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Im Sarkozy-Prozess wegen libyscher Wahlkampfgelder plädiert die Verteidigung
Im Berufungsverfahren gegen Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy wegen Wahlkampfgeldern aus Libyen steht am Mittwoch das Plädoyer der Verteidigung an. Die Staatsanwaltschaft hatte in ihrem Plädoyer bereits sieben Jahre Haft für den konservativen Ex-Präsidenten gefordert. Sarkozy bestreitet weiterhin alle Vorwürfe. Es sei kein Cent libysches Geld in seinen Wahlkampf für die Präsidentschaftswahl 2007 geflossen, betonten seine Anwälte während des Verfahrens.
Während des seit gut zwei Monaten dauernden Prozesses hatten sich erstmals Widersprüche zwischen Sarkozy und seinen ehemaligen Vertrauten und Mitangeklagten Claude Guéant und Brice Hortefeux gezeigt. Das Urteil soll am 30. November verkündet werden. Sarkozy war in erster Instanz zu fünf Jahren Haft mit sofortiger Vollstreckung verurteilt worden und verbrachte bereits 20 Tage im Gefängnis.
H.Seidel--BTB