-
CDU will bei Klausurtagung zurück "zu alter Stärke"
-
60. Saisonsieg: Zverev im Achtelfinale von Shanghai
-
Friedenspreisträger Sands kritisiert deutsches Schweigen zu Vorgehen Israels
-
Bartsch weist Kritik an Antisemitismus-Einigung der Berliner Linken zurück
-
Polen meldet Hinweise auf Attentatsversuche gegen Tusk und Verteidigungsminister
-
Vier Tote durch Sturm "Isaias" in den USA - Hurrikan "Simon" steuert auf Mexiko zu
-
Völler öffnet Füllkrug Tür: "Wenn er solche Tore erzielt..."
-
Hoppermann: CDU will bei Klausurtagung "zu alter Stärke zurückfinden"
-
Streit um Diesel-Deal mit Moskau: Trump fordert Selenskyjs Ablösung
-
Neuer Friedenspreisträger Sands kritisiert deutsches Schweigen zu Vorgehen Israels
-
Papst Leo XIV. muss wegen Knotens in der Lunge operiert werden
-
Wahl von AfD-Landtagspräsident: Miersch fordert von CDU Konsequenzen
-
Bericht: Immer mehr junge Menschen von Fettleber betroffen
-
Ministerium: Polen vermutet Attentatsversuche auf Regierungschef und Verteidigungsminister
-
Deutsche-Bank-Chef Sewing kritisiert Tankrabatt
-
Befürchtung des HSV bestätigt: Remberg fällt lange aus
-
Hainer: Neuer "fit wie ein Turnschuh"
-
Ilse Aigner widerspricht Pessimisten: "Unser Land ist kein Problemfall"
-
Anthropics KI-Modell Claude gibt US-Polizei falschen Hinweis zu Mordfall
-
Wegen Sende-Stopps: US-Justizministerium leitet Untersuchung gegen fünf Medien ein
-
Ex-CSU-Chef Seehofer kritisiert Merz: "Massiver Glaubwürdigkeitsverlust"
-
Martín wieder Spitzenreiter - Bezzecchi gewinnt in Indonesien
-
Länder-Unionsfraktionschefs stellen Milliardenhilfen für Berlin infrage
-
Nouripour warnt Berliner Grüne vor Koalition mit der Linkspartei
-
SPD-Fraktionschef Miersch bringt Rentengipfel ins Spiel
-
アレックス・ボディ、CRIFとともに透明性の高い投資と徹底した資金洗浄防止に注力
-
Ο ALEX BODI δίνει έμφαση, σε συνεργασία με την CRIF, στις διαφανείς επενδύσεις και στη συστηματική πρόληψη της νομιμοποίησης εσόδων από παράνομες δραστηριότητες
-
ALEX BODI satsar tillsammans med CRIF på transparenta investeringar och ett konsekvent arbete mot penningtvätt
-
ALEX BODI sází ve spolupráci s CRIF na transparentní investice a důslednou prevenci praní špinavých peněz
-
ALEX BODI stawia wraz z CRIF na przejrzyste inwestycje i konsekwentne przeciwdziałanie praniu pieniędzy
-
एलेक्स बोदी क्रिफ के सहयोग से पारदर्शी निवेश और धनशोधन की कड़ाई से रोकथाम पर ज़ोर देते हैं
-
알렉스 보디, CRIF와 함께 투명한 투자와 철저한 자금세탁방지에 주력
-
ALEX BODI 攜手 CRIF,推動透明投資並貫徹洗錢防制
-
Rot statt Tor: Drama um Vinicius Jr.
-
Nach Abschied aus Nationalteam: Messi glänzt schon wieder
-
Deutsche-Bank-Chef: Reformen der Bundesregierung nicht ausreichend und zu langsam
-
"Nicht bundesligatauglich": Hütter hadert mit Eintracht-Abwehr
-
Ultras finden Bochumer Hüpfverbot "irrsinnig" und "lächerlich"
-
Rekordtorschütze Fellhauer: "Sehr coole Sache"
-
Nach DFB-Debatte: Kimmich kämpferisch
-
SID-Aufwärmrunde: Fünf Kernpunkte für das Rennen in Singapur
-
"Russlands Google": Beeinträchtigungen durch Drohnenangriff auf Yandex-Rechenzentrum
-
Lulas Team wirft US-Konzern Meta Einmischung in brasilianischen Wahlkampf vor
-
Eskalation im Konflikt mit Huthis: Viele Tote und Verletzte bei Angriff auf Riads Airport
-
SPD-Spitzenkandidat in NRW skeptisch gegenüber Parteiausschlussverfahren gegen Schröder
-
CDU-Spitze berät über Reformen und Umgang mit AfD
-
Gestohlene Renoir-Bilder: Ermittlungsverfahren gegen 29-jährigen Hauptverdächtigen
-
Trump: Beilegung des Ukraine-Kriegs scheitert an Selenskyj, nicht an Putin
-
Massenfestnahmen: Drastisches Vorgehen gegen "Kakerlaken"-Protestbewegung in Indien
-
Philipp holt Silber bei Ironman-WM - Drama um Lövseth
"Doppelspitze klappt nicht": Jusos zweifeln an Klingbeil und Bas
Nach den schweren Wahlniederlagen der SPD stellt die Nachwuchsorganisation Jusos die Doppelspitze offen in Frage. "Die Rollenteilung an der Parteispitze klappt aktuell nicht", sagte Juso-Bundeschef Philipp Türmer dem "Spiegel". "Die Doppelrolle der Parteivorsitzenden, die zugleich Minister sind, funktioniert überhaupt nicht." Auch aus den Landesverbänden der Jusos kam Kritik an der Doppelspitze. Verteidigungsminister Boris Pistorius und Fraktionschef Matthias Miersch nahmen die Parteivorsitzenden Bärbel Bas und Lars Klingbeil hingegen ausdrücklich in Schutz.
Juso-Chef Türmer forderte Bas und Klingbeil zu einem Kurswechsel auf - inhaltlich wie personell. "Sie müssen beantworten, was sie anders machen wollen, oder ob sie ihre Positionen zur Verfügung stellen", sagte er. "Klar ist: So wie jetzt kann es nicht weitergehen. Mit diesem Kurs marschieren wir in den Abgrund."
Auch am Zustand der Gremienarbeit in der Partei äußerte der Juso-Vorsitzende scharfe Kritik. "Ich nehme unsere Gremien teilweise als sinnlose Beschäftigungstherapie wahr", klagte er. "Wir kreisen häufig um uns selbst."
Auch der Landes-Chef der bayerischen Jusos, Benedict Lang, kritisierte die Einbindung der SPD-Vorsitzenden im Bundeskabinett. "Diese Ämterhäufung ist eindeutig gescheitert und muss zeitnah aufgelöst werden", sagte Lang dem "Tagesspiegel".
Bundesverteidigungsminister Pistorius warnte vor einer Personaldebatte um die Doppelspitze. "Ich sehe keine angeschlagenen Parteivorsitzenden", sagte er bei einem Besuch in Singapur. Mit Blick auf die jüngsten Wahlen sagte er: "Es ist nicht ihre Niederlage, sondern es ist eine Niederlage der SPD und die müssen wir gemeinsam aufarbeiten und klären, wie es weitergeht."
Fraktionschef Miersch verteidigte die Einbindung der Parteivorsitzenden ins Bundeskabinett. Es sei wichtig, "dass wir auch gerade Bärbel Bas und Lars Klingbeil die Macht geben, auch gerade auf Regierungsebene jetzt in diesen schwierigen Zeiten sozialdemokratische Handschrift auch zu prägen", sagte er. "Deswegen halte ich von einer Trennung überhaupt nichts."
In dieser Woche noch will die SPD inhaltliche Positionierungen vornehmen, ehe es in den kommenden Monaten um die Umsetzung von Sozialreformen in der Koalition mit der Union gehen soll. In einer Grundsatzrede will Ko-Parteichef und Bundesfinanzminister Klingbeil am Mittwoch seine Vorstellungen für eine Modernisierung Deutschlands vorstellen. Am Freitag dann will die Bundes-Spitze mit SPD-Funktionsträgern aus Kommunen und Ländern über die inhaltliche Ausrichtung beraten. Ziel sei eine "Strategie, die wir dann am Freitag gemeinsam festlegen", sagte Fraktionschef Miersch.
CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann äußerte am Dienstag die Erwartung, dass die Koalition trotz der Wahlschlappen der SPD stabil bleibe. Er nehme bei der Bundes-SPD eine "sehr konstruktive Herangehensweise" wahr, sagte Hoffmann. Zwar gebe es bei der SPD eine Debatte um das Personal - er sei der SPD aber "dankbar, dass sie diese Debatte führt ohne unmittelbare Auswirkungen auf die Koalition".
Der Juso-Vorsitzende Türmer äußerte indes eine andere Erwartungshaltung an die Rolle der SPD in der Koalition. Er rief im "Spiegel" die Parteiführung dazu auf, sich in den anstehenden Reformverhandlungen nicht von der Union treiben zu lassen. "Reformen sind kein Selbstzweck, sie müssen die richtigen Leute erreichen", sagte er. "Wir dürfen nicht einfach übernehmen, was die CDU fordert."
Die SPD brauche eine "Vision, die über das Regierungshandeln hinausgeht", forderte Türmer. "Das muss der Kampf für Verteilungsgerechtigkeit sein. Nur so hat die Partei einen Existenzgrund."
Bas und Klingbeil hatten am Montag nach der Wahlniederlage in Rheinland-Pfalz eingeräumt, dass es eine Personaldebatte in der SPD gebe und geben müsse - einen Rücktritt lehnten sie aber ab. Die Frage nach neuen Köpfen an der Parteispitze sei am Montag im Parteivorstand "offensiv angesprochen" worden, sagte Bas am Montagabend den ARD-"Tagesthemen". Die Parteiführung sei jedoch "einhellig der Meinung" gewesen, dass es "keinen Sinn macht", diese lange Debatte jetzt zu führen.
B.Shevchenko--BTB