-
Leipzig fiebert Bayern-Duell entgegen: "Ganz andere Vorzeichen"
-
NBA: Kings gewinnen auch letztes Spiel ohne Schröder
-
NBA: Kings gewinnen zweites Spiel ohne gesperrten Schröder
-
NHL: Stützle trifft, Grubauer ausgetrickst
-
ICE-Beamter schießt Venezolaner in Minneapolis ins Bein
-
Kwasniok: "Die Jungs werden sich belohnen"
-
Verbände warnen: Grundsicherung verschärft soziale Not und Wohnungslosigkeit
-
Uganda wählt Präsidenten - Sieg von Langzeitherrscher Museveni wahrscheinlich
-
"Tragödie": Real-Trainer Arbeloa nach Blamage bedient
-
Nach Hinrunden-Rekord: Bayern wollen auch Rückrunde gewinnen
-
Zverev zum Auftakt gegen Diallo - Lys winkt Osaka-Duell
-
Hanning über DHB-Team: "80 Prozent Chance aufs Halbfinale"
-
Silber-Coach Sturm: Olympia-Team braucht "keine Ziele"
-
Frust bei Preuß: "Das muss ich erst verdauen"
-
Teheran plant für Donnerstag keine Hinrichtungen - Lufthansa meidet Luftraum über dem Iran
-
US-Senat lehnt Gesetzesentwurf zur Beschränkung von Trumps Vorgehen in Venezuela praktisch ab
-
Präsidentschaftswahl in Uganda - Langzeitherrscher Museveni tritt erneut an
-
Urteil in südfranzösischem Immobilienskandal steht an
-
Trump empfängt venezolanische Friedensnobelpreisträgerin Machado
-
Bundespräsident Steinmeier eröffnet Landwirtschaftsmesse Grüne Woche
-
Bundestag befasst sich mit neuer Grundsicherung
-
Onlinedienst X schränkt Chatbot Grok beim Erstellen von KI-Nacktbildern ein
-
Bundesregierung will "Recht auf Reparatur" für elektronische Geräte schaffen
-
Onlinedienst X will Chatbot Grok an Erstellen von KI-Nacktbildern hindern
-
Palästinensergruppen einigen sich auf Übergangsverwaltung für Gazastreifen
-
Iranischer Außenminister: Keine Hinrichtungen durch Erhängen "heute oder morgen"
-
Linnemann weist Kritik an Bürgergeldreform zurück - Kritik von Ökonomen
-
Trump telefoniert mit Venezuelas Übergangspräsidentin Rodríguez
-
KI-Nacktbilder: Kalifornien untersucht Musks Chatbot Grok
-
Debakel nach Alonso-Entlassung: Real unterliegt bei Zweitligist
-
Bester Herbstmeister: Bayern siegen nach Rückstand in Köln
-
Nach Anlaufzeit: Leipzig startet mit Erfolg ins neue Jahr
-
Konflikt mit Trump: Bundeswehr entsendet Soldaten nach Grönland
-
Opfer der Brandkatastrophe in Crans-Montana erhalten 10.000 Schweizer Franken
-
Dänischer Minister: Trump will Grönland "erobern"
-
Bundeswehr entsendet Erkundungsteam nach Grönland
-
Zwei Misstrauensanträge wegen Mersocur scheitern in Frankreich
-
Nach 1:8-Schmach: Wolfsburg betreibt Wiedergutmachung
-
Ankündigung von Hinrichtungen im Iran verschärft Spannungen mit den USA
-
Mané schießt Senegal ins Finale - Titeltraum von Salah platzt
-
Pentagon-Leak: FBI durchsucht Wohnung von "Washington Post"-Journalistin
-
Trump bekräftigt Anspruch auf Grönland - Treffen im Weißen Haus
-
Merz weist SPD-Pläne zu Erbschaftsteuer zurück - Kanzler warnt vor Verunsicherung
-
Beratungen über Grönland in Washington
-
Neue Einwanderungshürde: USA legen Visa für 75 Länder auf Eis
-
Anlagebetrug: 84-Jährige aus Sachsen-Anhalt verliert rund halbe Million Euro
-
29-Jähriger verletzt in Ulm zwei Männer mit Messer - Angreifer niedergeschossen
-
Brandstiftung an Synagoge in Gießen: Verdächtiger vorläufig in Psychiatrie
-
Bund fördert Ausbau von schnellem Internet mit weiteren 1,8 Milliarden Euro
-
Vorfälle bei Fallschirmjägern: Schon neun Soldaten entlassen
Teheran plant für Donnerstag keine Hinrichtungen - Lufthansa meidet Luftraum über dem Iran
Nach Drohungen von US-Präsident Donald Trump hat Teheran eine Aussetzung der Hinrichtungen im Iran für Mittwoch und Donnerstag bekannt gegeben. Es werde "weder heute noch morgen" Hinrichtungen durch Erhängen geben, sagte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi am Mittwoch in einem Interview mit dem US-Sender Fox News. Trump erklärte, die "Tötungen" im Iran hätten aufgehört. Die Lufthansa teilte derweil mit, sie meide "bis auf Weiteres" den Luftraum über dem Iran und dem Nachbarland Irak.
Trump sagte bei einer Veranstaltung im Weißen Haus vor Journalisten, er habe aus "zuverlässiger Quelle" erfahren, dass "die Tötungen im Iran aufhören" und fügte an: "Sie haben aufgehört, und es gibt keine Pläne für Hinrichtungen." Zuletzt hatten die Justizbehörden im Iran Schnellverfahren gegen die bei den regierungskritischen Protesten festgenommenen Demonstranten angekündigt.
Auf die Frage, ob eine militärische Intervention der USA damit ausgeschlossen sei, antwortete Trump: "Wir werden es uns ansehen und sehen, wie der Prozess abläuft."
Zuletzt hatte der US-Präsident mit einer scharfen Reaktion gedroht, falls Teheran wie angekündigt Demonstranten hinrichten lässt. Am Dienstag hatte er in seinem Onlinedienst Truth Social in Richtung der Demonstranten im Iran geschrieben, Hilfe sei "unterwegs".
Die in Norwegen ansässige Menschenrechtsorganisation Hengaw teilte mit, die Hinrichtung des Demonstranten Erfan Soltani sei ausgesetzt worden. Es bestünden jedoch weiterhin "ernsthafte und anhaltende Bedenken" hinsichtlich des Rechts auf Leben des 26-Jährigen, erklärte die Gruppe unter Berufung auf Verwandte Soltanis. Menschenrechtsgruppen und Washington hatten gewarnt, Soltanis Hinrichtung sei für Mittwoch angesetzt.
Teheran betonte derweil, die Proteste unter Kontrolle gebracht zu haben. Ein hochrangiger iranischer Vertreter sagte Journalisten, es habe seit Montag keine neuen "Ausschreitungen" gegeben, die er gleichzeitig von früheren Demonstrationen gegen hohe Lebenshaltungskosten unterschied. "Jede Gesellschaft kann Proteste erwarten, aber wir werden keine Gewalt tolerieren", sagte der Vertreter.
Der iranische Außenminister sagte im Interview mit Fox News, Teheran habe "nach drei Tagen von terroristischen Operationen", die von Israel inszeniert worden seien, die "volle Kontrolle" über die Lage im Iran. Die friedlichen Proteste seien zwischen dem 7. und 10. Januar von äußeren Elementen unterwandert worden, "die den Plan hatten, eine große Anzahl von Tötungen zu erschaffen, um Präsident Trump zu provozieren, sich in diesen Konflikt einzumischen und einen neuen Krieg gegen den Iran zu beginnen", sagte Araghtschi.
Der iranische Justizminister Amin Hossein Rahimi wiederholte diese Behauptung. Die Kundgebungen nach dem 7. Januar seien "keine Proteste mehr" gewesen, sagte er iranischen staatlichen Nachrichtenagenturen. Wer dort verhaftet wurde, sei "definitiv ein Krimineller" gewesen.
Mehrere Staaten, darunter Indien und Spanien, riefen ihre Bürger auf, den Iran angesichts der angespannten Sicherheitslage zu verlassen. Die britische Regierung gab bekannt, ihre Botschaft in Teheran sei "vorübergehend geschlossen" worden.
Zuvor hatten bereits mehrere Staaten ihre Sicherheitshinweise für Staatsbürger in der Region verschärft. So wiesen die USA einen Teil der Mitarbeiter an ihrem Luftwaffenstützpunkt in Katar an, diesen zu verlassen und forderten Staatsbürger auf, den Iran zu verlassen.
Auch der Flugverkehr war von den Entwicklungen betroffen. Die Lufthansa gab bekannt, "bis auf Weiteres" den Luftraum über dem Iran und dem Irak zu meiden. Dies gelte "für alle Fluggesellschaften der Lufthansa-Gruppe", teilte ein Konzernsprecher der Nachrichtenagentur AFP mit. Zudem würden bei Verbindungen in die israelische Metropole Tel Aviv und die jordanische Hauptstadt Amman ab Donnerstag und bis einschließlich kommenden Montag die Rückflüge noch am gleichen Tag stattfinden.
Der UN-Sicherheitsrat trifft sich am Donnerstag auf Anfrage der USA hin zu einem "Briefing" zu der Lage im Iran, wie ein Sprecher der somalischen Präsidentschaft des Gremiums mitteilte.
Im Iran gab es in den vergangenen zwei Wochen massive Proteste gegen die Führung der seit 1979 bestehenden islamischen Republik. Die Behörden gingen brutal gegen die Demonstrierenden vor. Die Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHR) geht von bislang mindestens 3428 getöteten Demonstrantinnen und Demonstranten aus. Mehr als 10.000 Menschen wurden demnach im Zuge der Massenproteste festgenommen.
L.Janezki--BTB