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Bund als Treiber: Öffentliche Verschuldung um 54,8 Milliarden Euro erhöht
Die Schulden von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung in Deutschland haben sich im dritten Quartal um 2,1 Prozent oder 54,8 Milliarden Euro erhöht. Damit war der sogenannte öffentliche Gesamthaushalt Ende September vergangenen Jahres mit 2608,8 Milliarden Euro verschuldet, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit.
Haupttreiber der erhöhten Schulden war demnach der Bund, dessen Schulden um 44 Milliarden Euro stiegen. So habe etwa allein das "Sondervermögen Bundeswehr" seine Verschuldung um 4,9 Milliarden Euro oder 17,4 Prozent auf 33,2 Milliarden Euro erhöht.
Während die Schulden des Bundes insgesamt um 2,5 Prozent stiegen, erhöhten sich die der Bundesländer um 0,7 Prozent. Die 16 Bundesländer waren demnach Ende des dritten Quartals mit 613,9 Milliarden Euro verschuldet. Am stärksten stiegen demnach die Schulden in Baden-Württemberg, Hessen und Brandenburg - die am stärksten gesunkenen Schulden gab es in Niedersachsen, im Saarland und in Schleswig-Holstein.
Auf kommunaler Ebene gab es der Statistik zufolge innerhalb der öffentlichen Haushalte den prozentual größten Anstieg. In den Gemeinden und Gemeindeverbänden stieg die Verschuldung um 3,7 Prozent oder 6,7 Milliarden Euro auf 186,5 Milliarden Euro. Leicht gesunken sei hingegen die Verschuldung der Sozialversicherung mit einem Minus um 1,7 Prozent oder 0,2 Millionen Euro auf 9,6 Millionen Euro.
K.Brown--BTB