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Polizei: Zweiter Castortransport durch Nordrhein-Westfalen ohne Zwischenfälle verlaufen
Der zweite Castortransport durch Nordrhein-Westfalen von Jülich bei Aachen nach Ahaus in Münsterland ist nach Angaben der Polizei ohne besondere Zwischenfälle verlaufen. Der mit einem Großeinsatz der Polizei zum Schutz der Atommüllbehälter abgesicherte Konvoi erreichte gegen 3.38 Uhr das Brennelemente-Zwischenlager Ahaus, wie die Beamten in Münster am Mittwochmorgen mitteilten.
Der Transport war am Dienstagabend gegen 23.30 Uhr gestartet, wie die Polizei mitteilte. Aufgrund von Verzögerungen in den Betriebsabläufen zur Vorbereitung des Transportes sei es zu einem späteren Start als vorgesehen gekommen. Zu keinem Zeitpunkt sei hierdurch jedoch eine Gefahrenlage entstanden.
Bei der Polizei Münster waren im Vorfeld vier Versammlungen angemeldet worden. An einer Demonstration in Jülich nahmen Polizeiangaben zufolge knapp 20 Personen teil. Zwei Demonstrationen in Ahaus verzeichneten insgesamt rund 180 Teilnehmer. Eine Versammlung in Bottrop bestand aus 15 Menschen. Die Versammlungen seien störungsfrei verlaufen, erklärte die Polizei.
Auf der rund 170 Straßenkilometer langen Strecke kam es der Polizei zufolge zu temporären Verkehrsbehinderungen. Diese seien jedoch so gering wie möglich gehalten worden, auch durch den Transport der Castorbehälter bei Nacht.
Ende März war ein erster Castortransport von Jülich nach Ahaus bereits ohne besondere Zwischenfälle verlaufen.
D.Schneider--BTB