-
Razzia in Bayern: Verdacht auf Steuerbetrug in Millionenhöhe bei Wasserpfeifentabak
-
Dauerhafte Unterbringung in Psychiatrie nach Totschlag an Stiefvater in Hessen
-
Verwaltungsgerichtshof: Rundfunkbeitrag verstößt nicht gegen Verfassungsrecht
-
Europäischer Gerichtshof: Ungarisches LGBTQ-Gesetz verstößt gegen EU-Grundrechtecharta
-
Regierungsfraktionen: 1000-Euro-Prämie wird bis Mitte 2027 verlängert
-
Wal-Drama in der Ostsee zieht sich hin: Tier liegt weiterhin fest
-
SPD weist Vorstoß von Merz nach massiven Einschnitten bei der Rente zurück
-
Verbände fordern sicherere Schulwege für Kinder
-
Japan lockert historisches Exportverbot für tödliche Waffen
-
Vor Klimadialog: Schneider sieht in Energiekrise Chance für mehr Klimaschutz
-
Cannabisplantage mit rund 1100 Pflanzen in Hessen entdeckt - zwei Festnahmen
-
38 verletzte Schüler bei Reizgasattacke an Schule in Niedersachsen
-
Der Trainer geht, der Kapitän auch? Tiefe Trauer beim KEC
-
Comeback mit Vorlagen: Draisaitl startet mit Sieg in Playoffs
-
Trump: Bergung von Uran aus dem Iran wird "langer und schwieriger Prozess" sein
-
Dobrindt schließt Erhöhung von Spitzensteuersatz oder Reichensteuer nicht aus
-
Manzambi hofft auf Wiedersehen und Tor gegen "Vorbild" Neuer
-
Diplomatenkreise: EU plant Gespräche mit Taliban über Abschiebungen nach Afghanistan
-
NBA: Schröder gewinnt mit Cleveland auch Spiel zwei
-
FC Bayern: Matthäus hat "keinen Zweifel" an doppeltem Finale
-
"Wäre schon cool": Nowitzki träumt vom Weltmeister-Teamup
-
Bericht: Warken plant bei Pflegereform deutliche Mehrbelastung für Heimbewohner
-
Mann erschießt kanadische Touristin in Ruinenstadt Teotihuacán in Mexiko
-
Petersberger Klimadialog berät über Energiewende und Klimafinanzierung
-
Europäischer Gerichtshof urteilt über Ungarns umstrittenes LGBTQ-Gesetz
-
Trumps Kandidat für Amt des Fed-Chefs stellt sich Fragen der US-Senatoren
-
EU-Außenminister diskutieren über Iran-Krieg und die Ukraine
-
Amazon investiert weitere Milliarden in KI-Unternehmen Anthropic
-
Amnesty wirft US-Regierung "systematischen Angriff" auf Menschenrechte vor
-
Weißes Haus: US-Arbeitsministerin Chavez-DeRemer tritt zurück
-
Wegen West Hams Remis: Wolverhampton erster Absteiger
-
Apple-Chef Tim Cook tritt im September zurück - John Ternus wird Nachfolger
-
Alcaraz bangt um Paris: "Nächste Untersuchung entscheidend"
-
Merz: Gesetzliche Rente wird künftig nur noch "Basisabsicherung" sein
-
Entscheidung in Spiel sechs: Eisbären zweiter DEL-Finalist
-
Laureus Awards: Alcaraz, Sabalenka und Kroos ausgezeichnet
-
Erdogan kündigt nach tödlichen Schüssen an Schulen strengere Waffengesetze an
-
Mordanklage gegen US-Rapper D4vd nach Fund von zerstückelter Mädchenleiche
-
Starmer räumt in Mandelson-Affäre Fehler ein - bestreitet aber Irreführung des Parlaments
-
Nach Kritik der Piloten: Formel 1 passt Regeln an
-
US-Delegation bricht zu Iran-Gesprächen nach Pakistan auf - Teilnahme Teherans unklar
-
"Diffamierender" Artikel: FBI-Chef Patel reicht Verleumdungsklage gegen "The Atlantic" ein
-
Ab Sommer: Rose übernimmt in Bournemouth
-
Nur Petros war schneller: Ringer glänzt bei Boston-Marathon
-
Musk erscheint nicht zu Anhörung in Paris wegen Kinderporno-Darstellungen auf X
-
Nur Petrios war schneller: Ringer glänzt bei Boston-Marathon
-
US-Behörden beginnen mit Rückzahlung gerichtlich gekippter Zölle
-
Auto gerät in Gegenverkehr: Drei Tote in Niedersachsen
-
Keine Ablehnung: DFL erteilt Lizenzen für kommende Saison
-
Moskaus Botschafter einbestellt: "Drohungen Russlands gegen Ziele in Deutschland"
Achte Wahl in fünf Jahren: Ex-Präsident Radew Favorit bei Parlamentswahl in Bulgarien
Die Bulgaren haben am Sonntag inmitten politischer Instabilität ein neues Parlament gewählt. Bei der achten Wahl binnen fünf Jahren gilt das Mitte-Links-Bündnis Progressives Bulgarien des russlandfreundlichen Ex-Präsidenten Rumen Radew als Favorit. Das Bündnis des ehemaligen Kampfpiloten, der die grassierende Korruption im ärmsten Land der EU bekämpfen will, kann Umfragen zufolge mit etwa 35 Prozent der Wählerstimmen rechnen.
Größter Konkurrent ist das konservative Mitte-Rechts-Bündnis GERB-SDS des ehemaligen Regierungschefs Bojko Borissow. In den Umfragen kommt es auf 20 Prozent. Das liberale Bündnis PP-DB dürfte auf dem dritten Platz landen.
Die Wahllokale in dem Balkanstaat mit 6,5 Millionen Einwohnern öffneten um 07.00 Uhr und sollen um 20.00 Uhr (Ortszeit, 19.00 Uhr MESZ) schließen. Erste Prognosen werden unmittelbar danach erwartet.
Während Borissows GERB-SDS die Ukraine und die Politik Brüssels unterstützt, gilt Radew als russlandfreundlich. Der 62-Jährige fordert eine Wiederaufnahme des Dialogs mit Russland und sieht Sofia dabei als "ein sehr wichtiges Bindeglied". Er ist gegen Waffenlieferungen an die Ukraine, hat aber erklärt, EU-Beschlüsse zum Ukraine-Krieg nicht blockieren zu wollen.
Für Empörung sorgte Radew, als er kürzlich bei einer Wahlkampfveranstaltung Fotos von sich mit anderen Staatschefs zeigte - darunter mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.
Der frühere Luftwaffen-General hat im Wahlkampf der Korruption im Land den Kampf angesagt. Er will Bulgarien nach eigenen Angaben "von seinem oligarchischen Regierungsmodell befreien".
Ex-Ministerpräsident Borissow dagegen bestreitet, dass Radew für einen Neuanfang steht. Er hat im Wahlkampf auf Errungenschaften seiner Regierungszeit verwiesen: Seine Partei habe "die Träume der 1990er Jahre erfüllt". Borissow verwies dabei unter anderem auf die Einführung des Euro zu Jahresbeginn.
Beobachter rechneten für Sonntag mit einer höheren Wahlbeteiligung als in den Vorjahren. "Ich wähle für den Wandel", sagte der 57-jährige Detscho Kostadinow nach der Stimmabgabe in Sofia der Nachrichtenagentur AFP. Korrupte Politiker sollten das Land verlassen: "Sie sollen nehmen, was auch immer sie gestohlen haben, und Bulgarien verlassen."
Eine andere Wählerin sagte dagegen, sie wolle "bewahren, was wir haben". "Wir sind ein demokratisches Land, es geht uns gut", sagte Elena, die ihren Nachnamen nicht nennen wollte.
Die Wahl soll der jahrelangen politischen Instabilität in Bulgarien ein Ende bereiten. Seit der langjährige Regierungschef Borissow 2021 durch Anti-Korruptions-Proteste zu Fall gebracht worden war, hat keine Regierung länger als ein Jahr gehalten.
Auch die letzte Regierung unter GERB-Führung trat im Dezember zurück - nachdem es zuvor ebenfalls Demonstrationen gegen die Korruption im Land gegeben hatte. Daraufhin legte Radew im Januar nach neun Jahren sein Präsidentenamt nieder, um für das Amt des Regierungschefs zu kandidieren.
Begleitet werden die Wahlen von Vorwürfen des versuchten Stimmenkaufs. In den vergangenen Wochen hat die Polizei bei Razzien gegen den Kauf von Wählerstimmen mehr als eine Million Euro beschlagnahmt. Es gab zahlreiche Festnahmen.
F.Pavlenko--BTB