen, bevor dann die westlichen Spitzenvertreter hinzustoßen. Auch der britische Premierminister Keir Starmer, die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni sowie der finnische Präsident Alexander Stubb wurden zu den Gesprächen erwartet.
Geplant waren ein Arbeitsessen und eine mehrstündige Diskussion. Aus deutschen Regierungskreisen hieß es, dass die Gespräche etwa bis 17.00 oder 18.00 Uhr Ortszeit (23.00 Uhr oder Dienstag 00.00 Uhr MESZ) dauern würden.
Vor Beginn der Beratungen mit Trump wollten sich die westlichen Vertreter noch separat in Washington mit dem ukrainischen Präsidenten treffen. Dabei handele es sich um ein "vorbereitendes Treffen", teilte die EU-Kommission mit.
Bei den Gesprächen im Weißen Haus sollte es unter anderem um Sicherheitsgarantien für die Ukraine im Rahmen einer Friedenslösung und die Haltung gegenüber den russischen Gebietsansprüchen gehen. Trump hatte nach seinem Treffen mit Putin nach Angaben europäischer Politiker Sicherheitsgarantien der USA für die Ukraine in Aussicht gestellt - was unter anderen von Merz und von der Leyen sehr begrüßt wurde.
Andererseits ließ Trump seine vormalige Forderung nach einer sofortigen Waffenruhe fallen und sprach sich stattdessen dafür aus, direkt über ein umfassendes Friedensabkommen zu verhandeln - was darauf hinauslaufen würde, dass Putin erstmal nicht unter Druck gerät, die Angriffe auf die Ukraine zu stoppen.
Ferner wurde bekannt, dass Trump offenbar die russischen Forderungen nach kompletter Kontrolle über der ostukrainischen Regionen Donezk und Luhansk unterstützt. Diese Regionen werden von der russischen Armee bisher nur teilweise kontrolliert.
Die Ukraine lehnt bislang jegliche Gebietsabtretungen strikt ab. Selenskyj mahnte vor den Beratungen, ein Frieden müsse "dauerhaft" sein. "Nicht wie es vor Jahren war, als die Ukraine die Krim und einen Teil unseres Ostens - einen Teil des Donbass - aufgeben musste und Putin das einfach als Sprungbrett für einen neuen Angriff nutzte", schrieb er im Onlinedienst X.
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) forderte feste Sicherheitsgarantien für Kiew. Die Ukraine müsse "auch nach einem Waffenstillstand und Friedensschluss in der Lage sein, sich wirkungsvoll zu verteidigen", sagte Wadephul während eines Besuchs in Tokio. Das Treffen zwischen Trump und Putin habe deutlich gezeigt, dass sich Moskau "endlich bewegen" müsse, wenn ein gerechter und dauerhafter Frieden erreicht werden solle.
Trump hingegen hatte erklärt, es liege an Selenskyj, den Ukraine-Krieg zu beenden. Dieser könne den Krieg mit Russland "fast sofort beenden, wenn er will, oder er kann weiterkämpfen", schrieb Trump am Sonntag auf seiner Onlineplattform Truth Social.
Derweil setzte Russland seine Angriffe auf die Ukraine mit unverminderter Härte fort. Bei einem Drohnenangriff auf die ukrainische Stadt Charkiw wurden nach Angaben ukrainischer Behörden fünf Menschen getötet.
N.Fournier--BTB