-
China verabschiedet von Menschenrechtlern kritisiertes Gesetz zur "ethnischen Einheit"
-
Prägender Kirchenvertreter nach Wende: Erfurter Altbischof Wanke mit 84 Jahren gestorben
-
Iran-Krieg nährt Sorge hinsichtlich großer Fluchtbewegung
-
Israel bereitet Ausweitung des Einsatzes im Libanon vor
-
Tödlicher Raserunfall in Thüringen: Verurteilung wegen Mordes muss neu geprüft werden
-
UNHCR: Mehr als drei Millionen Menschen im Iran seit Kriegsbeginn vertrieben
-
Drei Festnahmen bei Durchsuchungen wegen millionenschweren Zigarettenschmuggels
-
Große Mengen giftiger Abfälle nicht ordnungsgemäß entsorgt - Anklage
-
Erstmals seit sechs Jahren fährt Passagierzug von China nach Nordkorea
-
Haftstrafen wegen Computerbetrugs mit Millionenschaden in Bayern
-
Iran-Krieg: Institute erwarten Auswirkungen auf Wirtschaft - Wachstum hält aber an
-
Unterstützung von Umsturzplänen: Bewährungsstrafe für Helfer von Kaiserreichsgruppe
-
Anspruch auf geänderten Ausweis: EuGH stärkt Rechte von Menschen mit Transidentität
-
Kombinierer Rydzek beendet Karriere: "Es ist Zeit"
-
Mehr als 800 Verfahren nach bundesweiten Durchsuchungen wegen Schwarzarbeit an Bau
-
Neue iranische Angriffswelle auf Öl-Anlagen in Golfregion - Ölpreise steigen erneut
-
Acht Verletzte und Millionenschaden nach Kollision zweier Züge in Bayreuth
-
"Noma"-Restaurant: Küchenchef Redzepi zieht sich nach Gewaltvorwürfen zurück
-
Hybride Angriffe: Große Mehrheit wünscht sich starken Staat
-
Missbrauch in katholischer Kirche: Etwa 93 Millionen Euro an Betroffene gezahlt
-
Russland-Sanktionen: Betroffenen Anteilseignern darf Stimmrecht entzogen werden
-
Klima: Grüne kritisieren Koalitionsausschuss als "Arbeitsverweigerung"
-
Ifo-Institut: Iran-Krieg kostet Deutschland mindestens 0,2 Prozentpunkte Wachstum
-
Siebenjähriger bringt in Niedersachsen 5000 Euro mit in Schule
-
Sorge um Treibstoffvorräte: Neuseeland erwägt verpflichtende autofreie Tage
-
Heilerziehungspfleger soll in bayerischer Kita Kinder sexuell missbraucht haben
-
Lebenslange Haftstrafen wegen Anschlags auf Crocus City Hall bei Moskau
-
Erfurter Altbischof Wanke mit 84 Jahren gestorben
-
Gespräch über Ukraine-Krieg: Macron empfängt Selenskyj am Freitag in Paris
-
Tischplatte fliegt von Anhänger und bleibt in Auto von 47-Jähriger stecken
-
Statistik: Jährliche Ausgaben pro Schülerin und Schüler um 700 Euro gestiegen
-
IW-Studie: Iraner überdurchschnittlich gut in deutschen Arbeitsmarkt integriert
-
Eckernförde: Jugendlicher stirbt nach Auseinandersetzung auf Supermarkt-Parkplatz
-
BMW macht 2025 etwas weniger Gewinn - Geschäft in China deutlich rückläufig
-
Frauenleiche in Wald bei Mannheim entdeckt - Polizei bittet um Hinweise
-
Zweitägiger Streik der Lufthansa-Pilotinnen und -Piloten hat begonnen
-
Sieben Tote bei israelischen Angriffen im Libanon - Attacken auf Schiffe im Golf
-
Indian Wells: Djokovic scheitert an Draper
-
Da Silva trumpft auf: Magic schlagen Schröders Cavs
-
Transportgewerbe warnt vor steigenden Verbraucherpreisen durch höhere Diesel-Kosten
-
Dreierpacker Valverde im Glück: "Von diesen Nächten träumt man"
-
"Glasklar": Bayer hadert mit spätem Elfmeterpfiff
-
"Verrückte Geschichte": Havertz sorgt für Bayer-Dämpfer
-
Kommission zu Social Media will "in Ruhe arbeiten" und bittet um Respekt
-
Merz reist zu zweitägigem Besuch nach Norwegen
-
CDU- und SPD-Politiker wollen Einführung des Österreich-Benzinmodells nächste Woche
-
Senegal beschließt Verdopplung von Höchststrafe für gleichgeschlechtliche Paare
-
Reviuxx startet in Europa: Mehr Bewertungen, mehr Umsatz
-
LiberNovo: Vom Frühjahrsputz zur körperlichen Erneuerung
-
LiberNovo Omni erhält den iF DESIGN AWARD 2026 für bahnbrechendes ergonomisches Design
Russland-Sanktionen: Betroffenen Anteilseignern darf Stimmrecht entzogen werden
Als Reaktion auf finanzielle Sanktionen gegen Anteilseigner darf eine Holding ihnen das Stimmrecht entziehen. Das Einfrieren ihrer Gelder hindert sie daran, an der Hauptversammlung teilzunehmen, wie der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Donnerstag in Luxemburg entschied. Es ging um die Tochtergesellschaft einer russischen Bank. (Az. C-465/24)
Die EU verhängte 2022 Sanktionen gegen die Bank. Die Gelder der Tochter wurden eingefroren. Diese hält knapp 42 Prozent der Anteilszertifikate einer Holdinggesellschaft in den Niederlanden. Die Stiftung, welche die Anteile verwaltet, verwehrte der sanktionierten Firma die Teilnahme die Ausübung ihres Stimmrechts. Diese wandte sich an die niederländischen Gerichte.
Der Obersten Gerichtshof befragte den EuGH. Dieser entschied nun, dass das Einfrieren von Geldern betroffene Anleger kategorisch und ohne weitere Voraussetzungen daran hindert, an einer Hauptversammlung der Anteilseigner teilzunehmen und das Stimmrecht auszuüben.
In einem zweiten Fall urteilte der EuGH über das Einfrieren von Vermögenswerten eines Unternehmens, das selbst nicht auf der Sanktionsliste steht. Seine Gelder können dem Urteil zufolge dennoch eingefroren werden, wenn es von jemandem kontrolliert wird, der auf der Liste steht.
Die Kontrolle über die wirtschaftlichen Ressourcen wird demnach vermutet, wenn derjenige mindestens 50 Prozent des Kapitals der Gesellschaft hält. Eine solche Auslegung sei notwendig, um das Ziel der Sanktionen zu erreichen, erklärte der EuGH. Betroffene müssten die Maßnahme aber anfechten können.
Im konkreten Fall ging es um einen Belarussen, gegen den Sanktionen verhängt wurden. Zwei litauische Banken froren daraufhin die Vermögenswerte einer litauischen Gesellschaft mit der Begründung ein, dass 50 Prozent ihres Kapitals von dem Belarussen gehalten werde. Das Unternehmen klagte und das Oberste Gericht Litauens befragte den EuGH.
In beiden Fällen entscheiden nun die nationalen Gerichte. Sie sind dabei an die Rechtsauffassung des EuGH gebunden.
K.Thomson--BTB