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Niederlande: Einigung bei Koalitionsverhandlungen erzielt
Knapp drei Monate nach der Parlamentswahl in den Niederlanden haben die linksliberale D66 und die zwei Mitte-Rechts-Parteien VDD und CDA eine Einigung bei den Koalitionsverhandlungen erzielt. Die Details der Einigung würden am Freitag bekanntgegeben werden, erklärten die Parteichefs am späten Dienstagabend. "Wir sind unglaublich motiviert, loszulegen", erklärte der Parteichef der D66 und der vermutlich zukünftige Ministerpräsident der Niederlande, Rob Jetten.
Nach langwierigen Verhandlungen über die Finanzen konnten Jetten und die VDD-Chefin Dilan Yesilgöz sowie der CDA-Chef Henri Bontenbal eine Einigung erzielen. Damit ist der Weg für die mögliche Vereidigung neuer Minister Mitte Februar geebnet. "Wir werden es als Drei-Parteien-Koalition machen, aber wir wollen auch mit anderen Parteien im Parlament zusammenarbeiten", erklärte Jetten.
Die D66 hatte die Wahl am 29. Oktober mit einem knappen Vorsprung von weniger als 30.000 Stimmen vor der PVV von Rechtspopulist Geert Wilders gewonnen. Zusammen mit VDD und CDA hat sie nur 66 Sitze im Parlament, für eine Mehrheit sind 76 Sitze nötig.
D.Schneider--BTB