-
Untergang von Autofrachter: Landgericht weist Schadenersatzklage gegen Porsche ab
-
"Wir schlagen zurück": Polizei und BSI werden im Cyber-Kampf gestärkt
-
Ermittlungen nach Tod von sechs Neugeborenen in Klinik in Bangladesch
-
Nach spektakulärem Einbruch bei Haspa: Klage auf höheren Schadenersatz abgewiesen
-
Fußball-WM: Brauereien rechnen nicht mit Bier-Boom - Adidas erwartet Absatzrekord
-
Druck auf spanische Regierung wächst: Polizei fordert Dokumente zu Ermittlungen am Sitz der Regierungspartei
-
Drohung gegen Diplomaten in Kiew: Paris bestellt russischen Botschafter ein
-
Kubicki will FDP zur Partei der Wirtschaftsreformen machen
-
Zu Selbstverletzung genötigt: Prozess gegen mutmaßlichen Onlinesadisten ab Juni
-
Feuerwehr: Brand in koscherem Supermarkt im Norden Londons "nicht verdächtig"
-
Großrazzia gegen Drogenhandel im Darknet und Geldwäsche - acht Festnahmen
-
Linksextremistin Lina E. kommt vorzeitig auf Bewährung frei
-
Abgesetzter Oppositionschef Özel schließt Gründung neuer Partei aus
-
Streamingdienste: Kabinett beschließt Investitionspflicht für Netflix & Co.
-
Hitziges Duell: Korpatsch jubelt über Drittrundeneinzug
-
Studie: 5000 Superreiche besitzen mehr als ein Viertel des deutschen Finanzvermögens
-
Kampf gegen Klimawandel: Frankreichs Friedhöfe sollen grüner werden
-
Wirtschaftsweise erwarten weniger Wachstum - und mahnen Sozialreformen an
-
Falsche Polizisten bringen Seniorin um mehr als hunderttausend Euro
-
Gesetz für mehr Cybersicherheit beschlossen: Mehr Befugnisse für Polizei und BSI
-
Gericht: Anspruch auf Assistenzhund bei Posttraumatischer Belastungsstörung
-
Parlament stoppt Rückzug Ungarns aus dem Internationalen Strafgerichtshof
-
41-Jähriger in Hamburg stirbt nach Messerangriff durch Bekannten
-
Schwager in Streit getötet: Mann in Thüringen zu langer Haftstrafe verurteilt
-
Kabinett billigt Pläne zur Beschleunigung von Verfahren bei Verwaltungsgerichten
-
Kampf gegen Menschenhandel: Kabinett beschließt Strafrechtsreform
-
Feuer in koscherem Supermarkt in Londoner Stadtteil Golders Green
-
Bundesregierung will Vorfahrt für Wohnungsbau in Deutschland
-
Kabinett beschließt Investitionspflicht für Streamingdienste wie Netflix
-
13 Jahre Haft für mutmaßliche frühere RAF-Terroristin Klette wegen Raubüberfällen
-
Nübel verlässt VfB: "Eine sensationelle Zeit"
-
Sarkozys Anwalt nennt Affäre um libysche Wahlkampfgelder "grotesken Roman"
-
Geplanter Brandanschlag zu G20-Jahrestag: Strafe zu Bewährung ausgesetzt
-
Künstliche Intelligenz: US-Aktivistin Erin Brockovich warnt vor Datenzentren
-
Hadsch: Zahlreiche muslimische Pilger bei symbolischer Steinigung des Teufels
-
Gewalttat verhindert: Vier jugendliche Verdächtige in Baden-Württemberg gefasst
-
E-Auto-Absatz schiebt EU-Neuwagenmarkt an
-
Schauspielerin Iris Berben hadert mit Älterwerden: "Finde es überhaupt nicht schön"
-
Wirtschaftsweise schrauben Wachstumsprognose herunter
-
Weitere Festnahme in Zusammenhang mit Messerattacke an Berliner Holocaust-Mahnmal
-
Libanon: Mehr als 30 Tote durch israelische Angriffe
-
Nach Klassenerhalt: Meyer wird in Fürth Geschäftsführer Sport
-
Früherer Regierungschef Schweitzer neuer kommissarischer SPD-Chef in Rheinland-Pfalz
-
CDU-Außenpolitiker Röttgen weiter für Taurus-Lieferung an die Ukraine
-
Fußballweltmeisterschaft: Brauereien erwarten keinen Bier-Boom
-
Israel: Neuer Chef des bewaffneten Arms der Hamas im Gazastreifen getötet
-
"Ausgaben den Einnahmen anpassen": Frei verteidigt Reformen bei Sozialversicherung
-
Im Schnitt 290.000 Euro für jeden: Samsung-Beschäftigte stimmen für Bonuszahlung
-
79-Jähriger wird in Niedersachsen von Zug erfasst und tödlich verletzt
-
Vor Finale mit Palace: Glasner schließt Österreich-Rückkehr aus
Abgesetzter Oppositionschef Özel schließt Gründung neuer Partei aus
Der von der Justiz abgesetzte türkische Oppositionschef Özgür Özel hat angesichts des Drucks auf seine CHP die Gründung einer neuen Partei ausgeschlossen. Am Mittwoch bemühte sich Özel darum, Gerüchte zu zerstreuen, er könnte die Partei verlassen, wie die Zeitung Birgün berichtete. "Wir haben keinerlei Absicht, eine neue Partei zu gründen", sagte er demnach in Manisa nahe Izmir. Zudem appellierte er an seine Parteikollegen, der größten türkischen Oppositionspartei ebenfalls die Treue zu halten.
"Es gibt Stimmen, die sagen: 'Wir sollten zurücktreten'. Doch niemand sollte die Partei verlassen oder sein Amt niederlegen", sagte Özel. "Wir werden dieses Problem lösen", sagte er weiter und bekräftigte dabei seine Forderung nach einer parteiinternen Wahl um den Vorsitz, die "so bald wie möglich" stattfinden solle.
Über den laut Gerichtsbeschluss wieder als Parteichef einzusetzenden Kemal Kilicdaroglu sagte Özel, er hoffe, dass dieser "nicht versuchen wird, eine Partei zu führen, zu deren Vorsitzendem er nicht auf demokratischem Wege gewählt wurde". Direkt an Kilicdaroglu gerichtet sagte er: "Ich habe eine Bitte an ihn: Lass das Votum unserer zwei Millionen Mitglieder über den Parteichef entscheiden."
Die CHP, die älteste politische Partei der Türkei, war am Freitag durch ein Gerichtsurteil schwer unter Druck geraten: Die Parteiführung der linksnationalistischen Partei wurde durch eine richterliche Entscheidung abgesetzt. Das Gericht in Ankara erklärte in einem Berufungsverfahren die Wahl der CHP-Parteispitze im Jahr 2023 für ungültig und enthob Özel seines Amtes. Am Wochenende stürmte die Polizei dann gewaltsam den Sitz der CHP in Ankara und zwang Özel, das Gebäude zu verlassen.
Auf einer Kundgebung in der Ägäis-Metropole und CHP-Hochburg Izmir, auf der Özel am Dienstag das Wort ergreifen wollte, ging die Polizei mit Tränengas und Wasserwerfern gegen die Demonstranten vor.
Kritiker werten die Gerichtsentscheidung als den jüngsten Versuch des islamisch-konservativen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, seine wichtigsten politischen Rivalen im Vorfeld der spätestens 2028 anstehenden Präsidentschaftswahl aus dem Weg zu räumen.
Die linksnationalistische CHP hatte bei den Kommunalwahlen im Jahr 2024 Erdogans islamisch-konservativer Partei AKP eine schwere Niederlage zugefügt. Seitdem steht die Oppositionspartei zunehmend im Visier der türkischen Justiz und geriet immer weiter unter Druck. So sitzt der ehemalige Istanbuler Bürgermeister Imamoglu wegen Korruptionsvorwürfen seit mehr als einem Jahr im Gefängnis. Er gilt als wichtigster Rivale Erdogans.
Imamoglus Festnahme im März 2025 löste die größten Proteste in der Türkei seit mehr als einem Jahrzehnt aus. Die Massenproteste wurden von der CHP angeführt, die seither in Umfragen zulegte. Als Gesicht der Proteste gilt der bisherige CHP-Chef Özel.
K.Brown--BTB