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UNO: Keine Anzeichen für Deeskalation im Sudan trotz RSF-Zustimmung zu Waffenruhe
Trotz der offiziellen Zustimmung der RSF-Miliz zu einem Waffenruhe-Vorschlag fürchten die Vereinten Nationen weitere schwere Kämpfe und Gewalt im Sudan. "Es gibt kein Anzeichen einer Deeskalation", warnte UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk am Freitag. Stattdessen seien vor Ort Vorbereitungen für "intensivierte Kampfhandlungen" zu beobachten.
Die gegen die Armee kämpfende paramilitärische Gruppe Rapid Support Forces (RSF) hatte am Donnerstag einem von internationalen Vermittlern vorgelegten Plan für eine Waffenruhe zugestimmt. Die von der Armee unterstützte Regierung reagierte dagegen bis Freitag nicht auf den Waffenruhe-Vorschlag. Beobachter zweifeln zudem an der Ernsthaftigkeit der Zustimmung der RSF zu der Feuerpause.
Der Miliz wird vorgeworfen, nach der Einnahme der Großstadt Al-Faschir in der Region Darfur vor rund zwei Wochen Massenhinrichtungen, Vergewaltigungen und weitere Gräueltaten verübt zu haben. Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag spricht von mutmaßlichen Handlungen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) erklärte, nach der Eroberung von Al-Faschir durch die RSF sei das Schicksal von hunderttausenden Menschen unklar. Bisher seien nur etwa 5000 Bewohner der Stadt in den Ort Tawila geflohen, sagte MSF-Präsident Javid Abdelmoneim am Freitag. "Wir wissen nicht, wohin die anderen hunderttausenden Bewohner gegangen sind". Dies sei angesichts der ethnisch motivierten Verfolgung der Bevölkerung durch die RSF äußerst beunruhigend.
Ein Forschungslabor der US-Universität Yale hatte am Donnerstag nach Auswertung von Satellitenbildern von Anzeichen für das Ausheben von Massengräbern in Al-Faschir gesprochen.
Seit der Einnahme von Al-Faschir durch die RSF verlagern sich die Kämpfe zudem in die weiter östlich gelegene Region Kordofan. Die Zahl der zivilen Opfer, Zerstörungen und Massen-Flucht in Kordofan nähmen zu, warnte UN-Menschenrechtskommissar Türk am Freitag.
Nach Mediziner-Angaben griff die RSF am Donnerstag ein Krankenhaus in der belagerten Stadt Dilling in Süd-Kordofan an. Dabei seien fünf Menschen getötet und fünf weitere verletzt worden. Dilling wird bereits seit Juni 2023 von der RSF-Miliz belagert und liegt etwa 150 Kilometer südlich von Al-Obeid, der Hauptstadt des Bundesstaates Nord-Kordofan.
Die Region der sudanesischen Hauptstadt Khartum wurde unterdessen am Freitag von Explosionen erschüttert. Auch in der 300 Kilometer nördlich gelegenen und ebenso wie Khartum von der Regierungsarmee kontrollierten Stadt Atbara waren Explosionen zu hören. Berichte über mögliche Opfer lagen zunächst nicht vor, Regierungsarmee und RSF äußerten sich nicht zu den Vorfällen.
Seit 2023 kämpfen die Armee von Militärherrscher Abdel Fattah al-Burhan und die aus der berüchtigten arabischen Dschandschawid-Miliz hervorgegangene RSF-Miliz seines früheren Stellvertreters Mohamed Hamdan Daglo um die Macht im Sudan.
In dem nordostafrikanischen Land herrscht nach Einschätzung der UNO die schwerste humanitäre Krise der Welt. Bei den Kämpfen wurden zehntausende Menschen getötet, rund zwölf Millionen Menschen wurden vertrieben. Zudem löste der Konflikte eine Hungerkrise aus.
Die sudanesische Regierungsarmee wird laut Beobachtern von Ägypten, Saudi-Arabien, der Türkei und dem Iran unterstützt. Den Vereinigten Arabischen Emiraten wird vorgeworfen, die RSF-Miliz mit Waffen zu versorgen, was die Regierung in Abu Dhabi zurückweist.
B.Shevchenko--BTB