-
Mann und Hund sterben bei Bahnunfall in Nordrhein-Westfalen
-
Trump äußert Unterstützung für Armeniens Regierungschef Paschinjan vor Wahl im Juni
-
USA greifen erneut den Iran an - Teheran meldet Vergeltungsschlag gegen US-Stützpunkt
-
NHL: Hurricanes nach Sieg bei Canadiens vor Final-Einzug
-
Staatsfernsehen: Iran greift als Vergeltung für US-Angriffe US-Stützpunkt an
-
Heidi Klum über frühere Treffen mit Trump: "Er war einfach Donald, ein lustiger Typ"
-
Staatsfernsehen: Iran feuert Warnschüsse auf vier Schiffe in Straße von Hormus ab
-
EU-Außenminister beraten in Zypern über mögliche Verhandlungen mit Russland
-
Anschlagsplan gegen Taylor-Swift-Konzert in Wien: Urteil erwartet
-
Finanzminister Klingbeil empfängt fünf Amtskollegen aus Europa
-
Ungarns Ministerpräsident Magyar zu Besuch in Brüssel
-
US-Medien: USA greifen erneut den Iran an
-
USA: Zehn Jahre Haft wegen geplanten Anschlags auf prominente Kritikerin Teherans
-
Joe Bidens Frau befürchtete bei desaströser TV-Debatte 2024 Schlaganfall ihres Mannes
-
Tag der Frauengesundheit: Warken will mehr Fokus auf Geschlechterunterschiede
-
Meta führt bei Instagram und Co. kostenpflichtige Plus-Modelle ein
-
Unions-Fraktionsvize Stegemann: Auch Eigenheim bei Pflege heranziehen
-
US-Gesundheitsminister Kennedy: Ringelnatter-Video geht viral
-
Europa-Triumph zum Abschied: Glasner vergoldet Palace-Ära
-
Zverev im Eiltempo in Runde drei
-
Israel erklärt großes Gebiet im Süden des Libanon zur "Kampfzone"
-
Studie: USA brauchen Jahre zum Ersatz von Waffen aus Iran-Krieg
-
Alba macht das Comeback perfekt und zieht ins Halbfinale ein
-
Aus für Lys bei den French Open
-
Uganda schließt zur Ebola-Eindämmung Grenze zur Demokratischen Republik Kongo
-
Polanski trainiert Gladbach auch in der kommenden Saison
-
Fußball-WM: Weitere US-Bundesstaaten untersuchen möglichen Ticket-Wucher
-
"Unmöglich hohe Preise": Untersuchungen zu WM-Ticketpreisen
-
Iranische Revolutionsgarden betonen Kampfbereitschaft gegenüber USA und Israel
-
Charité: Ebola-Patient hat "fast normale" Laborwerte
-
Giro: Ausreißer Valgren gewinnt 17. Etappe
-
Großbritannien und Polen unterzeichnen Verteidigungsabkommen
-
Texas: Demokraten wollen Sieg von Trump-Kandidat für sich nutzen
-
Sarkozys Anwälte beteuern am letzten Verhandlungstag die Unschuld des Ex-Präsidenten
-
Selenskyj ersucht die USA um mehr Munition für Luftabwehrsystem Patriot
-
UN-Klimachef: Hitzewelle ist "brutale Erinnerung" an Klimawandel
-
Autofahrerin in Dinslaken erfasst radfahrende Kinder: Zwei Zwölfjährige sterben
-
Duterte soll sich ab November wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantworten
-
Israel weitet Militäreinsatz gegen Hisbollah im Libanon über "gelbe Linie" hinaus aus
-
Kein Einsatz gegen Finnland: Neuer muss auf Comeback warten
-
Zwölfjähriger Radfahrer stirbt nach schwerem Verkehrsunfall in Nordrhein-Westfalen
-
Untergang von Autofrachter: Landgericht weist Schadenersatzklage gegen Porsche ab
-
"Wir schlagen zurück": Polizei und BSI werden im Cyber-Kampf gestärkt
-
Ermittlungen nach Tod von sechs Neugeborenen in Klinik in Bangladesch
-
Nach spektakulärem Einbruch bei Haspa: Klage auf höheren Schadenersatz abgewiesen
-
Fußball-WM: Brauereien rechnen nicht mit Bier-Boom - Adidas erwartet Absatzrekord
-
Druck auf spanische Regierung wächst: Polizei fordert Dokumente zu Ermittlungen am Sitz der Regierungspartei
-
Drohung gegen Diplomaten in Kiew: Paris bestellt russischen Botschafter ein
-
Kubicki will FDP zur Partei der Wirtschaftsreformen machen
-
Zu Selbstverletzung genötigt: Prozess gegen mutmaßlichen Onlinesadisten ab Juni
USA greifen erneut den Iran an - Teheran meldet Vergeltungsschlag gegen US-Stützpunkt
Der Iran-Krieg droht trotz der eigentlich geltenden Waffenruhe erneut zu eskalieren: Bereits zum zweiten Mal in dieser Woche griffen die USA in der Nacht zum Donnerstag den Iran an. Dieser reagierte nach eigenen Angaben mit einem Vergeltungsschlag auf den US-Stützpunkt, von dem aus der Iran angegriffen worden sei.
Bei den neuerlichen US-Angriffen wurden nach Angaben eines US-Regierungsvertreters im Süden des Irans unter anderem vier iranische Drohnen abgeschossen. "Zudem griffen die US-Streitkräfte einen iranischen Stützpunkt in Bandar Abbas an, von dem gerade eine fünfte Drohne gestartet werden sollte", erklärte der Regierungsvertreter. Die iranischen Drohnen hätten "eine Gefahr" für die Straße von Hormus dargestellt.
Die US-Angriffe seien "begrenzt und rein defensiv" gewesen, betonte der Regierungsvertreter, der anonym bleiben wollte. Ziel sei es gewesen, den derzeit geltenden Waffenstillstand "aufrecht zu erhalten". Iranische Medien berichteten von drei starken Explosionen in der Nähe von Bandar Abbas, einer Hafenstadt im Süden des Landes. Die Explosionen ereigneten sich demnach am Donnerstagmorgen gegen 01.30 Uhr (Ortszeit, 00.00 Uhr MESZ).
Als Vergeltung für nächtliche Angriffe auf sein Territorium attackierte der Iran dann kurz vor 05.00 Uhr nach Angaben des staatlichen Fernsehens einen US-Stützpunkt. "Nach der heutigen Aggression des feindlichen US-Militärs mit Luftgeschossen auf einen Ort am Rande des Flughafens Bandar Abbas wurde der US-Luftwaffenstützpunkt ins Visier genommen, der als Ausgangspunkt des Angriffs diente", zitierte das Fernsehen aus einer Erklärung der Revolutionsgarden.
Angaben zum Ort des US-Stützpunktes wurden nicht gemacht. Allerdings meldete das mit Washington verbündete Golfemirat Kuwait, in dem US-Soldaten stationiert sind, Drohnen- und Raketenangriffe auf sein Land. "Die kuwaitische Luftverteidigung bekämpft derzeit feindliche Raketen- und Drohnenangriffe", teilten die Streitkräfte des Landes im Onlinedienst X mit.
Eigentlich gilt im Iran-Krieg seit dem 8. April eine Waffenruhe, die Angriffe stellen eine schwere Belastungsprobe für die Bemühungen um ein endgültiges Ende der Kämpfe dar. US-Präsident Donald Trump hatte sich am Mittwoch unzufrieden mit dem Stand der Verhandlungen mit Teheran gezeigt. Er sei "nicht zufrieden" mit dem jüngsten Angebot des Irans für ein mögliches Abkommen, sagte er bei einer Kabinettssitzung im Weißen Haus. Wenn es nicht zu einer Einigung komme, müssten die USA "die Sache einfach zu Ende bringen", fügte er hinzu.
Teherans Revolutionsgarden betonten ihrerseits am Mittwoch ihre Kampfbereitschaft gegenüber den USA und Israel. "Die Streitkräfte halten sich bereit, mit vollen Magazinen", sagte Mohammed Achbarsadeh, ein ranghoher Vertreter der Marine der Revolutionsgarden.
Einer der größten Streitpunkte bei den Verhandlungen ist neben dem iranischen Atomprogramm die von Teheran weitgehend gesperrte Straße von Hormus. In dieser gaben die iranischen Streitkräfte laut dem staatlichen Fernsehen Warnschüsse auf vier Schiffe ab, welche die Straße von Hormus durchqueren wollten. Nachdem die Schiffe Warnungen ignoriert hätten, "wurden Warnschüsse auf sie abgegeben, was sie zur Umkehr zwang".
Der Iran blockiert die insbesondere für den Handel mit Öl und Flüssiggas immens wichtige Straße von Hormus seit Beginn des Krieges mit den USA und Israel Ende Februar weitestgehend. Die Blockade hat die Weltmärkte erschüttert und die Öl- und Spritpreise in die Höhe schießen lassen. Die USA verhängten ihrerseits eine Seeblockade gegen iranische Häfen.
In dem Streit verhängte das US-Finanzministerium nun Sanktionen gegen die vom Iran neu gegründete Behörde zur Kontrolle der Straße von Hormus. "Der jüngste Versuch des iranischen Militärs, den globalen Seehandel zu erpressen, ist ein Beweis dafür, dass die Economic Fury das Regime in eine verzweifelte Geldnot getrieben hat", erklärte Finanzminister Scott Bessent. Die Bezeichnung "Economic Fury" meint die Ausübung von großem wirtschaftlichen Druck auf den Iran - angelehnt an den Namen "Epic Fury", den die US-Regierung dem Militäreinsatz gegen den Iran verliehen hat.
Im Streit um die Meerenge drohte Trump zudem offenbar auch dem eigentlich mit Washington verbündeten Oman mit einem Angriff, sollte das Sultanat sich auf die Seite des Iran stellen. Oman müsse sich "benehmen", sagte Trump bei der Kabinettssitzung am Mittwoch. Andernfalls müssten die USA "sie in die Luft jagen". Oman hat im Iran-Krieg eine Vermittlerrolle inne.
T.Bondarenko--BTB