-
68.000 Euro von Kasse zurückgefordert: Klägerin scheitert vor Gericht in Niedersachsen
-
Exporte deutscher Unternehmen in den Iran sinken 2025 um fast ein Viertel
-
"Geplanter Anschlag": Deutsche in Russland mit Bombe im Rucksack festgenommen
-
Warkens Reformpläne im Kreuzfeuer: Sozial- und Ärzteverbände fordern Änderungen
-
Bulgarien: Bündnis von russlandfreundlichem Ex-Präsidenten Radew gewinnt Parlamentswahl
-
Früherer FDP-Chef Lindner kämpft mit Doppelbelastung durch Job und Familie
-
Fachleute im Bundesumweltministerium: Mini-Atomkraftwerke sind unwirtschaftlich
-
Neue Wende in Drama um Buckelwal: Tier schwimmt sich selbst frei
-
Draisaitl vor NHL-Comeback: "Fühle mich gut"
-
DOSB sieht "Rückenwind" für deutsche Olympia-Bewerbung
-
Kriminalstatistik: Grüne warnen vor pauschaler Schuldzuweisung an Migranten
-
Buckelwal vor Ostseeinsel Poel schwimmt sich nach rund drei Wochen wieder frei
-
Digitaler Raum als Gefahr und Chance für Jüngere: Experten legen Betrachtung vor
-
Iran lehnt Verhandlungen mit den USA ab - US-Armee greift iranischen Frachter an
-
Referendum in NRW: Auch Köln stimmt für Olympia
-
Kanzleramtschef Frei lehnt höhere Steuern für Wohlhabende ab
-
Überraschung in Detroit: Orlando gewinnt Auftakt
-
"Sehr konstant": Becker sieht Zverev auf gutem Weg
-
Heidenheimer Hoffnung schwindet: "Sollten nicht rechnen"
-
Gladbach-Boss Schröder betont: "Eugen ist unser Trainer"
-
Meistercoach Kompany: "Ein Sechser im Lotto"
-
Kanzleramtschef Frei erteilt Entlastungsprämie für Staatsdiener eine Absage
-
US-Delegation mit Vance zu Iran-Verhandlungen in Islamabad erwartet
-
Breite Mehrheit für Olympiabewerbungen in Nordrhein-Westfalen und Kiel
-
Breite Mehrheit für Olympiabewerbung in Nordrhein-Westfalen - nur Herten scheitert
-
SPD-Gesundheitspolitiker plädiert für Reduzierung der Zahl der Krankenkassen
-
Referendum in NRW: Klare Mehrheit für Olympia
-
Trump: US-Kriegsschiff greift iranischen Frachter im Golf von Oman an
-
Häusliche Gewalt: Mann erschießt im US-Bundesstaat Louisiana acht Kinder
-
Merz hält bei Eröffnung der Hannover Messe Plädoyer für Standort Deutschland
-
Prognose: Bündnis von prorussischem Ex-Präsidenten Radew bei Wahl in Bulgarien klar vorn
-
Klares Votum für deutsche Olympiabewerbung bei Bürgerentscheid in Kiel
-
Wüst: 1,4 Millionen Stimmen abgegeben - Herten verpasst Quorum
-
Havertz trifft, City siegt: Titelrennen in England wieder offen
-
Prognose: Bündnis von Ex-Präsident Radew liegt bei Wahl in Bulgarien deutlich vorn
-
Nummer 35: Bayern kürt sich erneut zum Meister
-
Messe mit 100.000 Menschen in Angola: Papst Leo XIV. ruft zur "Hoffnung" auf
-
Sechs Tote bei Schüssen auf der Straße und Geiselnahme in Kiew - womöglich Terror-Tat
-
Amstel Gold Race: Evenepoel gewinnt mit Zielsprint
-
Keine weitere BHC-Sensation: Füchse zum zweiten Mal Pokalsieger
-
Freiburg nutzt Frankfurter Niederlage
-
Keine weitere BHC-Sensation: Füchse zum zweiten Pokalsieger
-
Jeff Bezos' Firma Blue Origin gelingt Wiederverwertung von New-Glenn-Raketenantrieb
-
Dobrindt stellt polizeiliche Kriminalitätsstatistik vor
-
US-Delegation am Montag zu Iran-Verhandlungen in Pakistan
-
Bulgariens achte Parlamentswahl in fünf Jahren: Ex-Präsident Radew Favorit
-
Trump: US-Delegation am Montag zu Iran-Verhandlungen in Pakistan
-
Souveräner Sieg gegen Münster: Schalker Aufstieg rückt näher
-
Niedersachsens Regierungschef will Bau chinesischer Autos in VW-Werken "prüfen"
-
Gestrandeter Wal: Abtransport wird vorbereitet - Schlepper wartet in Wismar
Kampfjetprojekt FCAS: Offenbar letzter Vermittlungsversuch gescheitert
Das geplante deutsch-französische Luftkampfsystem FCAS steht seit Monaten auf der Kippe - jetzt ist nach einem Zeitungsbericht auch ein letzter Vermittlungsversuch gescheitert. Die Mediatoren hätten keine Einigkeit erzielt, berichtete das "Handelsblatt" am Samstag unter Berufung auf mit den Verhandlungen vertraute Kreise. Es soll demnach zwei verschiedene Ergebnisberichte geben.
Die Abkürzung FCAS steht für Future Combat Air System. Zu diesem Luftkampfsystem der Zukunft sollten bisherigen Planungen zufolge neben einem gemeinsamen Kampfjet auch Drohnen und neue Kommunikationssysteme gehören. Es sollte ab den 2040er Jahren einsatzfähig sein. Ein Führungsstreit zwischen den beteiligten Konzernen Dassault und Airbus verzögert das Projekt seit Monaten.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte das 100-Milliarden-Euro-Projekt, an dem auch Spanien beteiligt ist, im Februar erstmals offen in Frage gestellt. Dabei verwies er auf die unterschiedlichen Anforderungen an einen Kampfjet der neuen Generation. Zuletzt mehrten sich in Deutschland und Frankreich die Stimmen, die die Entwicklung zweier verschiedener Kampfjets fordern und die Zusammenarbeit auf Drohnen und weitere Komponenten beschränken wollen.
Im Streit um die Führungsrolle bei dem Projekt beauftragten beide Seiten Ende März laut Medienberichten den früheren Chef des Panzerbauers KMW, Frank Haun, und den ehemaligen französischen Rüstungsmanager Laurent Collet-Billon, noch einen Lösungsversuch zu unternehmen.
Die französische Seite soll dabei erneut mit einem Wahlsieg des Rassemblement National bei der Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr gedroht haben, berichtete das "Handelsblatt". Die französischen Rechtspopulisten haben angekündigt, kooperative Rüstungsprogramme zu beenden, falls sie an die Macht kommen sollten. Auch soll Frankreich erneut mit einem Aus des gemeinsamen Panzerprojekts MGCS gedroht haben, falls FCAS nicht fortgeführt wird.
Noch am Wochenende wolle sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) über das Ergebnis der Vermittlung unterrichten lassen und bis Dienstag entscheiden, berichtete das "Handelsblatt". Am Donnerstag und Freitag kommender Woche wird er den französischen Präsidenten Emmanuel Macron beim informellen Gipfel der Staats- und Regierungschefs in Zypern treffen.
"Jetzt muss die Hängepartie endlich enden", sagte der für die Luftwaffe zuständige Berichterstatter der Unionsfraktion, Volker Mayer-Lay (CDU), dem "Handelsblatt". Durch die Mediation sei nun alles versucht worden. Wenn diese – wie zu erwarten sei – zu keinem positiven Ergebnis komme, sei das Projekt FCAS in dieser Form am Ende.
"Es muss dann zügig in Richtung Zwei-Fighter-Lösung eingegleist werden", forderte der CDU-Politiker. Das bedeutet, dass Deutschland und Frankreich getrennt jeweils ein eigenes Kampfflugzeug entwickeln.
N.Fournier--BTB